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Ute Schäfer (Politikerin)


Ute Schäfer (* 22. März 1954 in Lage, Kreis Lippe) ist eine deutsche Politikerin (SPD).

Schäfer war nach ihrem Studium (Lehramt an Grund- und Hauptschule, Fachrichtung Englisch, Arbeitslehre/Wirtschaft und Mathematik) an den Pädagogischen Hochschulen Münster und Bielefeld zunächst als Lehrerin, später als Konrektorin an einer Hauptschule und dann an einer Grundschule tätig.

Schäfer, seit 1982 Mitglied der SPD, war von 1998 bis 2000 Mitglied im Parteirat der SPD. Seit dem 2. Juni 2000 ist sie Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen. Sie zog für den Landtagswahlkreis Lippe I in das Parlament ein. Am 12. November 2002 wurde sie zur Ministerin für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt (Kabinett Steinbrück). Bei der von der CDU und der FDP gewonnenen Landtagswahl vom 22. Mai 2005 verlor Ute Schäfer ihr Direktmandat im Wahlkreis 97 (Lippe I) an Heinrich Kemper (CDU), zog aber über die SPD-Landesliste erneut in den Landtag ein. Am 24. Juni 2005 schied Ute Schäfer im Zuge des Regierungswechsels aus dem Ministeramt aus und fungierte in der 14. Legislaturperiode (2005–2010) als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.

In die Amtszeit von Ute Schäfer als Schulministerin fällt, dass die Landesregierung den Entwurf für ein einheitliches neues Schulgesetz erfolgreich im Landtag einbrachte. Dadurch wurden die bisherigen sieben Gesetze in einem Schulgesetz zusammengefasst. Das neue Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Schulgesetz NRW – SchulG) vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102) wurde später nach dem Regierungswechsel von der neuen Koalition in mehreren Punkten geändert.

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 und konnte sie ihr Direktmandat im Landtagswahlkreis Lippe I mit 45 Prozent der Erststimmen von Heinrich Kemper zurückgewinnen und 2012[1] verteidigen. Im Kabinett Kraft I übernahm Schäfer das Amt der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. In gleicher Funktion gehörte sie dem Kabinett Kraft II an. Zum 1. Oktober 2015 legte sie auf eigenen Wunsch das Ministeramt nieder.[2]

Einzelnachweise

  1. Endgültige Endergebnisse der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen 2012
  2. Ministerpräsidentin Kraft stellt drei personelle Veränderungen in der NRW-Landesregierung vor. Landesregierung NRW, 21. September 2015, abgerufen am 1. Oktober 2015.

Weblinks


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