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Unia


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter UNIA aufgeführt.
Gewerkschaft Unia
(Syndicat Unia, Sindacato Unia)
Rechtsform Verein
Gründung 16. Oktober 2004
Sitz Bern, Schweiz
Leitung Vania Alleva
Mitarbeiter ca. 1000 Angestellte (2012)
201'164 Mitglieder (2015)[1]
Branche Gewerkschaft
Website www.unia.ch

Unia ist eine branchenübergreifende Schweizer Gewerkschaft. Sie organisiert die Arbeitnehmenden in Industrie, Gewerbe, Bau und privatem Dienstleistungsbereich. Unia vertritt die Interessen aller Arbeitnehmenden und bietet ihren Mitgliedern Beratung, Rechtsschutz und weitere Dienstleistungen. Unia führt auch die grösste Arbeitslosenkasse in der Schweiz.

Unia will innerhalb der Arbeitswelt das Kräfteverhältnis zugunsten der Arbeitnehmenden verändern. In der Unia sind rund 200.000 Arbeitnehmende zusammengeschlossen, die Unia hat 270 Gesamtarbeitsverträge abgeschlossen, unter denen rund eine Million Beschäftigte in der Schweiz arbeiten. Die Unia ist auch auf politischer Ebene aktiv und engagiert sich für eine soziale und gerechte Gesellschaft. Unia hat sich so schon an verschiedenen Initiativen und Abstimmungskampagnen beteiligt. Auch an mehreren Demonstrationen und Kundgebungen ist die Unia aktiv beteiligt.[2]

Geschichte

Unia ist die mit Abstand grösste Einzel-Gewerkschaft der Schweiz. Sie entstand am 16. Oktober 2004 aus dem Zusammenschluss der Gewerkschaften Bau und Industrie (GBI), Industrie Gewerbe Dienstleistungen (SMUV), Verkauf Handel Transport Lebensmittel (VHTL), der alten (im Dienstleistungssektor tätigen) unia sowie der Genfer Gewerkschaft im Tertiärsektor actions.[3] Sie ist dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB), dem grössten Schweizer Dachverband von Gewerkschaften, angeschlossen. [4]

Struktur

Die Unia ist rechtlich als Verein organisiert.[5] Die leitenden Organe sind der Zentralvorstand und die Geschäftsleitung. Seit dem 20. Juni 2015 führt mit Vania Alleva erstmals eine Frau als alleinige Präsidentin die Unia.[6] Vizepräsidenten sind Aldo Ferrari und Martin Tanner. [7] Die rund 200.000 Mitglieder sind in 14 Regionen mit 45 Sektionen und rund 110 lokalen Sekretariaten angemeldet und gehören je nach Beruf den vier Branchen Bau, Gewerbe, Industrie, Tertiärsektor an.[8] Des Weiteren gibt es die vier Interessensgruppen Jugend, Frauen, Migration und RentnerInnen.

Die unabhängig organisierte Unia Arbeitslosenkasse verfügt schweizweit über 69 grössere und kleinere Zahlstellen, über die 2013 über eine Milliarde Franken aus der Arbeitslosenversicherung des Bundes ausgezahlt wurden.

Finanzen

Die Haupteinnahmequelle der Unia sind die Mitgliederbeiträge. In der Unia-Zeitung work vom 27. April 2012 war die Rede von der "grössten Einnahmequelle".

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. unia.ch: Die Unia weiterhin auf Wachstumskurs , per Ende 2015
  2. unia.ch: «Als Mitglied trägst du mit anderen zu einer sozialen und gerechten Gesellschaft bei.» , Zugriff am 28. August 2014
  3. unia.ch: Geschichte der Unia , Zugriff am 28. August 2014
  4. sgb.ch [1] , Zugriff am 28. August 2014
  5. unia.ch: Statuten , Gültig seit 1. Januar 2005
  6. unia.ch: DV wählt Vania Alleva zur Unia-Präsidentin
  7. unia.ch: Geschäftsleitung
  8. unia.ch: Zahlen , per Ende 2013

Kategorien: Gewerkschaft (Schweiz)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Unia (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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