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Universitätsklinikum Ulm


Universitätsklinikum Ulm
Ort Ulm
Bundesland Baden-Württemberg
Staat Deutschland
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Leitender ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender Udo X. Kaisers
Betten 1.139
Mitarbeiter 5.961
Zugehörigkeit Universität Ulm
Gründung 1982
Website www.uniklinik-ulm.de

Das Universitätsklinikum Ulm ist eines der fünf Universitätskliniken in Baden-Württemberg. Es ist für das Versorgungsgebiet Ostwürttemberg, Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben zuständig. Innerhalb der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm ist es in die praktische Ausbildung der Fächer Human-, Zahnmedizin und Molekulare Medizin involviert.

Zielsetzung

Das Universitätsklinikum Ulm hat als jüngste Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg sich seit Gründung 1982 das Ziel gesetzt, in der „Ulmer Universitätsmedizin“ die Krankenversorgung mit der Forschung und Lehre eng zu verbinden. Auf diesem Wege sollen wissenschaftliche Erkenntnisse schneller Eingang in die Diagnostik und Therapie finden. [1] Die Amtsführung betont: „Unser Anliegen ist, mit und für die Patienten auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand die beste Therapie zu finden, damit es ihnen so bald wie möglich wieder besser geht.“

Rechtsform

Das Universitätsklinikum Ulm ging aus den Städtischen Krankenanstalten der Stadt Ulm hervor und war von seiner Gründung 1982 bis 1997 ein nichtrechtsfähiger Landesbetrieb nach § 26 Landeshaushaltsordnung von Baden-Württemberg. Mit dem Universitätsklinika-Gesetz (UKG) Baden-Württemberg wurde es zum 1. Januar 1998 rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts der Universität Ulm.

Organe

Aufsichtsrat

Nach § 9 des Universitätsklinika-Gesetzes (UKG) Baden-Württemberg hat der Aufsichtsrat die Aufgabe, den Klinikumsvorstand zu bestellen, ihn zu überwachen und bei der Geschäftsführung zu beraten. Außerdem bedürfen besondere Maßnahmen, die über den alltäglichen Geschäftsbetrieb hinausgehen, seiner Zustimmung, z.B. die Aufnahme von Krediten oder der Erwerb von Grundstücken.

Dem Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Ulm gehören an [2]:

  • ein Vertreter des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg (Vorsitz)
  • ein Vertreter des Finanzministeriums Baden-Württemberg
  • der Präsident der Universität Ulm
  • ein hauptamtlicher Professor der Universität Ulm
  • zwei externe Sachverständige aus dem Bereich Wirtschaft
  • zwei externe Sachverständige aus dem Bereich Medizinische Wissenschaft
  • ein Vertreter des Personal

Klinikumsvorstand

Der Klinikumsvorstand leitet das Universitätsklinikum und führt seine Geschäfte. Er ist verantwortlich für die Organisation und den Ablauf des Klinikumsbetriebs. Nach § 10 des Universitätsklinika-Gesetzes (UKG) Baden-Württemberg [3] gehören dem Klinikumsvorstand an:

  • der Leitende Ärztliche Direktor als Vorsitzender (für die Organisation des Klinikumsbetriebs)
  • der Stellvertretende Leitende Ärztliche Direktor
  • der Kaufmännische Direktor (für die Personal- und Wirtschaftsangelegenheiten)
  • der Dekan der Medizinischen Fakultät (für die Angelegenheiten von Forschung und Lehre)
  • der Pflegedirektor (für die Organisation und Durchführung der Krankenpflege)

Seit dem 1. September 2015 ist Udo X. Kaisers Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Ulm.

Zahlen/Daten (2004)

Stationär

  • Planbetten: 1.128
  • Istbetten: 1.096
  • Fallzahl: 38.179
  • Pflegetage: 301.170
  • durchschn. Verweildauer: 8,00
  • Nutzungsgrad: 75,4 %

Ambulant

  • Fälle pro Quartal: 192.352
  • Patientenbesuche: 340.570

Personal

  • Mitarbeiterzahl: 5.961
  • Frauenanteil: 72,6 %
  • Teilzeitquote: 31,64 %
  • Schwerbehindertenquote: 5,54 %

Klinikumsstruktur

Zentrum für Innere Medizin

Zentrum für Chirurgie

  • Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
    • Sektion Thoraxchirurgie
    • Sektion Gefäßchirurgie
  • Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
    • Sektion Kinderchirurgie
  • Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie
    • Sektion Hand-, Plastische und Mikrochirurgie
  • Klinik für Neurochirurgie
    • Sektion Pädiatrische Neurochirurgie
  • Ambulantes Operationszentrum (AOZ)
  • Abteilung Kardioanästhesiologie
  • Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik

Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU)

  • Onkologische Organzentren im CCCU
    • Brustzentrum
    • Darmzentrum
    • Hauttumorzentrum
    • Kopf-Hals-Tumorzentrum
    • Gynäkologisches Krebszentrum
    • Sarkomzentrum
    • Prostatakarzinomzentrum
  • Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
  • Institut für Experimentelle Tumorforschung
  • Zentrum für klinische Studien im CCCU

