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Utlandshörn


Utlandshörn ist ein Ortsteil der ostfriesischen Stadt Norden.

Utlandshörn wurde dadurch bekannt, dass hier von 1931[1] bis 1998 die Betriebszentrale und Empfangfunkstelle von Norddeich Radio, der wohl bekanntesten ehemaligen Küstenfunkstelle Deutschlands stand. Zwischen 1905 und 1998 wurden von hier aus im Rahmen des Seefunks Funkgespräche zu Schiffen in aller Welt vermittelt. Die Sendezentrale ist heute abgebaut. Das Betriebsgebäude wurde von 2004 bis 2011 von der Tochter der Deutschen Telekom der Vivento Customer Services genutzt. Diese betrieb hier ein Call-Center.

Heute - seit ca. 2001 - befindet sich in Utlandshörn am Originalplatz der letzten noch erhaltenen Räume von Norddeich Radio das "Funktechnische Museum Norddeich Radio e.V.". Gründer und erst vor kurzem wiedergewählter Vorsitzender ist der frühere Flugpilot Mustapha Landoulsi, der 2007 die "Goldene Antenne" verliehen bekommen hatte und Verdienste auch in der Lebensrettung hat. Landoulsi hatte sich Ende der 90er Jahre anlässlich des Abrisses sämtlicher Antennenmasten und Anlagenteile durch die Deutsche Telekom und mit Einverständnis von Stadt, Land Niedersachsen und Bundesregierung, persönlich vor die Arbeiter gestellt und verhindern können, dass der letzte Mast am Gebäude Utlandshörn auch gefällt würde. Bis heute betreibt Landoulsi und sein gemeinnütziger und zur Ausstellung von Spendenquittungen berechtigter Verein "Funktechnisches Museum Norddeich Radio e.V.". Zahlreiche Besucher, Einzelbesucher, Feriengäste, aber auch Gruppen der Kreisvolkshochschule besuchen das Museum und lassen sich von den dort wöchentlich präsenten Enthusiasten und Funkamateuren sowie ehemaligen Berufsfunkern erklären, was für Geräte dort stehen und wozu sie gebraucht wurden.

Die Antennenanlage für die Sender stand, wie das bei den Küstenfunkstationen üblich war, an einem anderen Standort, nämlich im Ort Osterloog. In diesem Gebäude befindet sich heute das Waloseum der Seehundaufzuchtstation Norddeich.

Einzelnachweise

  1. [1]

Siehe auch


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