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Tobey Wilson


Tobey Wilson (* 24. August 1977 als Tobias Schmeißer in Karl-Marx-Stadt) ist ein deutscher Tenor und Entertainer mit Wohnsitz in Berlin.

Leben und Wirken

Tobey Wilson begann seine musikalische Laufbahn im Alter von acht Jahren als Sopransolist im Windsbacher Knabenchor. Daneben konzertierte u.a. als Jasager anlässlich des Kurt Weill Festivals 1990. Nach dem Stimmbruch wurde er Tenorsolist. Er verließ den Chor 1995 nach fast 10 Jahren und rund 550 Auftritten, um sich intensiv um seine solistische Ausbildung zu kümmern. Nach einem Bundessieg beim Nachwuchswettbewerb Jugend musiziert begann er neben der Oberstufe als Jungstudent an der Musikhochschule Karlsruhe bei Roland Hermann Gesang zu studieren und finanzierte das Studium als Chorleiter von drei Chören. Nach dem Abitur am Schwarzwaldgymnasium Triberg wurde er freier Mitarbeiter bei der lokalen Tagespresse und arbeitete als Kulturkritiker für die Mittelbadische Presse in Offenburg für die Resorts Festspielhaus Baden-Baden und Europapark Rust.

Er studierte am Institut für Musiktheater der Musikhochschule Karlsruhe und wurde bereits im ersten Semester mit 21 Jahren als Solotenor in zwei kleineren Rollen, u.a. in Monteverdis "Lìncoronazione di Poppea" an das Staatstheater Stuttgart verpflichtet. Dem folgte eine klassische Karriere, die ihn vor allem als Lied und Oratoriensänger durch die großen Konzertsäle Europas, aber auch in die Casals Hall nach Tokio oder das Mann Auditorium in Tel Aviv führte. Er arbeitete mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Georg Christoph Biller, George Pretre, David Zinman, Jean-Claude Malgoire und sang fast alle Oratorien und Passionen.

Neben der klassischen Musik hatte Tobey Wilson auch immer eine Vorliebe für Rock/Pop und unterschrieb 2002 seinen ersten Plattenvertrag bei RCA Records. Seit dieser Zeit tritt Wilson, der vorher unter dem Mädchennamen der Mutter "Rapp" konzertierte unter Künstlernamen auf. Dem folgten mehrere Alben und ein Genrewechsel weg von der Klassik zur Unterhaltungsmusik. Seither war er in rund 50 Fernsehsendungen zu sehen und machte sich als Sänger großer Events wie dem Rosenball, dem Deutschen Filmball der Rose D´Or dem Walters Award, Enjoy the Stars, der Champions League Night und anderen einen Namen. Er sang bei der Amtseinführung von Bundespräsident Horst Köhler, auf Wunsch des Afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, für Altkanzler Gerhard Schröder, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie bei zahlreichen gesellschaftlichen Ereignissen und Open Airs. Zu seinen Duettpartnern zählten u.a. Joana Zimmer, Eva Lind oder Anna Maria Kaufmann.

Einer größeren Öffentlichkeit wurde er als Interpret von Nationalhymnen bekannt. So sang er die Deutsche Nationalhymne seit 2003 bei zahlreichen Länderspielen der Fußballnationalmannschaft, zuletzt beim WM Qualifikationsspiel gegen Irland, sowie zur Eröffnung der Weltreiterspiele 2006, beim Großen Preis von Europa 2007, dem Großen Preis von Deutschland 2010 der Formel 1, den Basketball Playoffs 2011 und 2014, den Supercup 2015 sowie zahlreichen weiteren sportlichen und politischen Ereignissen. Bei der DTM war er 2009 und 2010 in der Startaufstellung mit der Länderhymne, und auf dem Siegerpodest mit der Siegerhymne bei jedem Rennen quer durch Europa zu hören. 42 Nationalhymnen hat Wilson nach eigener Aussage in der Presse, in Landessprache im Repertoire.

2011 gründete Wilson die Creaktivisten, eine Kreativfirma, spezialisiert auf Konzeption, Events und Fotoproduktionen. U.a. realisierte er Kampagnen für Marlboro, Riani oder Müllerbräu oder auch den bekannten "Lambertz-Kalender" sowie Veranstaltungen wie die "Intouch-Awards" des Bauer Verlages.

Seit 2012 ist er mit Model Sabrina Gehrman liiert.

Diskografie

  • 1990 "Der Jasager" erschienen bei Capriccio (Jungensopran: Tobias Schmeißer)
  • 2003 "Eyes of the Heart" erschienen bei Sonymusic
  • 2004 "Lied!" erschienen bei PRecords
  • 2005 "Meeresstille" erschienen bei Arte Nova
  • 2006 "32 Nationalhymnen" erschienen bei EMI
  • 2008 "Magic Moments" erschienen bei Sonymusic
  • 2014 "Die deutsche Nationalhymne" erschienen bei PRRecords
  • 2014 "Dichterliebe op 48" erschienen nur digital

Preise und Auszeichnungen

  • 2013 "Stimme des Jahres"
  • 2010 "Hope Award"
  • 2007 "Honored Citizenship", Utso-City, Japan"
  • 2000 "Richard Wagner Stipendium"
  • 1998 "Franz Völker-Preis"
  • 1998 "Jütting Stipendium"
  • 1998 "Stipendium der Kunststiftung"
  • 1996 "Stipendium des Musikrates"
  • 1995 "Sonderpreis der Sparkassen"
  • 1995 1. Bundespreis bei Jugend Musiziert

Weblinks


Kategorien: Tenor | Deutscher Musiker | Geboren 1977 | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tobey Wilson (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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