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Ursula Wölfel


Ursula Wölfel (* 16. September 1922 in Hamborn, heute Stadtteil von Duisburg; † 23. Juli 2014 in Heidelberg) war eine deutsche Kinderbuchautorin.[1]

Leben

Ursula Wölfel ist die Tochter des Dirigenten Karl Koethke, wuchs im Ruhrgebiet als jüngste von vier Geschwistern[2] auf und studierte an der Universität Heidelberg Germanistik, Geschichte, Philosophie und Psychologie. 1943 heiratete sie den Architekten Heinrich Wölfel, ein Jahr später kam ihre Tochter Bettina auf die Welt. Ihr Mann starb 1945 in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg arbeitete sie als Schulhelferin. Anschließend machte sie eine Ausbildung zur Grundschullehrerin und war Assistentin am Pädagogischen Institut Jugenheim an der Bergstraße. Von 1951 bis 1954 studierte sie an der Universität Frankfurt Germanistik, Kunstgeschichte und Pädagogik. Von 1955 bis 1958 unterrichtete sie als Sonderschullehrerin in Darmstadt und war in den frühen 60er Jahren akademische Mitarbeiterin von Klaus Doderer in der Aufbauphase des Institutes für Jugendbuchforschung.[3]

1959 kam ihr erstes Kinderbuch heraus. Seit 1961 lebte sie als Autorin im Odenwald. Seit 1972 war sie Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.[4]

Auszeichnungen

Werke (in Auswahl)

Bücher

  • Hans im Glück. Das alte Märchen als modernes Klassenspiel. 1959.
  • Der rote Rächer. 1959.
  • Fliegender Stern. 1959.
    • völlig neubearbeitete Auflage: Fliegender Stern, mit Zeichnungen von Heiner Rotfuchs, Otto Meier verlag, Ravensburg 1973, ISBN 3-473-39002-X.
  • Sinchen hinter der Mauer. 1960.
  • Feuerschuh und Windsandale. 1961.
  • Mond, Mond, Mond. 1962.
  • Der Herr Wendelin. 1963.
  • Julius. 1964.
  • Joschis Garten. 1965.
  • Wunderbare Sachen. Mein 1. Lesebuch. 1966.
  • Siebenundzwanzig Suppengeschichten. 1968.
  • Achtundzwanzig Lachgeschichten. 1969.
  • Das blaue Wagilö. 1969.
  • Das Wundertor. 1969.
  • Die grauen und die grünen Felder. Wahre Geschichten. 1970.
  • Erde, unser schöner Stern. Illustrationen Štěpán Zavřel, Patmos Verlag, Düsseldorf 1971, ISBN 3-491-00323-7.
  • Sechzehn Warum-Geschichten von den Menschen. 1971.
  • Nebenan wohnt Manuel. 1972.
  • Du wärst der Pienek. Spielgeschichten, Spielentwürfe, Spielideen. 1973.
  • Neunundzwanzig verrückte Geschichten. 1974.
  • Geschichten-Sammelsurium. 1974.
  • Der Nachtvogel. Eine Geschichte. 1975.
  • Ein Käfig für den gelben Vogel. Kindertheater-Stück, 1979.
  • Jacob, der ein Kartoffelbergwerk träumte. Nacherzähltes aus seinem Leben 1832–1854. 1980.
  • Bruder Franz von Assisi. 1981.
  • Winzige Geschichten. 1986.
  • Vom Morgen bis zum Abend. 1987.
  • Hannas Reise. 1989.
  • Ein Haus für alle. 1991.
  • Die Glückskarte. 1993.
  • Von der Zaubermütze und elf andere winzige Geschichten. 1996.
  • Vom Apfelhäuschen und elf andere winzige Geschichten. 1996.
  • Morgenkind. Geschichten zum Vorlesen. 1997.
  • Das schönste Martinslicht. 2003.
  • Nur für Weiße
  • Die anderen Kinder
  • Fliegender Stern. 2007.
  • Dreißig Geschichten von Tante Mila

Hörbücher

Literatur

  • Grit Günther: Thematik: Probleme der Lebensbewältigung und Möglichkeiten der Lebensgestaltung als Erfahrungsbereich für Kinder und Erwachsene. Ursula Wölfel, Die grauen und die grünen Felder, Beltz-&-Gelberg-TB 673; Klasse 3-4. Beltz u. Gelberg, Weinheim u.a. 2005, ISBN 3-407-99114-2.
  • Anneli Kinzel: Literatur-Kartei zum Kinderbuch von Ursula Wölfel „Feuerschuh und Windsandale“. Verlag an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr 2004, ISBN 3-86072-906-3.
  • Stephanie Neumeister: Literatur-Kartei zu Ursula Wölfels Der rote Rächer. Verlag an der Ruhr, Mülheim 1997, ISBN 3-86072-267-0.
  • Martin Schleeh: Literatur-Kartei zu Ursula Wölfels Joschis Garten. Verlag an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr 1996, ISBN 3-86072-215-8.
  • Hans Weber: Fliegender Stern. Thematik Indianer, Heranwachsen. Primarstufe 2./3. Klasse. Ravensburger Pädagogische Arbeitsstelle, Ravensburg 1998.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ursula Wölfel. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2014/2015: Band I: A-O. Band II: P-Z., Walter De Gruyter Incorporated, 2014, S. 1158, ISBN 978-3-11-033720-4.
  2. Tilman Spreckelsen: In Wildnis und Geborgenheit. faz.net, 14. September 2012, abgerufen am 29. Juli 2014
  3. Homepage Ursula Wölfel /
  4. Tilman Spreckelsen: Joschis Gärtnerin, Zum Tod der Kinderbuchautorin Usula Wölfel. In: FAZ Nr. 171 vom 26. Juli 2014, Seite 10.


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula Wölfel (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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