UEFA Europa League - LinkFang.de





UEFA Europa League


UEFA Europa League
Abkürzung EL
Verband UEFA
Erstaustragung 1971/72 (als UEFA-Pokal)
Mannschaften 48 (Gruppenphase)
Titelträger Spanien FC Sevilla
Rekordsieger Spanien FC Sevilla (5 Siege)
Rekordspieler Italien Giuseppe Bergomi (96)
Rekordtorschütze Schweden Henrik Larsson (31)
Website de.uefa.com Vorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation für UEFA Champions League
UEFA Super Cup
Saison Sieger des UEFA-Pokals
1971/72 Tottenham Hotspur
1972/73 FC Liverpool
1973/74 Feyenoord Rotterdam
1974/75 Borussia Mönchengladbach
1975/76 FC Liverpool
1976/77 Juventus Turin
1977/78 PSV Eindhoven
1978/79 Borussia Mönchengladbach
1979/80 Eintracht Frankfurt
1980/81 Ipswich Town
1981/82 IFK Göteborg
1982/83 RSC Anderlecht
1983/84 Tottenham Hotspur
1984/85 Real Madrid
1985/86 Real Madrid
1986/87 IFK Göteborg
1987/88 Bayer 04 Leverkusen
1988/89 SSC Neapel
1989/90 Juventus Turin
1990/91 Inter Mailand
1991/92 Ajax Amsterdam
1992/93 Juventus Turin
1993/94 Inter Mailand
1994/95 AC Parma
1995/96 FC Bayern München
1996/97 FC Schalke 04
1997/98 Inter Mailand
1998/99 AC Parma
1999/2000 Galatasaray Istanbul
2000/01 FC Liverpool
2001/02 Feyenoord Rotterdam
2002/03 FC Porto
2003/04 FC Valencia
2004/05 ZSKA Moskau
2005/06 FC Sevilla
2006/07 FC Sevilla
2007/08 Zenit Sankt Petersburg
2008/09 Schachtar Donezk
Saison Sieger der UEFA Europa League
2009/10 Atlético Madrid
2010/11 FC Porto
2011/12 Atlético Madrid
2012/13 FC Chelsea
2013/14 FC Sevilla
2014/15 FC Sevilla
2015/16 FC Sevilla

Die UEFA Europa League ist nach der UEFA Champions League der zweitwichtigste von der UEFA organisierte Fußball-Europapokalwettbewerb für Vereinsmannschaften. Sie wurde 1971 unter dem Namen UEFA Cup, zu Deutsch UEFA-Pokal, als dritter Europapokalwettbewerb (EC3) begründet und 1999/2000 mit dem aufgegebenen Europapokal der Pokalsieger zusammengelegt. Ihren heutigen Namen erhielt sie nach der Saison 2008/09. Der Wettbewerb umfasst in seiner derzeitigen Form eine aus drei Runden bestehende Qualifikationsphase, eine Play-off-Runde und den Hauptwettbewerb, der aus einer Gruppenphase und fünf daran anschließenden K.-o.-Runden besteht.[1] Der Gewinner des Wettbewerbs spielt seit 2000 gegen den Sieger der UEFA Champions League um den UEFA Super Cup und erhält seit der Saison 2014/15 einen Startplatz in der UEFA Champions League der folgenden Saison.[2]

Rekordsieger ist mit fünf Titeln der FC Sevilla.

Geschichte

Als offizieller Vorgänger des UEFA-Pokals gilt neben anderen Vorläufern wie dem International Football Cup (IFC) der zeitgleich zum Europapokal der Landesmeister seit 1955 durchgeführte Messestädte-Pokal, der, initiiert von hochrangigen Fußballfunktionären, zunächst nicht von der UEFA sondern privat organisiert und im Gegensatz zu etwa dem IFC nur Klubs aus Handelsmessestädten, größtenteils unabhängig von deren Platzierung in der nationalen Liga, vorbehalten war. 1971 übernahm die UEFA gemäß einer Vereinbarung des Jahres 1970 den Messepokal und gestaltete ihn in der darauffolgenden Spielzeit zum UEFA-Pokal um. Im Unterschied zum Messestädte-Pokal konnten hier Klubs aus allen Mitgliedsländern, die nicht bereits für den Landesmeisterwettbewerb oder den der Pokalsieger qualifiziert waren, teilnehmen. Zudem wurde die Teilnahme von der Ligaposition abhängig gemacht. Für viele Klubs, die nicht genügend Spielstärke besaßen, um Meister oder Pokalsieger ihres Landes zu werden und sich somit für den Europapokal der Landesmeister bzw. den Europapokal der Pokalsieger zu qualifizieren, bot sich von nun an mit bis zu vier Startplätzen pro Landesverband eine gute Möglichkeit, dennoch am Europapokal teilzunehmen und sich im internationalen Vergleich zu messen.

