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Unabhängige ... für bürgernahe Demokratie


UNABHÄNGIGE

… für bürgernahe Demokratie

Partei­vorsitzender Werner Fischer
Stell­vertretende Vorsitzende Konrad Dippel, Andreas Beier, Herbert Birol, Werner Bracht
Gründung 9. September 2002
Gründungs­ort Kaufbeuren
Haupt­sitz Kaufbeuren
Mitglieder­zahl 18 (Stand: 31. Dez. 2013)[1]
Website www.unabhaengige-kandidaten.de

Die Partei UNABHÄNGIGE … für bürgernahe Demokratie (Kurzbezeichnung: UNABHÄNGIGE; früher: Unabhängige Kandidaten für Direkte Demokratie & bürgernahe Lösungen) ist eine deutsche Kleinpartei, die 2002 gegründet wurde. Sie setzt sich für unabhängige Einzelbewerber und direkte Demokratie ein.

Geschichte

Die Partei wurde am 9. September 2002 in Kaufbeuren gegründet. 2004 ging in ihr die 2002 gegründete Partei bürger macht politik (bmp.) auf und bildete den nordrhein-westfälischen Landesverband der Partei. Im gleichen Jahr schloss sich ihr die Bürgerinitiative buerger zu buerger.de an und bildete den Landesverband Baden-Württemberg.

Gegründet wurde sie als „‚Aktion Unabhängige Kandidaten‘ Bürgeraktion zur Aufstellung von unabhängigen Direktkandidaten“ (Kurzbezeichnung: Unabhängige Kandidaten), Anfang 2004 erfolgte die Umbenennung in „UNABHÄNGIGE KANDIDATEN … für Direkte Demokratie + bürgernahe Lösungen“ (Kurzbezeichnung: UNABHÄNGIGE KANDIDATEN). Die aktuelle Bezeichnung wurde im Frühjahr 2005 beschlossen.

Am 3. Oktober 2008 wurde die Eingliederung in die überparteiliche Wählergruppe Für Volksentscheide, die sich aus den Unabhängigen entwickelt hatte, versucht. Der Bundeswahlleiter erklärte diesen Zusammenschluss jedoch als unwirksam und am 25. Oktober 2009 beschlossen die Mitglieder, die Partei fortzuführen und sich auf die Förderung unabhängiger Einzelbewerber zu konzentrieren. Landesverbände gibt es nicht.

Wahlergebnisse

Zur Bundestagswahl 2002 unterstützte die Partei im Wahlkreis 258 (Ostallgäu) den Einzelbewerber Werner Fischer, der mit 2065 Stimmen das bayernweit beste Einzelbewerber-Ergebnis erreichte.

Bei der Landtagswahl in Bayern am 21. September 2003 trat derselbe Kandidat im Regierungsbezirk Schwaben an und erhielt 1346 Stimmen (0,1 Prozent der Stimmen).

Als einzige teilnehmende Wählergruppe erreichte die Gruppierung zur Europawahl 2004 bundesweit 70.301 (0,3 %) Stimmen.

Im Oktober 2004 unterstützte sie Knut vom Bovert als unabhängigen Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl in der Stadt Haan (NRW). Er setzte sich in der Stichwahl gegen einen Mitkonkurrenten der CDU durch und wurde 2009 erneut gewählt.

Zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2005 stellte sie im Wahlkreis 41 Düsseldorf II einen Kandidaten, der 204 Stimmen (0,3 Prozent) im Wahlkreis erhielt.

An der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 beteiligten sich die Unabhängigen mit neun Direktkandidaten und zwei Einzelbewerbern.[2] Ihre Ergebnisse lagen in den Wahlkreisen im Schnitt bei 1,8 % (11.703 Stimmen, mit Einzelbewerbern 31.714 Stimmen), wobei der Einzelbewerber Konrad Dippel im Wahlkreis 236 (Weiden) 13,6 % erreichte.

Zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2006 trat ein Kandidat der Unabhängigen an und erhielt im Wahlkreis 62 Tübingen 556 Stimmen (0,7 %). Ein weiteres Mitglied trat als Einzelbewerber an und erreichte 5,2 %.

Zur Europawahl 2009 traten die Unabhängigen zugunsten der Wählergruppe Für Volksentscheide nicht an. Zur Bundestagswahl 2009 unterstützten sie gemeinsam mit dieser Wählergruppe 22 Einzelbewerber; dabei erreichte Konrad Dippel 14,1 % der Stimmen im Wahlkreis 235.

Seit 2012 kooperieren die Unabhängigen auch mit der Familien-Partei Deutschlands.

Bei der Bundestagswahl 2013 traten einige Unabhängige als Einzelbewerber an, wobei Konrad Dippel mit 4,4 % seinen Platz 3 im Wahlkreis hielt.

Zur Europawahl 2014 verzichteten die Unabhängigen auf eine eigene Liste und unterstützten die Familien-Partei Deutschlands, die dann mit einem Mandat in das EU-Parlament einziehen konnte.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Rechenschaftsbericht der Partei (PDF; 12,8 MB)
  2. Bundeswahlleiter: Wahlbewerber BTW 2005 (PDF)

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Unabhängige ... für bürgernahe Demokratie (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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