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Trippstadt


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: KaiserslauternVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Kaiserslautern-Süd
Höhe: 406 m ü. NHN
Fläche: 43,74 km²
Einwohner: 2999 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67705
Vorwahl: 06306
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 047
Gemeindegliederung: 20 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Pirmasenser Straße 62–64
67655 Kaiserslautern
Webpräsenz: www.trippstadt.de
Ortsbürgermeister: Manfred Stahl
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Trippstadt ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd an. Trippstadt ist ein staatlich anerkannter Luftkurort.[2]

Geographie

Lage

Trippstadt liegt im Herzen des Pfälzerwaldes 15 Straßenkilometer südlich von Kaiserslautern im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Der Ort selbst liegt auf einer Höhe von etwa 406 m ü. NHN , der höchste Punkt der Gemarkung ist der Steinberg mit 528 m . Im Tal südwestlich des Hauptortes fließt die Moosalb.

Gemeindegliederung

Zum Hauptort gehören über 20 Ortsteile, die zum Teil nur aus einzelnen Häusern bestehen:

Antonihof, Aschbacherhof, Bartelsberg, Bergfeld, Gutenbrunnen, Hasenberg, Heidenkopf, Johanniskreuz, Karlstalhaus, Langensohl, Lauberhof, Meiserspring, Meisertal, Mittelhammer, Neuhof, Oberhammer, Sägmühle, Tiefenteich, Unterhammer, Weiherfelderhof, Wilensteinerhof, Wilensteinermühle.

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 941 mm. Die Niederschläge sind hoch. Sie liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 81 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Dezember, 1,6-mal mehr als im April. Die Niederschläge sind recht gleichmäßig übers Jahr verteilt. An 28 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte

Trippstadt wurde 1293 als Driebescheit erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte zur Herrschaft Wilenstein der Grafschaft Falkenstein, gelangte an die Kurpfalz und wurde 1716, zusammen mit den Ortschaften Mölschbach und Stelzenberg, dem Kurpfälzer Oberstjägermeister bzw. Oberstforstmeister Freiherr Ludwig Anton von Hacke (1682–1752) zu Lehen aufgetragen. Die Familie von Hacke machte Trippstadt zu ihrer Residenz und ließ dort ihr Schloss mit der katholischen Schlosskirche St. Joseph errichten, die auch ihre Grablege wurde.[3] Nach Ende der Feudalzeit fiel das Dorf an Frankreich, 1816 an das Königreich Bayern und 1946 an das Land Rheinland-Pfalz.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Trippstadt, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 1.227
1835 1.576
1871 1.391
1905 1.375
1939 1.371
1950 1.637
Jahr Einwohner
1961 1.914
1970 2.145
1987 2.478
1997 2.916
2005 3.150
2014 2.999

Religion

Ende 2014 waren 38,7 Prozent der Einwohner evangelisch und 30,7 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[5] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Trippstadt besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei den Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 5 4 11 20 Sitze
2009 6 4 10 20 Sitze
2004 7 6 7 20 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Trippstadt e.V.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Geteilt und oben gespalten, oben rechts in Gold ein rotes Schräggitter, oben links von Blau und Silber und Rot geteilt, unten in Silber zwei aufgerichtete, gegeneinander gewölbte, von Rot und Gold und Blau gestreifte Regenbogen“.

Es wurde 1927 vom Bayerischen Staatsministerium des Innern genehmigt.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

In Trippstadt existiert ein Eisenhüttenmuseum, in dem gezeigt wird, wie Schmiede vor 2000 Jahren gearbeitet haben. Das Museum ist in einer renovierten früheren Schmiede untergebracht. Des Weiteren gibt es einen Skulpturenweg. In Unterhammer im Karlstal werden aktuell Ausstellungen gezeigt und Konzerte durchgeführt. Außerdem gibt es im Park umfangreiche Informationstafeln über die Industriegeschichte der Region.

Erwähnenswerte Bauwerke in Trippstadt sind das Trippstadter Schloss, die katholische Schlosskirche mit dem barocken Grabdenkmal der Freiherrn von Hacke, die Burg Wilenstein, die Klug’sche Mühle, der Brunnenstollen, das ehemalige Kurbad Gutenbrunnen, das ehemalige Eisenhammerwerk und heutige Industriedenkmal Unterhammer (im Karlstal) und die Evangelische Kirche dar. Sehenswert sind weiterhin der Schlossgarten mit ehemaligem Arboretum, das Karlstal mit der Moosalb und die Amseldell oberhalb des Karlstales.

Bei drei internationalen Bildhauersymposien entstand zwischen 1990 und 1996 der Skulpturenweg Trippstadt-Stelzenberg. Wie auch der Skulpturenweg Karlstal entlang der Moosalb und des Karlstals ist er Teilstück des Skulpturenwegs Rheinland-Pfalz.

Regelmäßige Veranstaltungen

An jedem ersten September-Wochenende findet das Kohlenbrennerfest statt, an jedem zweiten Samstag im Oktober wird in der Karlstalhalle das Oktoberfest der Musikkapelle Trippstadt veranstaltet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Trippstadter Schloss ist die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz untergebracht. Nächstgelegener Bahnhof ist Schopp an der Biebermühlbahn.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Weblinks

 Commons: Trippstadt  – Sammlung von Bildern
 Wikivoyage: Trippstadt – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Website zur St.-Joseph-Kirche Trippstadt
  4. Peter Gärtner: Geschichte der bayerisch-rheinpfälzischen Schlösser, Band 1, S. 140 u. 141, Speyer; 1854; (Digitalscan)
  5. KommWis, Stand: 31. Dezember 2014
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  8. Erich Schmidt: Hahn, Ludwig Philipp. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 10, Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 371 f.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Trippstadt (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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