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Vöran


Vöran
(ital.: Verano)
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Bozen (Südtirol)
Bezirksgemeinschaft: Burggrafenamt
Einwohner:
(VZ 2011/31.12.2015)
931/936
Sprachgruppen:
(laut Volkszählung 2011)
97,90 % deutsch
2,10 % italienisch
0,00 % ladinisch
Meereshöhe: 595–2025 m s.l.m. (Zentrum: 1204 m s.l.m. )
Fläche: 22,1 km²
Dauersiedlungsraum: 6,0 km²
Fraktionen: Aschl, Vöran
Nachbargemeinden: Burgstall, Hafling, Meran, Mölten, Sarntal
Postleitzahl: 39010
Vorwahl: 0473
ISTAT-Nummer: 021112
Steuernummer: 00253800213
Bürgermeister (2015): Thomas Egger (SVP)

Vöran ([ˈføˑran]; italienisch Verano) ist eine italienische Gemeinde mit 936 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015 ) in Südtirol auf dem Tschögglberg in der Nähe von Meran.

Geographie

Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort, der Fraktion „Aschl“ und den Örtlichkeiten „Hinterkofl“, „Unterdorf“ und „Leadner Alm“. Es erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt etwa 23 Quadratkilometer. Seit 1957 ist das Bergdorf mit der Seilbahn von Burgstall aus erreichbar. Im Jahre 2000 wurde diese renoviert und zählt heute von Design und technischer Ausrüstung her zu den modernsten Seilbahnen Europas. So verfügt sie beispielsweise über eine Videoüberwachung, sodass es möglich ist, dass die Seilbahn von nur einer Person bedient wird. Auch gut ausgebaute Straßen führen von Bozen über Mölten oder von Meran über Hafling nach Vöran.

Geschichte

Die Gemeinde gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zum Gerichtsbezirk Meran und war Teil des Bezirks Meran.

Wirtschaft

Vöran war eine von 10 Modellgemeinden der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alp) und verfügt dadurch heute über ein Biosolarheizwerk, welches das Dorfzentrum zentral und durch Verwendung von erneuerbaren Brennstoffen mit Wärme versorgt.

In wirtschaftlicher Hinsicht sind die modern aufstrebende Landwirtschaft – die über 70 Höfe sind heute zum Großteil vollständig mechanisiert –, das ebenso blühende Handwerk und der Tourismus hervorzuheben. Viele Vöraner pendeln auch in die Städte Meran und Bozen oder in die umliegenden Dörfer (Hafling, Mölten, Burgstall und Sarnthein).

Vöran ist eines der sonnenreichsten Dörfer Südtirols. Bedingt durch die Meereshöhe, die südwestliche Ausrichtung und die günstige Lage auf einem Hochplateau darf sich Vöran über eine lange Abendsonne freuen (Meran z. B. liegt dann lange schon im Schatten). Vöran erhält auch frühzeitig die Morgensonne.

Politik

Bürgermeister seit 1952:[1]

  • Ignaz Kröss: 1952–1976
  • Johann Kienzl: 1976–1985
  • Alfons Alber: 1985–2010
  • Thomas Egger: 2010–

Sehenswertes

  • das Knottnkino, ein besonders gestalteter Aussichtspunkt auf dem Porphyrfelsen Rotsteinkogel

Bevölkerungsentwicklung

Weblinks

 Commons: Vöran  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952. In: Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindeverband 1954–2004. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159, abgerufen am 16. November 2015 (PDF; 15 MB).

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Vöran (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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