Erster UEFA-Pokalgewinner wurde 1972 Tottenham Hotspur. In den 1970er-Jahren duellierten sich deutsche, niederländische und belgische Klubs mit den englischen um den Titelgewinn. Zwischen 1968 und 1984 durchbrach mit Juventus Turin 1977 nur einmal ein südeuropäischer Klub die Dominanz der Mannschaften aus dem Norden. Dies änderte sich ab Mitte der 1980er-Jahre. Nach den beiden aufeinanderfolgenden Siegen von Real Madrid begann 1989 mit dem Triumph des SSC Neapel die Siegesserie der Italiener. In elf Jahren waren italienische Klubs achtmal erfolgreich. Allein Inter Mailand holte sich in dieser Zeit drei Mal den Pokal.

1995 führte die UEFA die Fair-Play-Wertung ein. Bis zur Saison 2015/16 stand den drei fairsten Verbänden der Vorsaison jeweils ein zusätzlicher Startplatz in der ersten Qualifikationsrunde des Wettbewerbs zu. Jeder Nationalverband hatte die Aufgabe, eine nationale Fairplay-Rangliste zu führen, aus welcher der jeweilige Fairplay-Teilnehmer ermittelt wurde.

Seit der Entscheidung, den höherrangigen Europapokal der Pokalsieger (EC2) abzuschaffen, qualifizierten sich von der Saison 1999/2000 an die jeweiligen europäischen Pokalsieger ebenfalls für den UEFA-Pokal. Bisher konnte nur der FC Porto in der Saison 2010/11 als Pokalsieger gewinnen.

Im Jahr 2000 sicherte sich mit Galatasaray Istanbul erstmals ein türkischer Klub einen Europapokaltitel. Seit 2005 haben drei Mannschaften aus der ehemaligen Sowjetunion den UEFA-Pokal gewonnen: ZSKA Moskau, Zenit Sankt Petersburg und Schachtar Donezk. Der FC Sevilla konnte in den Jahren 2006 und 2007 den UEFA-Pokal gewinnen und den Titel damit verteidigen – dies war zuvor nur Real Madrid in den Jahren 1985 und 1986 gelungen. Eine erneute Titelverteidigung gelang dem FC Sevilla im Jahr 2015, wodurch der Verein zum Rekordmeister des Wettbewerbs wurde. Dabei hatte die Mannschaft im Vorjahr als erste überhaupt, die sportlich gar nicht qualifiziert gewesen und nur durch finanzielle Ausschlüsse anderer Vereine als Tabellenneunter nachgerückt war, die Europa League gewonnen.

Nach der Spielzeit 2008/2009 erfolgte die zweite große Veränderung des Wettbewerbes. Mit dem Ziel, den UEFA-Pokal aufzuwerten, und vor allem in Bezug auf Werbe- und Sponsoreneinnahmen der Champions League anzunähern, wurde der UEFA-Cup in UEFA Europa League umbenannt. Gleichzeitig wurde der Wettbewerb grundlegend verändert.Näheres dazu siehe Abschnitt Spielmodus.

Teilnehmende Mannschaften

Teilnahmeberechtigt sind sämtliche Pokalsieger aller 54 Mitgliedsverbände der UEFA. Zusätzlich dürfen bis zu drei Mannschaften pro Verband teilnehmen, welche in der Abschlusstabelle ihrer Liga die Plätze hinter denen belegen, die zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigen. Darüber hinaus erhielt bis zur Saison 2015/16 jeweils ein Verein der drei besten Verbände in der Fair-Play-Wertung einen zusätzlichen Startplatz in der ersten Qualifikationsrunde. Erstmals zur Saison 2015/16 erhielt der Europa-League-Sieger einen Startplatz in der Champions League. Ebenfalls seit der Spielzeit 2015/16 bekommt ein unterlegener nationaler Pokalfinalist keinen Startplatz mehr, auch wenn sich der Pokalsieger für die Champions League qualifiziert hat. Stattdessen ist der nächstbeste Verein in der Liga qualifiziert.[3]

Eine Ausnahme bildet Liechtenstein. Da das Fürstentum keinen eigenen Ligabetrieb hat (die Liechtensteiner Vereine treten im Ligenverband der Schweiz an), tritt nur der nationale Pokalsieger für das Fürstentum an. Theoretisch wäre es denkbar, dass ein Verein durch ein erfolgreiches Abschneiden in der Schweizer Liga ein weiteres Ticket lösen könnte. Dem entgegen steht zum einen die allgemein zu schwache Spielstärke der Liechtensteiner Clubs, zum anderen eine besondere Vereinbarung mit dem SFV, dass Liechtensteiner Vereine im Falle eines erfolgreichen Abschneidens in der Schweizer Liga auf ihre Teilnahme verzichten. In einem solchen Fall würde ein Schweizer Verein auf den freien Platz rücken.

