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Untermarchtal


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 506 m ü. NHN
Fläche: 5,61 km²
Einwohner: 877 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89617
Vorwahl: 07393
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 123
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 4
89617 Untermarchtal
Webpräsenz: www.gemeinde-untermarchtal.de
Bürgermeister: Bernhard Ritzler
}

Untermarchtal an der Donau ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Geographie

Geographische Lage

Untermarchtal liegt auf einer Weißjuraplatte am Fuße der Schwäbischen Alb, zu beiden Seiten der Donau.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Süden und Westen an Obermarchtal, im Nordwesten an Lauterach, im Norden an die Stadt Ehingen (Donau) und im Osten an die Stadt Munderkingen, zu deren Verwaltungsgemeinschaft Untermarchtal auch gehört.

Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm. Am Haltepunkt Untermarchtal halten aber derzeit (Stand 2011) keine Züge.

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg[2] (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1. Dezember 1871 ¹ 370
1. Dezember 1880 ¹ 355
1. Dezember 1890 ¹ 420
1. Dezember 1900 ¹ 561
1. Dezember 1910 ¹ 970
16. Juni 1925 ¹ 1.057
16. Juni 1933 ¹ 1.039
17. Mai 1939 ¹ 979
13. September 1950 ¹ 932
Jahr Einwohner
6. Juni 1961 ¹ 1.068
27. Mai 1970 ¹ 1.068
31. Dezember 1980 894
27. Mai 1987 ¹ 888
31. Dezember 1990 881
31. Dezember 1995 883
31. Dezember 2000 916
31. Dezember 2005 947
31. Dezember 2010 933

Mit einem Durchschnittsalter von 50,8 Jahren war Untermarchtal Ende 2010 – bedingt durch das ortsansässige Kloster – die Gemeinde mit den im Schnitt ältesten Einwohnern in Baden-Württemberg.[3] Ende 2011 betrug der Altersdurchschnitt 50,7 Jahre, nur in Büsingen am Hochrhein lag er darüber.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Das Kalkofenmuseum zwischen Munderkingen und Obermarchtal: Hier wurde ein kleines Kalkwerk originalgetreu restauriert und als technisches Museum eingerichtet. Die Anlage war bis 1939 in Betrieb.

Bauwerke

  • Das Kloster Untermarchtal wird als Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul genutzt.
  • Das Schloss (ebenfalls Teil des Mutterhauskomplexes) stammt aus dem Jahr 1576. Johann Ulrich Späth von Zwiefalten erbaute das Schloss 1573 bis 1576. 1853 verkaufte Reichsfreiherrin von Späth, geborene Prinzessin von Oettingen Wallerstein, das Gut an den protestantischen Pfarrer Schuster von Rottenacker. Kaufmann Franz Joseph Linder erwarb 1886 dann das einstige Schloss und schenkte es der Kongregation der Barmherzigen Schwestern, deren Generaloberin damals seine Tochter war. Das einstige Schloss der Freiherren von Speth beherbergt seit 1887 das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern. In all den Jahren wurden verschiedene Erweiterungsbauten erstellt.[5]
  • Die Mutterhauskirche St. Vinzenz, eine von Architekt Hermann Baur erbaute moderne Rundbaukirche, wurde 1972 von Bischof Leiprecht eingeweiht und besitzt ein Geläute (b°-des'-es'-ges'-as'-b') der Glockengießerei Bachert.
  • Die katholische Pfarrkirche St. Andreas wurde 1465 erbaut und 1613 umgebaut.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Bevölkerungsentwicklung in Baden-Württemberg von 1871 bis 2012
  3. Durchschnittsalter der Bevölkerung im Südwesten auf 42,8 Jahre angestiegen. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 25. August 2011, abgerufen am 28. Mai 2012 (Pressemitteilung Nr. 294/2011).
  4. Durchschnittsalter in Baden-Württemberg: 43 Jahre. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 30. August 2012, abgerufen am 31. August 2012 (Pressemitteilung Nr. 283/2012).
  5. Bildungshaus. Senioren haben Kloster besucht. In: Schwäbische Zeitung vom 17. März 2009

Literatur

  • Beschreibung des Oberamts Ehingen von 1826, Reprint von 1971 des Horst Bissinger Verlags, Magstadt, ISBN 3-7644-0003-X, Digitalisat in Wikisource

Weblinks

 Commons: Untermarchtal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Untermarchtal in der Beschreibung des Oberamts Ehingen von 1826 – Quellen und Volltexte

Kategorien: Ort im Alb-Donau-Kreis | Untermarchtal | Gemeinde in Baden-Württemberg | Ort an der Donau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Untermarchtal (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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