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USC Münster


USC Münster
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 1961
Adresse Sperlichstraße 10
48151 Münster
Präsident Jörg Adler
Homepage http://www.usc-muenster.de/
Volleyball-Abteilung
Liga Bundesliga
Spielstätte Großsporthalle Berg Fidel
Trainer Andreas Vollmer
Co-Trainer Marvin Mallach
Erfolge Männer:

Frauen:

letzte Saison Halbfinale Play-offs, Halbfinale DVV-Pokal
(Stand: 8. Juli 2016)

Der USC Münster ist ein Volleyball-Verein aus Münster (Westfalen), dessen erste Frauen-Mannschaft in der Bundesliga spielt. Mit neun Meistertiteln, elf Siegen im DVV-Pokal sowie vier Titeln im Europapokal ist diese eine der erfolgreichsten deutschen Mannschaften. In früheren Jahren waren die Männer in Münster erfolgreich, sie waren von 1965 bis 1972 deutscher Meister und gewannen 1976 den DVV-Pokal. Die zweite Frauen-Mannschaft des USC spielt in der zweiten Bundesliga Nord, die erste Männer-Mannschaft in der dritten Liga West.

Team

Der Kader für die Saison 2016/17 besteht derzeit aus elf Spielerinnen.

Kader – Saison 2016/17
Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum Position
Kaisa Alanko Finnland Finnland 1,74 m 03. Jan. 1993 Z
Bogdana Anisowa Ukraine Ukraine 1,90 m 16. Mär. 1992 AA
Ines Bathen 17 Deutschland Deutschland 1,73 m 27. Aug. 1990 AA
Britt Bongaerts Niederlande Niederlande 1,85 m 03. Nov. 1996 Z
Linda Dörendahl 14 Deutschland Deutschland 1,74 m 20. Juli 1984 L
Sina Fuchs 6 Deutschland Deutschland 1,80 m 28. Sep. 1992 AA/L
Jennifer Keddy Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1,93 m 28. Okt. 1991 MB
Juliane Langgemach Deutschland Deutschland 1,86 m 06. Nov. 1994 MB
Hanna Orthmann 12 Deutschland Deutschland 1,88 m 03. Okt. 1998 AA
Leonie Schwertmann 18 Deutschland Deutschland 1,93 m 12. Jan. 1994 MB
Erica Wilson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1,83 m 26. Mai  1991 D

Positionen : AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel

Neuzugänge 2016
Spieler bisheriger Verein
Juliane Langgemach Ladies in Black Aachen[1]
Erica Wilson Volley Köniz[2]
Jennifer Keddy Královo Pole Brno[3]
Britt Bongaerts Ladies in Black Aachen[4]
Kaisa Alanko 1. VC Wiesbaden[5]
Bogdana Anisowa Almaty[6]
Abgänge 2016
Spieler neuer Verein
Michala Kvapilová Beachvolleyball
Andrea Laković unbekannt
Amanda Sá Logroño
Alisha Ossowski Karriereende
Irina Kemmsies 1. VC Wiesbaden
Ashley Benson zurück in die USA
Pia Leweling VC Offenburg[3]
Julia Schaefer Allianz MTV Stuttgart
Sarah Petrausch unbekannt
Til Kittel Co-Trainer TV Gladbeck
Benedikt Frank unbekannt

Seit 2015 ist Andreas Vollmer Cheftrainer. Er wechselte vor der Saison 2014/15 aus Wiesbaden nach Münster und löste den langjährigen Trainer Axel Büring ab.[7] Vollmers Co-Trainer ist Marvin Mallach. Für die medizinische Betreuung sind die Mannschaftsärzte Christian Fechtrup, Stephan Maurer und Rieke Herzog sowie die Physiotherapeutinnen Dorothee Terstegge und Clara Lena Schneider zuständig. Als Scout arbeitet Manuela Kiousis.

Geschichte

Gegründet wurde der USC unter dem Namen Universitäts-Sportclub Münster im Jahre 1961. Zunächst waren die Männer um Karl Herzog, Hans-Ulrich Graßhoff und Manfred Kindermann erfolgreich. Sie waren von 1965 bis 1972 ununterbrochen Deutscher Meister und gewannen 1976 den DVV-Pokal. Seit die Volleyballabteilung 1981/82 eigenständig wurde und Unabhängiger Sportclub Münster heißt, haben die Frauen die Führung übernommen. Mit derzeit neun Deutschen Meisterschaften und elf DVV-Pokalsiegen ist der USC nach dem Schweriner SC der zweiterfolgreichste deutsche Verein bei den Frauen. Ein weiterer Meistertitel wurde 1998 aberkannt, weil die Münsteranerin Wendy Stammer gedopt war.[8] Zahlreiche Rekordnationalspielerinnen und Volleyballerinnen des Jahres spielten beim USC: Annedore Richter, Margret Stender, Uschi Westphal, Heidi Kerstiens, Marina Staden, Sigrid Terstegge, Gudula Staub, Karen Baumeister, Alexandra Ludwig, Ariane Radfan, Ines Pianka, Beate Bühler, Ulrike Schmidt, Anne-Kathrin Schade, Judith Flemig, Angelina Grün.