England und Frankreich entsenden zusätzlich zum nationalen Verbandspokalsieger auch den Gewinner des Ligapokals in den Europapokal. Daher entfällt bei diesen beiden Nationen jeweils ein Platz über die Ligatabelle, sofern sich der Gewinner des Ligapokals nicht bereits für die Champions League oder die Europa League qualifiziert hat.

Wie viele Mannschaften welcher Nationen zugelassen werden, hängt zum einen von der Platzierung in der Fünfjahreswertung ab, zum anderen vom jeweils aktuellen Qualifikationsmodus. Dieser Modus legt zudem fest, in welcher Spielrunde die jeweiligen Teilnehmer in den Wettbewerb einsteigen. Zumindest in Details finden hier jährliche Anpassungen statt.

Für die Gruppenphase sind ab der Saison 2015/16 16 Mannschaften direkt qualifiziert, statt wie seit der Saison 2012/13 sieben (Titelverteidiger und Pokalsieger der sechs besten Verbände). Alle weiteren Teilnehmer starten zunächst in der vierstufigen Qualifikationsphase (drei Qualifikationsrunden + Play-offs), aus der 22 erfolgreiche Mannschaften hervorgehen. Zu diesen 38 Vereinen kommen noch 10 unterlegene Mannschaften aus den Play-offs der Champions League. Außerdem dürfen in der dritten Runde die acht Dritten der Gruppenphase der UEFA Champions League einsteigen. Von diesen gelang es Galatasaray Istanbul (1999/2000), Feyenoord Rotterdam (2001/02), ZSKA Moskau (2004/05), Schachtar Donezk (2008/09), Atlético Madrid (2009/10) und dem FC Chelsea (2012/13), den UEFA-Pokal bzw. die UEFA Europa League zu gewinnen.

Ein Gewinn eines Europapokaltitels führt nur zu einem weiteren Teilnehmerplatz, falls sich der betreffende Verein nicht anderweitig für einen der beiden Wettbewerbe qualifizieren konnte.

Nicht zugelassene Mannschaften

Erfüllt ein Klub die sportlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Wettbewerb, so behält sich die UEFA vor, eine Lizenzüberprüfung vorzunehmen und die Mannschaft gegebenenfalls nicht zuzulassen. Seit 2004 kam es aus lizenztechnischen Gründen zu folgenden 57 Ausschlüssen vom UEFA-Pokal bzw. der UEFA Europa League:[4][5][6]

Saison Ausgeschlossene Mannschaften
2004/05 Slowenien NK Olimpija Ljubljana, Slowenien FC Koper, Kasachstan Tobyl Qostanai, Kasachstan Ekibastusez Ekibastus
2005/06 Bosnien und Herzegowina FK Željezničar Sarajevo, Bosnien und Herzegowina FK Sarajevo, Kasachstan FK Taras, Kasachstan Ertis Pawlodar
2006/07 Griechenland PAOK Thessaloniki, Kasachstan FK Astana-1964, Serbien FK Voždovac
2008/09 Nordirland Coleraine FC, Serbien FK Zemun
2009/10 Kasachstan Lokomotive Astana, Lettland FC Daugava Daugavpils, Armenien FC Ararat Jerewan, Kasachstan Qaisar Qysylorda, Bosnien und Herzegowina FK Sloboda Tuzla, Israel Beitar Jerusalem
2010/11 Kasachstan Lokomotive Astana, Spanien RCD Mallorca, England FC Portsmouth, Litauen Vėtra Vilnius, Irland Cork City
2011/12 Kasachstan Lokomotive Astana, Litauen VMFD Žalgiris Vilnius, Irland Sporting Fingal
2012/13 Irland Derry City, Turkei Beşiktaş Istanbul, Ungarn Győri ETO FC, Griechenland AEK Athen, Wales Neath FC
2013/14 Griechenland PAS Ioannina, Spanien FC Málaga, Montenegro FK Grbalj Radanovići, Montenegro FK Budućnost Podgorica, Spanien Rayo Vallecano, Bulgarien ZSKA Sofia, Bosnien und Herzegowina FK Borac Banja Luka
2014/15 Italien FC Parma, Lettland Skonto Riga, Rumänien Dinamo Bukarest, Turkei Sivasspor, Turkei Eskişehirspor, Ukraine Metalurh Donezk
2015/16 Russland FK Dynamo Moskau
2016/17 Turkei Galatasaray Istanbul, Griechenland Panionios Athen, Aserbaidschan Zirə FK, Aserbaidschan FK İnter Baku, Bulgarien ZSKA Sofia, Lettland Skonto Riga, Malta Sliema Wanderers, Rumänien CFR Cluj, Rumänien Dinamo Bukarest, Rumänien ASA Târgu Mureș, Ukraine FK Dnipro

Qualifikation belgischer Mannschaften

Die Erste Division Belgiens erhält derzeit drei Startplätze in der Europa League: Der Pokalsieger startet in der Gruppenphase der Europa League. Der 3. Platz in der Meisterschaftsrunde der belgischen Liga berechtigt zur Teilnahme an der 3. Qualifikationsrunde. Der dritte belgische Teilnehmer wird über Playoff-Spiele ermittelt und startet in der 2. Qualifikationsrunde.

