Tshülthrim Gyatsho - LinkFang.de





Tshülthrim Gyatsho


Dieser Artikel behandelt den 10. Dalai Lama. Für den Denma Drubchen (tib. 'dan ma grub chen), den Abt des Monguor-Klosters Gönlung Champa Ling, siehe Denma Tshülthrim Gyatsho (tib. 'dan ma tshul khrims rgya mtsho; 1587–1664).
Tibetische Bezeichnung
Tibetische Schrift:
ཚུལ་ཁྲིམས་རྒྱ་མཚོ
Wylie-Transliteration:
tshul khrims rgya mtsho
Aussprache in IPA:
[tsʰyʈʂʰim catsʰɔ ]
Offizielle Transkription der VRCh:
Cüchim Gyaco
THDL-Transkription:
Tsültrim Gyatso
Andere Schreibweisen:
Tshülthrim Gyatsho, Tsultrim Gyatso, Tsültrim Gyatso
Chinesische Bezeichnung
Traditionell:
楚臣嘉措
Vereinfacht:
楚臣嘉措
Pinyin:
Chǔchén Jiācuò

Tshülthrim Gyatsho (geboren 29. März 1816; gestorben 1837) war der zehnte Dalai Lama.

Leben

Wegen des frühen Todes von Tshülthrim Gyatsho und infolge des damaligen Konfliktes zwischen Tibet und dem Kaiserreich China gibt es nur wenige Aufzeichnungen über sein Leben. Im Alter von 13 Jahren (1828) begann er seine monastischen Studien im Kloster Drepung. 1833, mit 18 Jahren, nahm er vom 7. Penchen Lama Tenpe Nyima die Mönchsgelübde. 1837 verstarb er überraschend mit nur 21 Jahren im Potala-Palast.[1] „Während der Periode der kurzlebigen Dalai Lamas – von der neunten bis zur zwölften Inkarnation – war der Panchen Lama derjenige, der die Leere füllte, welche die vier Dalai Lamas hinterließen, die in ihrer Jugend starben.“[2]

Literatur

  • Günther Schulemann: Geschichte der Dalai-Lamas. Harrassowitz, Leipzig 1958.
  • Karl-Heinz Golzio, Pietro Bandini: Die vierzehn Wiedergeburten des Dalai Lama. Die Herrscher Tibets – wie sie wiederkommen, wie sie gefunden werden, was sie hinterlassen haben. O. W. Barth u. a., Bern/ München/ Wien 1997, ISBN 3-502-61002-9.
  • Glenn H. Mullin: The Fourteen Dalai Lamas. A Sacred Legacy of Reincarnation. Clear Light Publishers, Santa Fe NM 2001, ISBN 1-574-16039-7, S. 353–361.
  • Andreas Gruschke: Dalai Lama (= Diederichs kompakt.). Hugendubel, Kreuzlingen/ München 2003, ISBN 3-7205-2461-2.
  • Martin Brauen (Hrsg.): Die Dalai Lamas. Tibets Reinkarnationen des Bodhisattva Avalokiteśvara. Arnold, Stuttgart 2005, ISBN 3-89790-219-2.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ya Hanzhang: The Biographies of the Dalai Lamas. Foreign Languages Press, Beijing 1991, ISBN 7-119-01267-3, S. 90.
  2. Glenn H. Mullin: The Fourteen Dalai Lamas. A Sacred Legacy of Reincarnation. Clear Light Publishers, Santa Fe NM 2001, ISBN 1-574-16039-7, S. 175.
Tshülthrim Gyatsho (Alternativbezeichnungen des Lemmas)
Tsültrim Gyatso, Tsultrim Gyatso, chin.: 楚臣嘉措, Chǔchén Jiācuò


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tshülthrim Gyatsho (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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