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Tyrlaching


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: AltöttingVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Kirchweidach
Höhe: 520 m ü. NHN
Fläche: 20,54 km²
Einwohner: 948 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84558
Vorwahl: 08623
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 71 134
Gemeindegliederung: 24 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 4
84558 Tyrlaching
Webpräsenz: [5]
Bürgermeister: Andreas Zepper
}

Tyrlaching ist die südlichste Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach.

Geografie

Geografische Lage

In der Gemeinde liegt der Rainbichl, der höchstgelegene Punkt des Landkreises.

Gemeindegliederung

Tyrlaching hat 24 Ortsteile[2]:

Geschichte

Der Name des Ortes stammt aus der Zeit der bajuwarischen Landnahme im 6. und 7. Jahrhundert. Er wurde 790 erstmals als Deolekingas urkundlich erwähnt und bedeutet „Bei den Leuten des Deorlaik“. (Deorlaik ist der Name des Anführers der damaligen Siedler gewesen.) Seit Anfang des 8. Jahrhunderts besaß das Kloster St. Peter in Salzburg Güter im Ort. Als sich das Salzburger Land 1328 von Bayern löste, war Tyrlaching Teil dieses neuen selbständigen Landes.[3]

Tyrlaching war ein Amt des Erzstifts Salzburg und fiel bei der Säkularisation 1803 an den Erzherzog Ferdinand von Toskana, 1805 dann im Frieden von Pressburg an Österreich, welches es 1809/10 zusammen mit dem Rupertiwinkel, in dem es liegt, an Bayern abtreten musste. Tyrlaching war Teil des im Rahmen der Gebietsreform 1972 aufgelösten Landkreises Laufen. Die Gemeinde kam am 1. Juli 1972 zum Landkreis Altötting und bildet seither mit den Gemeinden Kirchweidach, Feichten an der Alz und Halsbach die Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach.

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1978 wurden Teile der aufgelösten Gemeinde Kay (Landkreis Traunstein) eingegliedert.[4]

Politik

Bürgermeister ist Andreas Zepper.

Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, die alle zur Fraktion Freie Wählerschaft gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,9 %. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (erbaut 1509, neugotische Ausstattung)
  • Filialkirche Oberbuch (aus dem 15. Jahrhundert)

→ Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Tyrlaching

Geotope

  • Toteiskessel Waldweiher Wiesenzart; geowissenschaftliche Bedeutung "wertvoll". [5]
  • Nagelfluh-Aufschluss bei Moosen; geowissenschaftliche Bedeutung "bedeutend", verwachsen. [6]
  • Moränenhüger S von Wiesenzart; zwei kleine Möränenhügel in schöner Lage; geowissenschaftliche Bedeutung "bedeutend". [7]
  • Nagelfluh-Aufschluss bei Niederbuch; geowissenschaftliche Bedeutung "bedeutend", verwachsen. [8]

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111128/175842&attr=OBJ&val=143
  3. Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2006, ISBN 978-3-406-55206-9, S. 280.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 567.
  5. [1]
  6. [2]
  7. [3]
  8. [4]

Weblinks

 Commons: Tyrlaching  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Altötting | Tyrlaching | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tyrlaching (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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