Qualifikation deutscher Mannschaften

Die Bundesliga erhält derzeit drei Startplätze in der Europa League. Der DFB-Pokalsieger ist direkt für die Gruppenphase qualifiziert. Der Ligafünfte nimmt direkt an der Gruppenphase teil, der Tabellensechste steigt in Qualifikationsrunde 3 in den Wettbewerb ein.[7] Darüber hinaus qualifiziert sich der Bundesligavierte für die Gruppenphase, falls er in der Play-off-Runde der UEFA Champions League scheitert. Sollte der DFB-Pokalsieger gleichzeitig auch über die Bundesligaplatzierung oder für die Champions League qualifiziert sein, rückt der Tabellensiebte der Bundesliga nach (bis 2013/14 der unterlegene Pokalfinalist, falls nicht direkt qualifiziert), der aber zunächst in die dritte Qualifikationsrunde muss. In diesem Fall muss der Ligasechste nicht in die Qualifikation, sondern steigt direkt in die Gruppenphase ein.

Zwischenzeitliche Überlegungen, den deutschen Ligapokal aufzuwerten und dem Sieger analog zu England und Frankreich einen Startplatz in der Europa League zuzusprechen (hierbei würde ein Startplatz über die Ligatabelle entfallen), wurden wieder verworfen; der Ligapokal wird momentan gar nicht mehr ausgetragen.

Qualifikation liechtensteinischer Mannschaft

In Liechtenstein kann nur der Gewinner des Liechtensteiner Cups an der Qualifikation teilnehmen. Er steigt zurzeit in der 1. Qualifikationsrunde ein.

Qualifikation österreichischer Mannschaften

In Österreich nehmen der Bundesligazweite und -dritte an der 2. Qualifikationsrunde, der ÖFB-Cup-Sieger an der 3. Qualifikationsrunde teil. Gegebenenfalls steigt noch der Meister in den Play-offs oder der Gruppenphase ein, falls er die 3. Qualifikationsrunde oder die Play-offs der UEFA Champions League erreicht und dort unterliegt.

Qualifikation Schweizer Mannschaften

In der Schweiz startet der Tabellenvierte in der 2. Qualifikationsrunde. Der Tabellendritte startet in der 3. Qualifikationsrunde. Der Pokalsieger nimmt an den Play-offs (4. Qualifikationsrunde) teil. Unterliegt der Vizemeister in der 3. Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League, so nimmt er ebenfalls an den Play-offs teil.

Spielmodus

Seit Beginn der Saison 2004/05 gibt es auch im UEFA-Pokal eine Gruppenphase, während in früheren Jahren ausschließlich K.-o.-Runden ausgespielt wurden. Zunächst bestritten nach zwei Qualifikationsrunden 80 Mannschaften in Hin- und Rückspiel die erste Hauptrunde. Anschließend trugen die 40 siegreichen Clubs die Gruppenphase in acht Gruppen zu jeweils fünf Mannschaften aus, wobei immer nur eine Halbserie ausgetragen wurde, in der jede Mannschaft genau ein Spiel gegen jede andere absolvierte und insgesamt zweimal Heimrecht hatte. Die ersten drei Vereine jeder Gruppe kamen zusammen mit den acht Dritten aus der Champions League in die nächste Runde. Das „Sechzehntelfinale“ wurde so ausgelost, dass Gruppensieger auf Drittplazierte und Gruppenzweite auf die acht Drittplazierten aus der Champions League trafen. Mannschaften aus dem gleichen Fußballverband durften dabei nicht gegeneinander spielen. Ab dem Achtelfinale gab es bei den Auslosungen keine Beschränkungen mehr.

Zur Saison 2009/10 wurde ein neuer Spielmodus eingeführt. Der in der Vorbereitungszeit zur neuen Saison ausgetragene Intertoto Cup (kurz UI-Cup) wurde aufgelöst und in die deutlich ausgeweitete Qualifikationsphase zur Europa League integriert. Auch die Qualifikation zur UEFA Champions League wurde verändert, so dass nun mehr Mannschaften als früher vom höherwertigen Wettbewerb in die Europa League „absteigen“ und hier weiter spielen können. Die erste Hauptrunde wurde zur Play-off-Runde umbenannt und bildet den Abschluss der Qualifikationsphase. Die Hauptrunde (UEFA-Name: Runde 1) beginnt nun erst mit der Gruppenphase. Diese enthält nun 48 Teilnehmer, welche in zwölf Gruppen zu je vier Mannschaften in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten.

