Utrechtse Heuvelrug - LinkFang.de





Utrechtse Heuvelrug


Dieser Artikel beschreibt die niederländische Gemeinde; zum Nationalpark, siehe Nationalpark Utrechtse Heuvelrug.
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Gemeinde Utrechtse Heuvelrug

Flagge

Wappen
Provinz Utrecht
Bürgermeister Frits Naafs (VVD)
Fläche
 – Land
 – Wasser
134,10 km²
132,18 km²
1,92 km²
CBS-Code 1581
Einwohner 48.736 (1. Apr. 2016[1])
Bevölkerungsdichte 363 Einwohner/km²
Bedeutender Verkehrsweg A12, N226, N227, N229
Vorwahl 0343
Postleitzahlen 3941, 3951, 3953, 3956, 3958, 3959, 3971, 3972
Website [1]
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Utrechtse Heuvelrug ( anhören?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden in der Provinz Utrecht.

Die am 1. Januar 2006 durch Zusammenlegung der fünf ehemaligen Gemeinden Amerongen, Doorn, Driebergen-Rijsenburg, Leersum und Maarn entstandene Gemeinde hat ihren Namen vom Waldgebiet Utrechtse Heuvelrug (dt. Utrechter Hügelrücken), dessen Südhälfte die Gemeinde umfasst.

Die Gemeinde kam am 1. April 2016 auf 48.736 Einwohner (369 Einwohner/km²). Ihre Gesamtfläche beträgt 132,18 km². Bürgermeister ist Frits Naafs. Der neue Gemeinderat hat 29 Mitglieder.

Orte

Die Gemeinde besteht aus den ehemals selbständigen Orten:

  1. Driebergen-Rijsenburg (18.553 Einwohner)
  2. Doorn (9997 Einwohner)
  3. Leersum (7502 Einwohner)
  4. Amerongen (5516 Einwohner)
  5. Maarn (4618 Einwohner)
  6. Overberg (1379 Einwohner)
  7. Maarsbergen (1320 Einwohner)

Die Verwaltung hat ihren Sitz in Doorn.

Lage und Wirtschaft

Driebergen-Rijsenburg (auch einfach Driebergen genannt) liegt an der Eisenbahnstrecke und Autobahn UtrechtArnheim. Mit dem westlichen Nachbardorf Zeist teilt es sich einen Kleinbahnhof. Auch Maarn hat eine Haltestelle dieser Bahnstrecke.

Driebergen liegt am Rand des Wald- und Moränengebiets Utrechtse Heuvelrug. Wie in Zeist stehen in Driebergen viele Villen und Landhäuser, die jetzt als Bildungszentren, Altersheime, Sanatorien oder als Bürogebäude genutzt werden. Driebergen hatte eine Akademie für Sozialstudien „De Horst“ (bis 2005), es gibt einige kleine Fabriken, ein Konferenzzentrum nahe der Autobahn und einige Hotels und Pensionen.

Doorn liegt 4 km südöstlich von Driebergen und 3,5 km südlich des an der Autobahn UtrechtArnheim gelegenen Maarn. Früher ließen Reiche aus der weiten Umgebung hier Villen oder Landsitze erbauen. Diese dienen jetzt meist als Klinikum (u. a. das Blindeninstitut Bartiméus), Konferenzzentrum, Sanatorium oder Bildungsanstalt. In Doorn steht eine Justizvollzugsanstalt (Schule und Internat) für inhaftierte Jugendliche unter 18 Jahre. Der Dienstleistungssektor ist für die örtliche Wirtschaft am wichtigsten.

Leersum und Amerongen, östlich von Doorn, sind hauptsächlich auf den Tourismus orientiert.

Geschichte

Driebergen hat, südlich der Ortsmitte, einige kleine Lustschlösser aus den Jahren 1400 bis 1800. Rijsenburg war in den Jahren 1818 bis 1931 eine selbständige Gemeinde, deren Kern (mit einer Kirche besonderen Stils) immer noch erkennbar ist. Nach 1931 wuchsen die beiden Dörfer zusammen.

Leersum und Amerongen kannten von etwa 1800 bis 1960 den Anbau von Tabak, viele stattliche Häuser der Tabakbauern und viele Tabakschuppen erinnern daran. Der Tabak wurde in Fabriken im östlichen Nachbarort Veenendaal weiterverarbeitet.

Sehenswürdigkeiten

Huis Doorn

Eine wichtige Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist das Schloss Haus Doorn (Huis Doorn), wo der letzte Deutsche Kaiser, Wilhelm II., von 1920 bis zu seinem Tod 1941 im Exil lebte. Im Schlosspark steht ein von ihm selbst in Auftrag gegebenes Mausoleum mit seinem Sarg. Das Schloss ist immer noch so eingerichtet wie am Tage des Todes seines letzten Bewohners, mit nur kleinen Eingriffen, die es zum Museum tauglich machen. Viele seiner Wertgegenstände und Erinnerungsstücke, die er aus Deutschland hatte überbringen lassen, sind im Haus Doorn ausgestellt.

Schloss Amerongen

Schloss Amerongen wurde 1286 erstmals erwähnt, 1673 und im Auftrag Ludwigs XIV von französischen Truppen zerstört. Es wurde 1680 wieder neu aufgebaut. Am 28. November 1918 dankte hier Kaiser Wilhelm II. ab und wohnte hier bis 1920. Es war später Rathaus und bis 2002 dem Publikum zur Besichtigung geöffnet. Das Schloss befindet sich in schlechtem Bauzustand und wird mithilfe von Spendengeldern restauriert. Das Schloss ist von Gärten (darunter einer mit seltenen Obstbäumen) umgeben, die im Frühling und Sommer geöffnet sind.

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Zur Natur siehe Nationalpark Utrechtse Heuvelrug
  • Die Andreaskirche in Amerongen aus dem 15. Jahrhundert, mit originaler Bätz-Orgel von 1863
  • Die Häuschen um die Andreaskirche in Amerongen bilden ein Dorfzentrum
  • In Driebergen befindet sich der historische Außenplatz Sparrendaal (1754). In den Jahren 1964 bis 2005 war dort das Rathaus.
  • Bei Maarn liegt das Naherholungsgebiet Henschoter Meer.
  • Das Schleusen- und Stauwehranlage Amerongen in der Lek
  • Der Hügel Donderberg mit einem 1818 erbauten Grabmal eines örtlichen Herrn, der Architekt des Monumentes, Jan David Zocher, entwarf auch den bekannten Vondelpark in Amsterdam
  • In Driebergen befindet sich ein Park mit Heide- und Rosengärten und einige Parkanlagen von Jan David Zocher.

Städtepartnerschaften

Doorn kündigte 2009 die seit 1970 bestehende Partnerschaft mit Hanau-Steinheim.[2]

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Utrechtse Heuvelrug  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand April 2016 Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  2. Doorn kündigt Steinheim die Städtepartnerschaft

Kategorien: Gemeinde in der Provinz Utrecht

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Utrechtse Heuvelrug (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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