Tour de France 1964 - LinkFang.de





Tour de France 1964


51. Tour de France 1964 – Endstand
Streckenlänge 22 Etappen, 4504,2 km
Toursieger Jacques Anquetil 127:09:44 h
(35,421 km/h)
Zweiter Raymond Poulidor + 0:55 min
Dritter Federico Bahamontes + 4:44 min
Vierter Henry Anglade + 6:42 min
Fünfter Georges Groussard + 10:34 min
Sechster André Foucher + 10:36 min
Siebenter Julio Jiménez + 12:13 min
Achter Gilbert Desmet + 12:17 min
Neunter Hennes Junkermann + 14:02 min
Zehnter Vittorio Adorni + 14:19 min
Grünes Trikot Jan Janssen 208 P.
Zweiter Edward Sels 199 P.
Dritter Rudi Altig 165 P.
Bergwertung Federico Bahamontes 173 P.
Zweiter Julio Jiménez 167 P.
Dritter Raymond Poulidor 90 P.
Teamwertung Pelforth-Sauvage

Die 51. Tour de France fand vom 22. Juni bis 14. Juli 1964 statt und führte auf 22 Etappen über 4.504 km. Es nahmen 132 Radrennfahrer an der Rundfahrt teil, von denen 81 klassifiziert wurden.

Rennverlauf

Nach seinem Sieg bei der vierten Etappe war Rudi Altig am nächsten Tag auf der Etappe nach Freiburg im Breisgau in einer Spitzengruppe vertreten und übernahm für drei Tage das Gelbe Trikot.

Auf der ersten Bergetappe verlor Altig das Trikot jedoch an den Franzosen Georges Groussard. Groussard konnte das Gelbe Trikot in den Alpen und den Pyrenäen behaupten, doch nach dem zweiten Zeitfahren musste er es an Jacques Anquetil abgeben. Anders als im Vorjahr war jedoch Raymond Poulidor, der die Etappe nach Luchon gewonnen hatte, noch in Reichweite und lag nur eine Minute hinter Anquetil.

Auf dem Anstieg zum Puy de Dôme auf der 20. Etappe lieferten sich die beiden Franzosen ein packendes Duell, als sie Seite an Seite den Berg hochfuhren. Am Ende der Etappe konnte sich Poulidor absetzten, die 14 Sekunden, die er auf Anquetil herausholte, waren jedoch zu wenig, um ihn zu gefährden. Mit seinem dritten Zeitfahrsieg auf der letzten Etappe machte Anquetil seinen Toursieg perfekt, auch wenn er am Ende nur einen Vorsprung von 55 Sekunden auf Poulidor hatte.

Anquetil schaffte es durch seinen vierten Toursieg in Folge als erster Fahrer fünfmal die Tour de France zu gewinnen. Gleichzeitig erreichte er 1964 das Double Tour – Giro d’Italia.

Jan Janssen aus den Niederlanden gewann nach zwei Etappensiegen das Grüne Trikot. Bei seiner letzten erfolgreichen Tour-Teilnahme gewann der Spanier Federico Bahamontes die Bergwertung knapp vor seinem Landmann Julio Jiménez. Bahamontes, der zwei Etappensiege erringen und die Tour als dritter beenden konnte, gewann die Bergwertung zum sechsten Mal.

Unfall

Bei der 19. Etappe am 11. Juli von Bordeaux nach Brive verunglückte ein Versorgungsfahrzeug der Polizei an einer Brücke nahe Pont de Couze in der Dordogne. Dabei starben neun Menschen.[1]

Die Etappen

Etappen Tag Start – Ziel km Etappensieger Gelbes Trikot
1. Etappe 22. Juni RennesLisieux 215 Edward Sels Edward Sels
2. Etappe 23. Juni Lisieux – Amiens 208 André Darrigade Edward Sels
3. Etappe (a) 24. Juni Amiens – Forest/Vorst (BEL) 196,5 Bernard Van De Kerckhove Bernard Van De Kerckhove
3. Etappe (b) 24. Juni Forest/Vorst (BEL) – Forest/Vorst (BEL) 21,3 (MZF) Kas-Kaskol Bernard Van De Kerckhove
4. Etappe 25. Juni Forest/Vorst (BEL) – Metz 291,5 Rudi Altig Bernard Van De Kerckhove
5. Etappe 26. Juni Metz – Freiburg im Breisgau (GER) 161,5 Willy Derboven Rudi Altig
6. Etappe 27. Juni Freiburg im Breisgau (GER) – Besançon 200 Henk Nijdam Rudi Altig
7. Etappe 28. Juni Besançon – Thonon-les-Bains 195 Jan Janssen Rudi Altig
8. Etappe 29. Juni Thonon-les-Bains – Briançon 248,5 Federico Bahamontes Georges Groussard
9. Etappe 30. Juni Briançon – Monaco (MON) 239 Jacques Anquetil Georges Groussard
10. Etappe (a) 1. Juli Monaco (MON) – Hyères 187,5 Jan Janssen Georges Groussard
10. Etappe (b) 1. Juli Hyères – Toulon 20,8 (EZF) Jacques Anquetil Georges Groussard
11. Etappe 2. Juli Toulon – Montpellier 250 Edward Sels Georges Groussard
12. Etappe 3. Juli Montpellier – Perpignan 174 Jo de Roo Georges Groussard
Ruhetag
13. Etappe 5. Juli Perpignan – Andorra (AND) 170 Julio Jiménez Georges Groussard
14. Etappe 6. Juli Andorra (AND) – Toulouse 186 Edward Sels Georges Groussard
15. Etappe 7. Juli Toulouse – Luchon 203 Raymond Poulidor Georges Groussard
16. Etappe 8. Juli Luchon – Pau 197 Federico Bahamontes Georges Groussard
17. Etappe 9. Juli PeyrehoradeBayonne 42,6 (EZF) Jacques Anquetil Jacques Anquetil
18. Etappe 10. Juli Bayonne – Bordeaux 187 André Darrigade Jacques Anquetil
19. Etappe 11. Juli Bordeaux – Brive 215,5 Edward Sels Jacques Anquetil
20. Etappe 12. Juli Brive – Puy de Dôme 237,5 Julio Jiménez Jacques Anquetil
21. Etappe 13. Juli Clermont-FerrandOrléans 311 Jean Stablinski Jacques Anquetil
22. Etappe (a) 14. Juli Orléans – Versailles 118,5 Benoni Beheyt Jacques Anquetil
22. Etappe (b) 14. Juli Versailles – Paris 27,5 (EZF) Jacques Anquetil Jacques Anquetil

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Tour de France : il y a 50 ans, neuf personnes étaient tuées en Dordogne - Sud-Ouest, 10. Juli 2014

Kategorien: Radrennen 1964 | Tour de France

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tour de France 1964 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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