Zur Bestimmung der Platzierungen in der Abschlusstabelle sind die erreichten Punkte ausschlaggebend. Danach werden die folgenden Kriterien in dieser Reihenfolge verglichen: erzielte Punkte im direkten Vergleich, Tordifferenz im direkten Vergleich, erzielte Auswärtstore im direkten Vergleich, Gesamttordifferenz, Anzahl aller auswärts erzielten Tore, Klubwertung der UEFA-Fünfjahreswertung.[1]

Die Gruppensieger und -zweiten qualifizieren sich zusammen mit den Drittplatzierten der Champions League für die K.-o.-Runde. Im „Sechzehntelfinale“ (UEFA-Name: Runde 2) bilden die zwölf Gruppensieger zusammen mit den vier besten CL-Teilnehmern die „obere Hälfte“, und werden gegen die zwölf Gruppenzweiten plus vier schlechteren CL-Teilnehmer gelost. Ein erneutes Aufeinandertreffen zweier Gruppengegner ist dabei genauso ausgeschlossen wie rein nationale Begegnungen. Ab dem Achtelfinale gibt es bei den Auslosungen keine Beschränkungen mehr.

Seit 1998 wird der Sieger des Wettbewerbs in einem einzigen Endspiel an einem bereits vor Wettbewerbsbeginn von der UEFA festgelegten Spielort ermittelt. Zuvor bestand auch das Finale aus Hin- und Rückspiel im jeweils eigenen Stadion der Endspielteilnehmer. Neben der sportlichen Reputation ist der Wettbewerb für die teilnehmenden Vereine auf Grund der Fernsehgelder lukrativ. Ebenfalls fließen meist zusätzliche Sponsorengelder wegen der erweiterten Berichterstattung, wobei trotz aller Bemühungen der UEFA die Summen, wie sie in der Champions League kursieren, bei weitem nicht erreicht werden.

Trophäe

Der Sieger der UEFA Europa League erhält für ein Jahr den von der UEFA gestifteten Wanderpokal, auf dem der Name der siegreichen Mannschaft eingraviert wird. Die 15 Kilogramm schwere Trophäe, die aus Silber besteht und auf einem gelben Marmorsockel thront, wurde vom Schweizer Künstler Alex Diggelmann entworfen und 1972 vom Mailänder Unternehmen Bertoni hergestellt. Der achteckige Pokal, der im Gegensatz zum Champions-League-Pokal keine Griffe aufweist, wird oberhalb des Sockels von einer Gruppe stilisierter Fußballspieler gestützt. Auf dem Pokal selbst befindet sich das Logo der UEFA. Ursprünglich besagten die Regeln der UEFA, dass ein Verein, welcher den Wettbewerb dreimal hintereinander oder aber insgesamt fünfmal für sich entscheiden konnte, das Original dauerhaft behalten darf und eine neue Trophäe für die nachfolgenden Wettbewerbe geschaffen werde. Nach dem aktuellen Reglement bleibt der Originalpokal, der für die Pokalübergabe verwendet wird, nun dauerhaft Eigentum der UEFA,[8] weshalb auch nach dem fünften und in Folge dritten Titelgewinn durch den FC Sevilla im Jahr 2016 noch immer die Originalstatue von 1972 im Umlauf ist. Der Sieger erhält eine Nachbildung in Originalgröße, die Siegertrophäe der UEFA Europa League. Ein Verein, der den Wettbewerb dreimal nacheinander oder insgesamt fünfmal gewonnen hat, erhält ein von der UEFA nicht näher spezifiziertes „spezielles Zeichen der Anerkennung“.[8] Danach fängt für diesen Verein die Zählung wieder bei null an.

Finanzen

In der Saison 2012/13 erhielt jeder Verein, der die Gruppenphase erreichte, ein Antrittsgeld in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Mannschaften, die in den ersten drei Qualifikationsphasen oder der Play-off-Runde scheiterten, erhielten einheitlich 100.000 Euro. Ein Sieg in der Gruppenphase wurde mit 200.000 Euro, ein Unentschieden mit 100.000 Euro honoriert. Als Bonus erhielten die Gruppensieger 400.000, die Gruppenzweiten 200.000 Euro ausbezahlt. Hinzu kamen noch die Eintrittsgelder aus den Heimspielen.

