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Ultental


Ultental

Ultental bei St. Gertraud

Lage Südtirol, Italien
 
Länge 40 km

Das Ultental, auch einfach Ulten genannt (italienisch Val d'Ultimo ), ist das 40 km lange Tal der Falschauer in den Ortler-Alpen in Südtirol. Es verläuft parallel zum nördlich gelegenen Vinschgau und mündet bei Lana ins Etschtal. Der größte Teil des Ultentals gehört zu den Gemeinden Ulten und St. Pankraz, der Taleingangsbereich zur Gemeinde Lana. Die obersten Talabschnitte befinden sich im Nationalpark Stilfser Joch.

Die Ortschaften im Ultental, in talauswärts gerichteter Reihenfolge, sind

Zwischen St. Walburg und St. Pankraz zweigt nach Süden die Straße über das Hofmahdjoch ins Nonstal ab.

In der Nähe von St. Gertraud befinden sich die drei Ultner Urlärchen, die auf ein Alter von 850 Jahren taxiert werden.

Der Ort St. Walburg weist mit dem latènezeitlichen Brandopferplatz am Kirchhügel eine im Alpenraum herausragende archäologische Fundstelle auf.[1]

In der Mitte des Ultentals befindet sich das Skigebiet Schwemmalm. Des Weiteren gibt es eine Langlaufloipe von St. Nikolaus nach St. Gertraud.

Das Ultental bietet auch viele Tourenmöglichkeiten für Bergwanderer. Angefangen von gekennzeichneten Wanderwegen bis hin zu hochalpinen Tourstrecken. Der höchste der Ultner Berge ist die Hintere Eggenspitze mit 3443 m .

Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hielten sich besonders im Badeort Mitterbad bei St. Pankraz viele berühmte Persönlichkeiten auf, so etwa Kaiserin Elisabeth v. Österreich, Bismarck, Franz Defregger, Hermann Sudermann, Franz Kafka, Hermione v. Preuschen, Domherr Graf zur Lippe, Thomas Mann und Heinrich Mann. Viele kamen wegen des bekannten Arztes und Philosophen Dr. Christoph Hartung von Hartungen, der in Riva am Gardasee das Sanatorium von Hartungen betrieb und im hinteren Ultental, bei St. Nikolaus, seine Sommervilla Hartungshausen besaß.

Die Wasserkraftwerke im Ultental sind eine Reihe von Speicherkraftwerken, welche die Wasserkraft der Falschauer und ihrer Nebenflüsse und -bäche mit Hilfe von sechs Stauseen zur Gewinnung von Energie nützen.

Einzelnachweise

  1. Hubert Steiner: Alpine Brandopferplätze. Archäologische und naturwissenschaftliche Untersuchungen / Roghi votivi alpini. Archeologia e scienze naturali. Forschungen zur Denkmalpflege in Südtirol 5 / Beni culturali in Alto Adige : studi e ricerche 5. Editrice Temi, Trento 2010, ISBN 978-88-89706-76-3

Weblinks

 Commons: Ultental  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ultental (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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