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Udenheim


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Udenheim war bis 1615 auch der Name des heutigen Philippsburg.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-WormsVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Wörrstadt
Höhe: 159 m ü. NHN
Fläche: 7,97 km²
Einwohner: 1401 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 176 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55288
Vorwahl: 06732
Kfz-Kennzeichen: AZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 31 064
Adresse der Verbandsverwaltung: Zum Römergrund 2 - 6
55286 Wörrstadt
Webpräsenz: www.udenheim.de
Ortsbürgermeister: Klaus Quednau
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Udenheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wörrstadt an.

Geographische Lage

Als Weinbaugemeinde liegt Udenheim im größten Weinbau treibenden Landkreis Deutschlands und mitten im Weinanbaugebiet Rheinhessen. Es grenzt an Saulheim, Sörgenloch und Schornsheim.

Geschichte

Udenheim wurde erstmals mit einer Urkunde (Nr. 1286) vom 12. Juni 773 erwähnt, als Selfniu zwei Weinberge in Udenheim dem Kloster Lorsch schenkte. Eine weitere Schenkung (Nr. 1764) erfolgte 802 oder 803 von Baderich über sieben Morgen Land und einen Weinberg.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Udenheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 522
1835 762
1871 763
1905 830
1939 751
1950 895
Jahr Einwohner
1961 813
1970 798
1987 906
1997 1.191
2005 1.320
2014 1.401

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Udenheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bei den vorherigen Wahlen wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FDP WGR Gesamt
2014 per Mehrheitswahl 16 Sitze
2009 2 2 3 9 16 Sitze
2004 4 3 2 7 16 Sitze

Wappen

Banner, Wappen und Hissflagge

Beschreibung: „In Blau ein goldener, von zwei roten Sparren belegter Schräg-rechts-Balken, beseitet von je einem silbernen rechtsgewendeten Adler. Darüber in einem goldenen Schildhaupt ein blaues Rebengewinde.“

Das Udenheimer Wappen wurde bereits 1969 von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz genehmigt und im Rahmen eines kleinen Volksfestes am 1. Mai unter reger Beteiligung der Bevölkerung und Ortsvereine durch den damaligen Bürgermeister Richard Schrauth feierlich enthüllt. Während die Rebe auf den im Ort vorherrschenden Weinbau verweist und auch in ähnlicher Ausführung als Vollrelief am Schlussstein des Turmgeschosses der 1518 erbauten Bergkirche zu finden ist, stellen die beiden anderen Motive eine Verbindung der Wappen früherer Udenheimer Ortsherren dar: die roten Sparren in Gold das Geschlecht des Peter von Udenheim, der 1380 von Graf Heinrich II. von Sponheim mit dem Hofgut in Udenheim betraut wurde, die silbernen Adler das Geschlecht des Johann Friedrich Köth von Wannscheid, der im Jahre 1590 verstarb und in der altehrwürdigen Bergkirche seine letzte Ruhestätte fand. [5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die evangelische Bergkirche Udenheim befindet sich oberhalb des Ortes Richtung Schornsheim. Seit 1874 befindet sich im Ortsmittelpunkt ein Glockenturm, der für eine geplante Kirche gebaut wurde. Der Glockenturm diente eine Zeitlang auch zur Alarmierung der Feuerwehr durch die Feuerglocke.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Udenheim

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

Weblinks

 Commons: Udenheim  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Karl Josef Minst: Lorscher Codex Band III, Lorsch 1970
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Wappenbeschreibung. regionalgeschichte.net, abgerufen am 24. Juni 2016.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Udenheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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