Für das Erreichen der jeweiligen Knockout-Runde erhielten die Vereine jeweils ausbezahlt: Zwischenrunde 200.000 Euro, Achtelfinale 350.000 Euro, Viertelfinale 450.000 Euro und Halbfinale 1 Million Euro. Der Cupsieger bekam 5 Millionen Euro, der unterlegene Finalist musste sich mit 2,5 Millionen Euro begnügen. Ein Verein konnte bestenfalls 9,9 Millionen Euro an Prämien von den insgesamt 125,25 Millionen Euro in festen Zahlungen verdienen. Zu diesen Spielprämien kamen noch die Gelder aus dem sogenannten Marktpool, welcher vor allem aus den TV-Geldern gespeist wurde. Der Marktpool wurde zunächst je nach „Marktwert“ (bzw. Summe, die für die Vergabe der nationalen Fernsehrechte eingenommen werden konnte) auf die Einzelnationen aufgeteilt, und anschließend je nach Weiterkommen der Vereine unter den Teilnehmern dieser Nation aufgeteilt. Zur Saison 2012/13 betrug der Marktpool für die Europa League 83,5 Millionen Euro.[9]

Zum Vergleich: Der Champions-League-Sieger erhält 37,4 Millionen Euro und darüber hinaus auch deutlich höhere Einnahmen aus dem 409,6 Millionen Euro „schweren“ Marktpool.[10]

Statistik

Ranglisten

In der Geschichte der UEFA Europa League errangen 27 verschiedene Vereine den Titel. Die erfolgreichste Mannschaft ist der FC Sevilla mit fünf Titeln. Danach folgen Juventus Turin, Inter Mailand und der FC Liverpool, die jeweils drei Titel gewannen. Zwei Vereine triumphierten bei ihrer ersten Teilnahme: Tottenham Hotspur (1971/72 bei der ersten Austragung) und der FC Liverpool (1972/73). 14-mal gelang es einem Klub, die Europa League und die nationale Meisterschaft im selben Jahr zu gewinnen. Dem FC Liverpool, dem IFK Göteborg und dem FC Porto gelang dies sogar zweimal. Die anderen acht Vereine waren Feyenoord Rotterdam, Borussia Mönchengladbach, Juventus Turin, PSV Eindhoven, Real Madrid, Galatasaray Istanbul, der FC Valencia und ZSKA Moskau. Der zusätzliche Gewinn des nationalen Pokalwettbewerbs – und damit das kleine europäische Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokal und Europa League – gelang bisher vier Vereinen: dem IFK Göteborg, Galatasaray Istanbul, ZSKA Moskau und dem FC Porto sogar zweimal. Ein Triple der besonderen Art erreichte der FC Liverpool, der 2001 zwar nicht englischer Meister wurde, aber neben dem UEFA-Pokal sowohl den FA Cup als auch den englischen Ligapokal gewinnen konnte.[11] Ihren Titel verteidigen konnten Real Madrid 1986, sowie 2007, 2015 und 2016 jeweils der FC Sevilla.

Bislang konnten Vereine aus elf Ländern den Wettbewerb gewinnen. Spanien führt diese Wertung mit zehn Erfolgen an, gefolgt von Italien mit neun Erfolgen und England mit sieben Titeln. Die meisten Finalteilnahmen, jeweils 15, haben italienische und spanische Vereine vorzuweisen.

Rang Verein Titel Finalt. Quote
1 FC Sevilla 5 5 100 %
2 Inter Mailand 3 4 75 %
  Juventus Turin 3 4 75 %
FC Liverpool 3 4 75 %
5 Borussia Mönchengladbach 2 4 50 %
6   Tottenham Hotspur 2 3 67 %
7   IFK Göteborg 2 2 100 %
Atlético Madrid 2 2 100 %
Real Madrid 2 2 100 %
Parma Calcio 1913 2 2 100 %
FC Porto 2 2 100 %
Feyenoord Rotterdam 2 2 100 %
13 RSC Anderlecht 1 2 50 %
14 Ajax Amsterdam 1 1 100 %
FC Chelsea 1 1 100 %
  Schachtar Donezk 1 1 100 %
PSV Eindhoven 1 1 100 %
Eintracht Frankfurt 1 1 100 %
Ipswich Town 1 1 100 %
Galatasaray Istanbul 1 1 100 %
Bayer 04 Leverkusen 1 1 100 %
ZSKA Moskau 1 1 100 %
FC Bayern München 1 1 100 %
SSC Neapel 1 1 100 %
Zenit Sankt Petersburg 1 1 100 %
FC Schalke 04 1 1 100 %
FC Valencia 1 1 100 %
Rang Land Titel Vereine (kursiv: nur Finalisten) Finalt. Quote
1 Spanien Spanien 10 FC Sevilla, Atlético Madrid, Real Madrid, FC Valencia
Espanyol Barcelona (2), Athletic Bilbao (2), Deportivo Alavés
15 67 %
2 Italien Italien 9 Inter Mailand, Juventus Turin, AC Parma, SSC Neapel
AC Florenz, AS Rom, Lazio Rom, AC Turin
15 60 %
3 England England 7 FC Liverpool, Tottenham Hotspur, FC Chelsea, Ipswich Town
FC Arsenal, FC Fulham, FC Middlesbrough, Wolverhampton Wanderers
13 54 %
4 Deutschland Deutschland 6 Borussia M’gladbach, Eintracht Frankfurt, Bayer 04 Leverkusen, FC Bayern München, FC Schalke 04
Borussia Dortmund (2), Werder Bremen, Hamburger SV, 1. FC Köln, VfB Stuttgart
14 43 %
5 Niederlande Niederlande 4 Feyenoord Rotterdam, Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven
AZ Alkmaar, FC Twente Enschede
6 67 %
6 Portugal Portugal 2 FC Porto
Benfica Lissabon (3), SC Braga, Sporting Lissabon
7 29 %
7 Russland Russland 2 ZSKA Moskau, Zenit Sankt Petersburg 2 100 %
Schweden Schweden 2 IFK Göteborg 2 100 %
9 Belgien Belgien 1 RSC Anderlecht
FC Brügge
3 33 %
10 Ukraine Ukraine 1 Schachtar Donezk
Dnipro Dnipropetrowsk
2 50 %
11 Turkei Türkei 1 Galatasaray Istanbul 1 100 %