Die Mannschaft wurde vom Sportbund der Stadt Münster beim Ball des Sports 1995, 1996, 1997, 2000, 2001, 2004, 2005 sowie 2011 als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet.[9]

Bundesliga

Der USC Münster wurde 2004 zum achten Mal deutscher Meister. In der folgenden Saison gelang den Westfalen die Titelverteidigung. In der Saison 2005/06 belegte die Mannschaft nach der Meisterrunde den vierten Platz. Ein Jahr später konnte sich der USC nicht für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifizieren und belegte als bestes Team der Playdown-Runde den siebten Platz. Noch schlechter war das Ergebnis in der 2008 mit dem neunten Platz. Nachdem die Endrunde abgeschafft worden war, wurde Münster in der Saison 2008/09 erneut Neunter, wobei der USC die gleiche Punktzahl und das gleiche Satzverhältnis wie der achtplatzierte Köpenicker SC und außerdem punktgleich mit dem Zehnten und Elften war. In der folgenden Saison verbesserte sich der Verein um einen Rang. 2011 wurde Münster ebenfalls Achter. In der Saison 2011/12 gelang dem USC das beste Ergebnis seit sechs Jahren, als er sich als Vierter der Hauptrunde für die Playoffs qualifizierte und erst im Halbfinale dem Dresdner SC unterlag. Ein Jahr später musste sich die Mannschaft dem gleichen Gegner im Playoff-Viertelfinale geschlagen geben. 2014 gelangte der USC als Siebter der Hauptrunde über die Pre-Playoffs ins Viertelfinale und schied dort nach drei Spielen gegen den 1. VC Wiesbaden aus. Den gleichen Weg ging Münster in der Saison 2014/15, als es das Aus im Viertelfinale gegen Allianz MTV Stuttgart gab. In der Saison 2015/16 qualifizierte sich der USC wie vier Jahre zuvor als Vierter der Hauptrunde für die Playoffs und unterlag erneut erst im Halbfinale dem Dresdner SC, der sich anschließend den Meistertitel holte.

DVV-Pokal

Die Münsteranerinnen gewannen 2004 in Schwerin mit einem 3:2 im Finale gegen den TV Fischbek den DVV-Pokal. In der folgenden Saison erreichten sie als Titelverteidiger erneut das Endspiel und setzten sich in Bonn mit 3:0 gegen Bayer Leverkusen durch. 2006 schafften sie zum dritten Mal in Folge den Einzug ins Finale, das erstmals im Gerry-Weber-Stadion ausgetragen wurde; diesmal musste sich der USC jedoch dem Schweriner SC mit 0:3 geschlagen geben. In der Saison 2006/07 schied Münster bereits im Viertelfinale gegen Leverkusen aus. 2007/08 gegen den VfB 91 Suhl, 2008/09 gegen Schwerin und 2009/10 gegen den Dresdner SC endete der Pokalwettbewerb für die Westfalen ebenfalls im Viertelfinale. In der Saison 2010/11 verlor Münster das Achtelfinale daheim gegen das Allgäu Team Sonthofen mit 2:3. Ein Jahr später konnte der USC den Titelverteidiger Smart Allianz Stuttgart im Viertelfinale nicht aufhalten. Im DVV-Pokal 2012/13 wiederholte sich dieses Ergebnis. In der folgenden Saison unterlag Münster im Viertelfinale den VolleyStars Thüringen. 2014/15 erreichte der USC das Halbfinale, das er gegen den späteren Pokalsieger Stuttgart verlor. In der Saison 2015/16 schied der USC erneut im Halbfinale gegen Allianz MTV Stuttgart aus.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Henner Henning: Die erste Neue ist endlich da: Juliane Langgemach kommt zum USC. Westfälische Nachrichten, 30. Mai 2016, abgerufen am 31. Mai 2016.
  2. Henner Henning: Amerikanische Power für den USC. Westfälische Nachrichten, 2. Juni 2016, abgerufen am 2. Juni 2016.
  3. 3,0 3,1 Henner Henning: Keddy kommt für den USC-Block, Leweling geht. Westfälische Nachrichten, 8. Juni 2016, abgerufen am 8. Juni 2016.
  4. Henner Henning: Ein großes Talent für die Zentrale – USC verpflichtet Britt Bongaerts. Westfälische Nachrichten, 10. Juni 2016, abgerufen am 10. Juni 2016.
  5. Henner Henning: Der USC holt Zuspielerin Kaisa Alanko aus Wiesbaden an den Berg Fidel. Westfälische Nachrichten, 13. Juni 2016, abgerufen am 13. Juni 2016.
  6. Henner Henning: Angreiferin Bogdana Anisowa komplettiert den USC. Westfälische Nachrichten, 1. Juli 2016, abgerufen am 6. Juli 2016.
  7. USC verpflichtet Andreas Vollmer. USC Münster, 27. Mai 2015, abgerufen am 18. Oktober 2015.
  8. Die Deutschen dürfen doch vom Olympiagold träumen welt.de 9. März 2016
  9. Westfälische Nachrichten: Letzte Runde ist eingeläutet – Hochgeschwindigkeits-Endspurt: Viele Kandidaten geben im neuen Jahr schon wieder Vollgas, Münsters Sportler des Jahres 2012, 30. Januar 2013.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/USC Münster (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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