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Uwe Bein


Uwe Bein

Uwe Bein im Jahre 2005

Spielerinformationen
Geburtstag 26. September 1960
Geburtsort LengersDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
1968–1975
1975–1978
TSV Lengers
VfB Heringen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1978–1984
1984–1987
1987–1989
1989–1994
1994–1996
1997–1998
2002–2006
Kickers Offenbach
1. FC Köln
Hamburger SV
Eintracht Frankfurt
Urawa Red Diamonds
VfB Gießen
SVA Bad Hersfeld
153 (72)
64 (17)
52 (22)
150 (38)
68 (25)
22 (12)
Nationalmannschaft
1983
1989–1993
Olympia-Auswahlmannschaft
Deutschland
2 (0)
17 (3)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Uwe Bein (* 26. September 1960 in Lengers) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Weltmeister von 1990.

Obwohl er wegen seiner eher zurückhaltenden Natur nie zu ganz großem öffentlichen Ruhm gelangte, gilt er sowohl unter Fans als auch unter Experten als einer der technisch besten Mittelfeldspieler der deutschen Fußballgeschichte. Bei den Gegnern war vor allem sein sogenannter tödlicher Pass gefürchtet. Noch heute hört man manche Eintracht-Frankfurt-Fans sagen „Der Pass war Bein“, wenn ein Spieler in ähnlicher Manier die gegnerische Abwehr mit nur einem Pass aushebelt.

Karriere

Beins erste Vereine waren der TSV Lengers und der VfB Heringen, seine Profikarriere begann 1978 bei Kickers Offenbach. Von 1984 bis 1987 spielte er für den 1. FC Köln, von 1987 bis 1989 für den Hamburger SV und von 1989 bis 1994 für Eintracht Frankfurt. Er bestritt insgesamt 300 Bundesligaspiele und erzielte dabei 91 Tore.[1]

1994 wechselte Bein in die japanische Profiliga, wo er bis 1996 für die Urawa Red Diamonds aktiv war. 1997 gab er ein Gastspiel beim VfB Gießen in der Oberliga. Dass er anschließend den Spaß am Fußball noch nicht verloren hatte, bewies Bein damit, dass er von 2002 bis 2006 für den Fünft-Ligisten SVA Bad Hersfeld spielte. Parallel kümmerte er sich in der Uwe-Bein-Fußballschule um den Nachwuchs. Vom 1. Juli bis zum 23. Dezember 2005 war Uwe Bein Manager von Kickers Offenbach.

Erfolge

Der größte Erfolg in Beins Karriere war der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, auch wenn im Nachhinein eher andere Namen mit diesem Titelgewinn in Verbindung gebracht werden. Uwe Bein bestritt die drei Vorrundenspiele und das Viertelfinale und erzielte ein Tor gegen die Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, ehe er verletzungsbedingt pausieren musste. Insgesamt kam er zu 17 Länderspieleinsätzen, in denen er drei Tore erzielte.[2]

In seiner sportlich am stärksten einzuschätzenden Phase Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er fand Uwe Bein mit Thomas von Heesen und später mit Andreas Möller kongeniale Partner im Mittelfeld, mit denen er sich perfekt zu ergänzen verstand.

Als Vereinsspieler waren Bein jedoch keine großen Erfolge vergönnt. Er spielte zwar mit Eintracht Frankfurt von 1990 bis 1993 stets um die Deutsche Meisterschaft mit, konnte sie aber nie gewinnen. In der Saison 1991/92 verlor man die Meisterschaft sogar noch am letzten Spieltag. Außerdem erreichte Bein 1986 mit dem 1. FC Köln das Finale des UEFA-Pokals. Hier unterlag man gegen Real Madrid nach zwei Finalspielen. Bei einer Umfrage des Sport1.de-Portals wurde Uwe Bein zum besten Mittelfeldregisseur der Bundesligageschichte gewählt.

Nach der Karriere

Bein ist nun für die unter dem Namen Kidsactive tätigen 74 Fußballschulen für Kinder und Jugendliche im ganzen Bundesgebiet tätig. In diesen Schulen, die von Frank Mill gegründet wurden, sind inzwischen 62 ehemalige Profi-Fußballer als Praxisanleiter tätig, darunter u.a. Maurizio Gaudino und Michael Schulz.[3]

Ehrungen

Seit dem 23. Januar 2013 ziert ein Abbild von Uwe Bein eine der zwölf „Säulen der Eintracht“ in der U-Bahn Station Willy-Brandt-Platz in Frankfurt.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Matthias Arnhold: Uwe Bein – Matches and Goals in Bundesliga . Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation. 5. März 2015. Abgerufen am 13. März 2015.
  2. Matthias Arnhold: Uwe Bein – International Appearances . Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation. 5. März 2015. Abgerufen am 13. März 2015.
  3. Trainer: Uwe Bein Kids Active Website
  4. [1]


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe Bein (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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