Rekordspieler

Mit fünf Titelgewinnen erfolgreichster Spieler des Wettbewerbs ist José Antonio Reyes, der 2010 und 2012 mit Atlético Madrid sowie 2014, 2015 und 2016 mit dem FC Sevilla erfolgreich war.

Die Statistik der Spieler mit den meisten Einsätzen im Wettbewerb wird von Giuseppe Bergomi angeführt. Er bestritt zwischen 1980 und 1998 für Inter Mailand insgesamt 96 Spiele.

Die meisten Tore insgesamt erzielte der Schwede Henrik Larsson mit 31 Treffern. Die meisten Tore innerhalb einer Saison gelangen Radamel Falcao (FC Porto), der in der Saison 2010/11 mit 17 Toren die 15 Jahre alte Bestmarke von Jürgen Klinsmann (FC Bayern München) von 15 Treffern übertraf. Fabrizio Ravanelli (1994 mit Juventus gegen Sofia) und Daniel Fonseca (1992 mit Neapel gegen Valencia) halten mit je 5 Toren den Rekord für die meisten Tore in einem Spiel. Vier Tore in einem Spiel erzielten unter anderem Edinson Cavani, Radamel Falcao, Luca Toni, Alan Smith, Demis Nikolaidis, Jürgen Klinsmann, Ronaldo, Edgar Schmitt und Anthony Yeboah.

Rekordspieler[12]
Rang Spieler Spiele Zeitraum
1 Italien Giuseppe Bergomi 96 1980–1998
2 Deutschland Frank Rost 87 1995–2010
3 Italien Walter Zenga 69 1982–1994
4 Griechenland Dimitrios Salpingidis 67 1999–2015
5 Portugal João Pereira 63 seit 2003
6 Schottland David Narey 62 1975–1993
Belgien Enzo Scifo 62 1983–1999
Kroatien Mladen Petrić 62 2001–2016
9 Spanien Pepe Reina 61 seit 2000
10 Niederlande Aron Winter 60 1988–2000
11 Italien Giuseppe Baresi 59 1977–1991
12 Italien Alessandro Altobelli 58 1977–1989
13 Deutschland Harald Schumacher 57 1973–1990
Italien Riccardo Ferri 57 1983–1994
Schottland Eamon Bannon 57 1980–1993
16 Schottland Paul Hegarty 56 1975–1990
Brasilien Luisão 56 seit 2003
Portugal Simão 56 1998–2012
19 Italien Dino Baggio 55 1991–2004
Portugal Nuno Gomes 55 1994–2012

Stand: 26. Februar 2016

Rekordtorschützen[13]
Rang Spieler Tore Spiele Zeitraum
1 Schweden Henrik Larsson 31 45 1996–2008
2 Kolumbien Radamel Falcao 30 31 seit 2010
3 Deutschland Dieter Müller 29 36 1974–1983
Niederlande Klaas-Jan Huntelaar 29 43 seit 2004
5 Italien Alessandro Altobelli 25 58 1977–1989
6 Georgien Schota Arweladse 24 41 1994–2007
7 Griechenland Dimitrios Salpingidis 23 67 seit 1999
Deutschland Jupp Heynckes 23 21 1971–1975
9 England Martin Chivers 22 34 1971–1978
Deutschland Karl-Heinz Rummenigge 22 49 1978–1987
Deutschland Jürgen Klinsmann 22 36 1989–1996
Niederlande Dennis Bergkamp 22 42 1992–2000
13 Deutschland Ulf Kirsten 21 29 1987–2001
England Alan Shearer 21 31 1994–2005
Peru Claudio Pizarro 21 31 seit 1999
Paraguay Óscar Cardozo 21 50 seit 2007
17 Russland Alexander Kerschakow 20 35 seit 2002
Serbien und Montenegro Darko Kovačević 20 18 1998–2009
Portugal Liédson 20 33 2003–2011
Brasilien Vágner Love 20 31 2004–2011

