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Ute Granold


Ute Granold geb. Leist (* 2. März 1955 in Mainz) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie war von 2002 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und dort zuletzt Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1973 an der Maria-Ward-Schule in Mainz absolvierte Ute Granold ein Studium der Rechtswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das sie 1978 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem anschließenden Referendariat legte sie 1982 auch das zweite Staatsexamen ab und wurde als Rechtsanwältin zugelassen. Von 1984 bis 2001 war sie Dozentin an der Bundeswehrfachschule in Mainz.

Ute Granold ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Partei

Ute Granold trat schon als Schülerin 1972 in die Junge Union (JU) und die CDU ein. Sie engagiert sich außerdem im Arbeitskreis christlich-demokratischer Juristen, in der Frauen-Union und der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU. Sie ist Mitglied im Berliner Kreis, einer informellen CDU-internen konservativen Gruppe aus Modernisierungs- und Merkel-Skeptikern.[1][2]

Abgeordnete

Sie gehört seit 1984 dem Gemeinderat von Klein-Winternheim und seit 1994 dem Kreistag des Landkreises Mainz-Bingen an. Von 1996 bis 2002 war Granold außerdem Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz. Dort war sie frauenpolitische Sprecherin und zuletzt auch Justiziarin der CDU-Landtagsfraktion.

Von 2002 bis 2013 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier gehörte sie dem Rechtsausschuss an und war Sprecherin für Fragen des Familienrechts der Arbeitsgruppe Recht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sie war außerdem Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion für die Themen Frauen, Kinder, Jugend, Menschenhandel und die Regionen Balkan und Lateinamerika. Darüber hinaus vertrat sie die Fraktionsarbeitsgruppe im Koordinierungsausschuss für humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amtes.

2006 und 2007 hielt sie im Bundestag die Reden ihrer Fraktion über die von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP beantragte Ergänzung des Lebenspartnerschaftsgesetzes. 2006 stellte sie dabei in Aussicht, dass die Union über die steuerliche Besserstellung eingetragener Lebenspartner zu reden bereit sei. 2007 verteidigte sie jedoch das Verhalten ihrer Fraktion, die jede Debatte zum Thema im Ausschuss vertagt hatte, mit der Begründung, dass anderweitige Ergänzungen, die schon 2005 in Kraft getreten waren, möglicherweise nicht verfassungskonform seien. Eine entsprechende Bewertung durch das Bundesverfassungsgericht stehe noch aus. Dem wolle man nicht vorgreifen.

Granold zog 2002 und 2005 über die Landesliste Rheinland-Pfalz in den Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2009 errang sie das Direktmandat und schlug damit im Wahlkreis Mainz Michael Hartmann von der SPD. Für die Bundestagswahl 2013 trat Granold nicht mehr an.[3]

Öffentliche Ämter

Seit 1990 ist Granold ehrenamtliche Ortsbürgermeisterin ihres Wohnortes Klein-Winternheim.

Gesellschaftliche Ämter

Granold war bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag 2013 Mitglied im Stiftungskuratorium der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Konservative in der Union. Fünf, die sich im Kreis drehen. Süddeutsche Zeitung, 2. November 2012, abgerufen am 15. Dezember 2012
  2. Konservativer „Berliner Kreis“ will andere CDU „Wir wollen nicht auf die Kanzlerin schießen“. Rheinische Post, 2. November 2012 , abgerufen am 15. Dezember 2012
  3. Mainz-Bingen: CDU-Bundestagsabgeordnete Ute Granold will nicht mehr bei Bundestagswahl 2013 kandidieren allgemeine-zeitung.de, abgerufen am 12. September 2013

Weblinks

 Commons: Ute Granold  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ute Granold (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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