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Tschappina


Tschappina
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden GR
Region: Viamala
BFS-Nr.: 3669
Postleitzahl: 7428
Koordinaten:
Höhe: 1'500 m ü. M.
Fläche: 24,67 km²
Einwohner: 128 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 5 Einw. pro km²
Website: www.tschappina.ch

Häusergruppe in Tschappina

Karte

Tschappina ist eine politische Gemeinde der Region Viamala im Kanton Graubünden in der Schweiz.

Geographie

Tschappina liegt am Fuss des Piz Beverin und ist Ausgangspunkt des Saumpfades über den Glaspass ins Safiental. Tschappina ist ein Streudorf. Es gliedert sich in die Dorfteile Untertschappina (1400 m ü. M.), Obertschappina (1580 m ü. M.) sowie in die drei Fraktionen Obergmeind (1810 m ü. M.), Ausserglas (1846 m ü. M.) und Innerglas (1820 m ü. M.). In der Obergmeind besteht ein kleines, lawinensicheres Skigebiet mit drei Skiliften. Im Sommer lassen sich von Tschappina aus zahlreiche Wanderungen und Bergtouren unternehmen. Südlich oberhalb des Dorfes liegt die ehemalige Walsersiedlung Masügg.

Wappen

Blasonierung: In Rot über goldenem (gelbem) Stufengiebel eine goldene Glocke

Über dem Stufengiebel als Hinweis auf den Aufstieg zum Glaspass, auch als Scala oder Stäga bezeichnet, hängt die Glocke als Symbol für den Heiligen Theodul, dem eine Kapelle geweiht war.

Bevölkerung

Sprachen

Der Ort wurde im 14. Jahrhundert von Walsern vom Safiental her besiedelt und gehört daher zu den seit Jahrhunderten deutschsprachigen Gemeinden des Kantons Graubünden. Dies belegt auch unten stehende Tabelle:

Sprachen in Tschappina GR
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 151 96,79 % 138 98,57 % 148 98,01 %
Rätoromanisch 3 1,92 % 2 1,43 % 2 1,32 %
Einwohner 156 100 % 140 100 % 151 100 %

Herkunft und Nationalität

Von den Ende 2005 160 Bewohnern waren 153 Schweizer Staatsangehörige.

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Unter Denkmalschutz steht die reformierte Dorfkirche.

Literatur

  • Erwin Poeschel:Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. DNB 760079625 .

Weblinks

 Commons: Tschappina  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)

Kategorien: Walser | Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Graubünden

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tschappina (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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