Stand: 26. Februar 2016

Höchste Siege

Den höchsten Sieg im Wettbewerb überhaupt feierte Ajax Amsterdam in der Saison 1984/85 mit 14:0 gegen die Red Boys Differdange. Der höchste Erfolg nach Hin- und Rückspielen gelang ebenfalls einer niederländischen Mannschaft gegen eine luxemburgische Mannschaft: Feyenoord Rotterdam erzielte im Wettbewerb der Saison 1972/73 21:0 Tore gegen US Rumelange.[14]

Stadtderbys

Zweimal kam es bisher im UEFA-Pokal bzw. der UEFA Europa League zu einem Stadtderby: im Viertelfinale des UEFA-Pokals 2005/06 behielt Steaua Bukarest aufgrund der Auswärtstorregel die Oberhand gegen Rapid Bukarest (1:1; 0:0), und im Achtelfinale der UEFA Europa League 2013/14 konnte sich im Derbi sevillano der FC Sevilla gegen Betis Sevilla (0:2; 2:0) mit einem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen behaupten.

Die erfolgreichsten Trainer

Unai Emery gewann mit dem FC Sevilla (2014, 2015 und 2016) den Titel als bisher einziger Trainer dreimal in Folge. Giovanni Trapattoni gewann den Wettbewerb ebenfalls dreimal, mit Juventus Turin 1977 und 1993 sowie mit Inter Mailand 1991. Luis Molowny mit Real Madrid (1985 und 1986), Juande Ramos mit dem FC Sevilla (2006 und 2007) sowie Rafael Benítez mit dem FC Valencia (2004) und dem FC Chelsea (2013) gewannen den Titel zweimal.

Sowohl als Spieler als auch als Trainer gewannen den Titel Dino Zoff mit Juventus Turin (1977 und 1990), Huub Stevens mit dem PSV Eindhoven (1978) und mit dem FC Schalke 04 (1997) sowie Diego Simeone mit Inter Mailand (1998) und mit Atlético Madrid (2012).

Siehe auch

Weblinks

 Commons: UEFA Europa League  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Reglement der UEFA Europa League 2009/10. In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 29. Juli 2013 (PDF; 924 kB, Art. 7).
  2. Über die Europa League in die Champions League. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 24. Mai 2013, abgerufen am 29. Juli 2013.
  3. Gravierende Änderungen in der UEFA Europa League. In: uefa.com. UEFA, 28. August 2014, abgerufen am 2. März 2015.
  4. Die europäische Klubfussballlandschaft – Bericht zur Klublizenzierung für das Finanzjahr 2010. In: uefa.com. UEFA, S. 31, abgerufen am 28. Dezember 2013 (PDF; 30.3 MB).
  5. Benchmarking-Bericht zur Klublizenzierung in Europa – Finanzjahr 2011. In: uefa.com. UEFA, S. 26, abgerufen am 28. Dezember 2013 (PDF; 31.8 MB).
  6. Benchmarking-Bericht zur Klublizenzierung in Europa – Finanzjahr 2012. In: uefa.com. UEFA, S. 22, abgerufen am 27. Februar 2015 (PDF; 25.3 MB).
  7. UEFA-Zugangsliste. In: uefa.com. UEFA, 24. Mai 2015, archiviert vom Original am 18. Mai 2015, abgerufen am 18. Mai 2016.
  8. 8,0 8,1 Reglement der UEFA Europa League 2012/13. In: uefa.com. UEFA, S. 9, abgerufen am 9. August 2013 (PDF; 2,2 MB, Art. 5).
  9. Einnahmen-Verteilung in der UEFA Europa League. In: uefa.com. UEFA, 9. August 2012, abgerufen am 28. November 2015.
  10. Einnahmen-Verteilung in der UEFA Champions League. In: uefa.com. UEFA, 12. September 2012, abgerufen am 20. Mai 2013.
  11. Karel Stokkermans: UEFA Cup Trivia. In: rsssf.com. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation, 15. Januar 2010, abgerufen am 26. August 2013 (english).
  12. Europa League - Rekordspieler. In: weltfussball.de. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  13. Europa League - Rekordtorjäger. In: weltfussball.de. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  14. Karel Stokkermans: UEFA Cup Trivia. UEFA Cup Records. In: rsssf.com. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation, 15. Januar 2010, abgerufen am 26. August 2013 (english).

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