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Unterwesterwaldkreis


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten (Stand 1974)
Bestandszeitraum: 1867–1974
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Regierungsbezirk: Koblenz
Verwaltungssitz: Montabaur
Fläche: 432,03 km²
Einwohner: 88.393 (30. Jun. 1972)
Bevölkerungsdichte: 205 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MT
Kreisschlüssel: 07 1 42
Kreisgliederung: 78 Gemeinden
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Der Unterwesterwaldkreis war ein Landkreis in Rheinland-Pfalz. Er hatte seinen Sitz in Montabaur.

Geographie

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzte Anfang 1969 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an den Oberwesterwaldkreis (in Rheinland-Pfalz), an den Landkreis Limburg (in Hessen) sowie an den Unterlahnkreis, an den Loreleykreis, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an die Landkreise Koblenz und Neuwied (alle wiederum in Rheinland-Pfalz).

Geschichte

Der Unterwesterwaldkreis entstand 1867 nach der Annexion des Herzogtums Nassau durch Preußen im Zuge des Deutschen Krieges. Dabei wurde die Provinz Hessen-Nassau in die zwei Regierungsbezirke Kassel für das vorherige Kurfürstentum Hessen und Wiesbaden für das ehemalige Herzogtum Nassau aufgeteilt. Die Regierungsbezirke wurden wiederum in Landkreise unterteilt.

1944 wurde die Provinz Hessen-Nassau aufgeteilt, wobei der Unterwesterwaldkreis in die Provinz Nassau eingegliedert wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kreis Teil der französischen Besatzungszone. Diese wurde später in mehrere deutsche Länder aufgeteilt, wobei der Unterwesterwaldkreis zu Rheinland-Pfalz kam. Der zuständige Regierungsbezirk war bis 1968 Montabaur und danach der Regierungsbezirk Koblenz.

Der Unterwesterwaldkreis fusionierte am 16. März 1974 mit dem Oberwesterwaldkreis[1] zum Landkreis Westerwald. Dieser wurde bereits am 1. August 1974 in Westerwaldkreis umbenannt.[2]

Politik

Landräte

Städte und Gemeinden

Der Landkreis umfasste zuletzt folgende Kommunen:

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen MT zugewiesen. Es leitet sich von der Kreisstadt Montabaur ab. Es wurde bis zum 11. Februar 1979 im Westerwaldkreis ausgegeben.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz , Seite 167 (PDF; 2,6 MB)
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 426 ff.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 Oberwesterwaldkreis auf der privaten Webseite von Rolf Jehke: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwaltenden Gebieten. abgerufen am 7. Februar 2016.

Kategorien: Aufgelöst 1974 | Geschichte des Westerwaldes | Ehemaliger Landkreis in Rheinland-Pfalz | Ehemaliger Landkreis in der Provinz Hessen-Nassau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Unterwesterwaldkreis (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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