Unterach am Attersee - LinkFang.de





Unterach am Attersee


Unterach am Attersee
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 26,11 km²
 :
Höhe: 477 m ü. A.
Einwohner: 1.462 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 4866
Vorwahl: 07665
Gemeindekennziffer: 4 17 45
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 9
4866 Unterach am Attersee
Website: www.unterach-attersee.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Engelbert Gnigler (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
10
9
10 
Lage der Gemeinde Unterach am Attersee im Bezirk Vöcklabruck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Unterach am Attersee ist eine Gemeinde mit 1462 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im südwestlichen Teil von Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck. Sie liegt am südlichen Ende des Attersees, im Salzkammergut. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck, seit der Gerichtsbezirk Mondsee per 1. Juli 2013 aufgelöst wurde.

Geografie

Ortsteile

  • Au/See
    • Ort am Mondsee
    • See am Mondsee
    • Au
  • Unterach
    • Mühlleiten
    • Unterach, Ortskern
  • Buchenort
    • Misling
    • Stockwinkel

Nachbargemeinden

Mondsee (Grenze im See)
Nußdorf am Attersee
Innerschwand (Grenze im See) Steinbach am Attersee (Grenze im See)
St. Gilgen
(Bezirk Salzburg-Umgebung)

Namensherkunft und Wappen

Der Ortsname rührt vom bajuwarischen Untraha „Zwischenwasser“ aufgrund der Lage an Mondsee und Attersee.

Blasonierung des Gemeindewappens: „In Gold ein blauer Schrägbalken, darin ein silberner Fisch, oben begleitet von einem roten Herz.“

Die Gemeindefarben sind Blau, Gelb, Rot.

Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 9. November 1979 festgesetzten Gemeindefarben durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 25. August 1980. Der Entwurf des Wappens stammt von Herbert Erich Baumert aus Linz.

Wappen der mit dem Geschlecht der Lasser zu Lasseregg und Unterach verwandten Salzburger Familie Alt nach einem Glasfenster und Grabstein in der Pfarrkirche Unterach. Der Fisch unterstreicht zugleich die Lage der Gemeinde am See und erinnert an die Fischerei als ehemals ertragreiche Erwerbsquelle der Bewohner. Das Wappen wurde in ähnlicher Form bereits in der Zwischenkriegszeit ohne amtliche Genehmigung im Gemeindestempel und auf Briefpapieren verwendet.

Geschichte

  • Pfahlbau: Im Gemeindegebiet wurden Überreste einer aus der jüngsten Stein- und Bronzezeit stammenden Pfahlbausiedlung der ostalpinen Pfahlbaukultur gefunden.
  • Herrschaft: Im Mittelalter war hier das zur Herrschaft Kogl gehörende Amt Unterach. Die Vischmaister – deren Name auf die große Bedeutung der Fischerei hinweist – waren im Spätmittelalter die Herren von Unterach. Ihnen folgten die Lasser von Lasseregg, und aus dem Edelsitz dieser Familie entwickelte sich im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts ein eigener, kleiner Herrschaftsbezirk. Das um 1560 errichtete Schloss wurde durch Umbauten Anfang des 20. Jahrhunderts stark verändert
  • Pestzeit: Die Pest wütete am Attersee nach Überlieferung so stark, dass niemand von ihr verschont blieb. Alle Leute um den Attersee waren gestorben, nur der Faschinger war noch am Leben. Er war über seine Einsamkeit ganz verzweifelt. Da zündete er ein Feuer an und hielt Ausschau, ob sein Zeichen gesehen würde. Und in der Tat, es wurde bemerkt, und am anderen Ufer des Sees, in der Gegend von Weyregg, stieg eine Rauchsäule auf. Rasch schob er sein Boot ins Wasser, um ans andere Ufer zu gelangen. Doch mitten auf dem See kam ihm ein anderes Boot entgegen. Darin befand sich eine Frau, die alleine in Weyregg von der Pest verschont geblieben war. Und von diesem Paar sollen die Bewohner rund um den Attersee abstammen. Der Faschinger und die Weyreggerin mussten nun alle Toten begraben. Die Stelle, wo dies angeblich geschah, heißt heute noch Elend. Das kam daher: Die Arbeit des Begrabens war so schrecklich, dass der eine ausrief: „Ist das ein Elend!“.
  • Klein-Venedig: Unterach war früher mit Wagen und Pferden kaum zu erreichen. Deshalb, wegen der auf Pfählen errichteten Uferbebauung und wegen der zahlreichen Boote wurde es Klein-Venedig genannt.
  • Straßenbahn/Lokalbahn Unterach-See: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verband die Elektrische Bahn Unterach–See am Mondsee (Stern & Hafferl) den Schiffsverkehr von Attersee und Mondsee.

Politik

Den Bürgermeister, Georg Baumann[1], stellt die ÖVP.

Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern. Den Vorsitz hat der Bürgermeister, der von der Bevölkerung seit 1997 direkt gewählt wird. (Ausnahme: Bestellung des Bürgermeisters im Jahr 2007 durch den Gemeinderat.) Die (ein bis zwei) Vizebürgermeister werden vom Gemeinderat gewählt, wobei auch die Ressortaufteilung durch den Gemeinderat bestimmt wird.

Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen (Stand 2015):

  • ÖVP[2]: 10 Mandate
  • SPÖ: 9 Mandate

Wirtschaft

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Unterach am Attersee

Veranstaltungen

Berühmte Gäste / Einwohner

Panoramabild

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Das Unteracher Gemeindegebiet am Südostende des Mondsees

Literatur

  • Alfred Mück, Franz Pölzleithner: Unterach am Attersee Chronik, Eigenverlag Gemeinde Unterach 1990
  • Knoll, Mayr, Prix: Die elektrische Bahn Unterach-See, Verlag Johannes Heyn 1995, ISBN 3-85366-791-0
  • Erich Weidinger: Sagen & Märchen vom Attersee, SECESSION LXXXXVIII 1989
  • Gustav Klimt: Notizbuch Unterach am Attersee, Verlag Brandstätter 2001, ISBN 3-85447-980-8
  • Thomas Bernhard: Die Mütze – 1966 (Schauplatz der Erzählung), in: Die Erzählungen, Suhrkamp 1979, ISBN 3-518-02142-7

Weblinks

 Commons: Unterach am Attersee  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Blog Georg Baumann
  2. ÖVP
  3. Viktor Kaplan 2-Seen-Themenweg

Kategorien: Ort im Salzkammergut | Unterach am Attersee | Ort am Attersee | Salzkammergut-Berge | Ort im Bezirk Vöcklabruck | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Unterach am Attersee (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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