Zentrum für Bildgebung

  • Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
    • Sektion Neuroradiologie
    • Sektion Interventionelle Radiologie
    • Sektion Experimentelle Radiologie
    • Interdisziplinäres Ultraschallzentrum (im Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin I)
  • Klinik für Nuklearmedizin

Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Kliniken ohne Zentrumszuordnung

  • Klinik für Anästhesiologie
    • Sektion Spezielle Anästhesiologie
    • Sektion Operative Intensivmedizin
    • Sektion Notfallmedizin
    • Sektion Schmerztherapie
    • Sektion Experimentelle Anästhesiologie
  • Klinik für Augenheilkunde
  • Klinik für Dermatologie und Allergologie
  • Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    • Sektion Gynäkologische Onkologie
  • Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
    • Sektion Phoniatrie und Pädaudiologie
  • Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
    • Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
    • Sektion Pädiatrische Kardiologie
    • Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin
    • Sektion Sozialpädiatrisches Zentrum und Kinderneurologie
  • Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie
  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III
    • Sektion Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung
    • Sektion Kognitive Elektrophysiologie
    • Sektion Neurostimulation
  • Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
    • Sektion Medizinische Psychologie
    • Sektion Molekulare Psychosomatik
  • Klinik für Urologie und Kinderurologie
    • Sektion Kinderurologie

Kliniken mit externer Trägerbeteiligung

Institute ohne Zentrumszuordnung

Zentrale Einrichtungen

Gemeinsame Bereiche

  • Comprehensive Infectious Diseases Center (CIDC)
  • Epilepsiezentrum
  • Geriatrisches Zentrum
  • Neuromuskuläres Zentrum
  • Schmerzzentrum
  • Zentrum für Muskuloskelettale Forschung
  • Zentrum für seltene Erkrankungen

Akademie für Gesundheitsberufe

Ausbildung

  • Schule für Diätassistenz
  • Schule für Entbindungspflege
  • Schule für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
  • Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
  • Schule für Logopädie
  • Schule für Medizinisch-technische Funktionsassistenz
  • Schule für Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz (MTLA)
  • Schule für Medizinisch-technische Radiologieassistenz (MTRA)
  • Schule für Operationstechnische Assistenz (OTA)

Studium

  • Bachelor of Arts (B.A.) - Angewandte Gesundheitswissenschaften
  • Bachelor of Science (B.Sc.) - Medizintechnische Wissenschaften
  • Bachelor of Science (B.Sc.) - Angewandte Therapiewissenschaft

Weiterbildung

Der bisherige Bereich "Weiterbildung" der Akademie für Gesundheitsberufe wurde zum 1. Januar 2015 aus der Akademie ausgegliedert und als Stabsstelle Weiterbildung dem Klinikumsvorstand untergeordnet [4].

Persönlichkeiten des Universitätsklinikums Ulm

  • Friedrich Wilhelm Ahnefeld (* 1924, † 2012), ehem. Ärztlicher Direktor der Anästhesiologischen Universitätsklinik, Pionier des Rettungswesens und der Notfallmedizin, Entwickler der Konzepte der Rettungskette und des Ulmer Koffers, ehem. Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes
  • Heiko Braak (* 1937), Neuroanatom, Senior-Professor am Zentrum für klinische Forschung der Universität Ulm, Entwickler der internationalen Klassifikationsskala für die Alzheimer-Krankheit (Braak-Stadien I bis VI)
  • Theodor M. Fliedner (* 1929, † 2015), Hämatologe und Strahlenbiologe, Gründungsprofessor und Altrektor der Universität Ulm, Vater der Wissenschaftsstadt auf dem Ulmer Eselsberg, ehem. Direktor der europäischen Atomenergiebehörde EURATOM, ehem. Leiter des Kompetenzzentrums für Strahlenmanagement der WHO
  • Richard Hautmann, Urologe, ehem. Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie, Erfinder der sog. Neoblase nach Hautmann, Träger des SIU Distinguished Career Award der Internationalen Urologischen Gesellschaft
  • Ludwig Heilmeyer, Hämatologe und Nuklearmediziner, Gründungsrektor der Universität Ulm, Begründer der quantitativ-chemischen Hämatologie, Erstbeschreiber der chronischen Erythroblastose (Heilmeyer-Schöner'sche-Erkrankung), Gründer der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.
  • Manfred Spitzer (* 1958), Neurowissenschaftler und Psychiater, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III, Gründer des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen Ulm, Moderator der ehem. Fernsehsendung Geist & Gehirn
  • Thure von Uexküll (* 1908, † 2004), Gründungsprofessor der Universität Ulm, Begründer der psychosomatischen Medizin

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Aus: Grundsätze Universitätsklinikum Ulm.
  2. Universitätsklinikum Ulm: Aufsichtsrat- - Universitätsklinikum Ulm. In: www.uniklinik-ulm.de. Abgerufen am 3. April 2016.
  3. juris GmbH: Landesrecht BW UKG | Landesnorm Baden-Württemberg | Gesetz über die Universitätsklinika Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm (Universitätsklinika-Gesetz - UKG) in der Fassung vom 15. September 2005 | gültig ab: 06.01.2005. In: www.landesrecht-bw.de. Abgerufen am 3. April 2016.
  4. Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm. In: www.akademie.uniklinik-ulm.de. Abgerufen am 3. April 2016.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Universitätsklinikum Ulm (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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