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Tiril Eckhoff


Tiril Eckhoff
Voller Name Tiril Kampenhaug Eckhoff
Verband Norwegen Norwegen
Geburtstag 21. Mai 1990
Geburtsort Bærum, Norwegen
Karriere
Verein Fossum IF
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2008
Debüt im Weltcup 2011
Weltcupsiege 6 (2 Einzelsieg)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympia-Medaillen 1 × 0 × 2 ×
WM-Medaillen 2 × 0 × 2 ×
JEM-Medaillen 1 × 0 × 2 ×
MWM-Medaillen 1 × 0 × 0 ×
NM-Medaillen 3 × 5 × 2 ×
JSNM-Medaillen 0 × 1 × 0 ×
 Olympische Winterspiele
Gold 2014 Sotschi Mixed-Staffel
Bronze 2014 Sotschi Massenstart
Bronze 2014 Sotschi Staffel
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Bronze 2015 Kontiolahti Mixed-Staffel
Bronze 2016 Oslo Mixed-Staffel
Gold 2016 Oslo Sprint
Gold 2016 Oslo Staffel
 Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
Gold 2010 Otepää Sprint
Bronze 2010 Otepää Einzel
Bronze 2010 Otepää Verfolgung
 Militär-Skiweltmeisterschaften
Gold 2010 Brusson Militärpatrouille
 Norwegische Meisterschaften
Gold 2008 Stryn Staffel
Bronze 2010 Simostranda Staffel
Bronze 2011 Bardufoss Staffel
Silber 2012 Trondheim Staffel
Gold 2013 Dombås Sprint
Gold 2013 Dombås Staffel
Silber 2013 Dombås Verfolgung
Silber 2014 Voss Sprint
Silber 2014 Voss Massenstart
Silber 2014 Voss Staffel
Norwegische Juniorenmeisterschaften
im SommerbiathlonVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Silber 2010 Sirdal Sprint
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 7. (2013/14)
Einzelweltcup 10. (2013/14)
Sprintweltcup 6. (2014/15)
Verfolgungsweltcup 5. (2013/14)
Massenstartweltcup 8. (2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Sprint 2 0 2
Verfolgung 0 0 1
Massenstart 0 0 3
Staffel 4 2 5
letzte Änderung: Saisonende 2015/2016

Tiril Kampenhaug Eckhoff (* 21. Mai 1990 in Bærum) ist eine norwegische Biathletin.

Leben und Karriere

Tiril Eckhoff stammt aus einer sportbegeisterten Familie. Ihr Bruder ist der Olympiateilnehmer und Biathlon-Weltmeister Stian Eckhoff, auch die Schwester Kaja ist Biathletin. Die Athletin von Fossum IF bestritt 2008 mit den Junioren-Weltmeisterschaften in Ruhpolding ihre erste internationale Meisterschaft und belegte dort die Plätze sieben im Einzel, 31 im Sprint und 32 in der Verfolgung. Zum Auftakt der Saison 2008 debütierte die Norwegerin bei den Frauen im IBU-Cup. In Idre gewann sie als 31. in ihrem ersten Sprint gleich erste Punkte. In Canmore folgte die erneute Teilnahme bei einer Junioren-WM, bei der Eckhoff Achte des Einzels wurde, 20. im Sprint, 14. der Verfolgung sowie Staffel-Fünfte. Zum dritten Mal nahm sie in Torsby an einer Junioren-WM teil, bei der sie 30. im Einzel wurde, 16. im Sprint und 14. der Verfolgung. Weitaus besser verliefen die Junioren-Wettbewerbe bei den Biathlon-Europameisterschaften 2010 in Otepää. Eckhoff gewann den Titel im Sprint, wurde hinter Synnøve Solemdal und Anastassija Kalina in der Verfolgung ebenso wie hinter Monika Hojnisz und Kaia Woeinen Nicolaisen im Einzel die Bronzemedaillen. Für das Staffelrennen wurde sie in die Frauen-Staffel Norwegens an die Seite von Nicolaisen, Fanny Horn und Solemdal berufen, mit der sie eine weitere Medaille als Viertplatzierte knapp verpasste. Zum Ende der Saison gewann Eckhoff in Brusson bei den Militär-Skiweltmeisterschaften 2010 mit Kari Henneseid Eie, Anne Ingstadbjørg und Jori Mørkve den Titel im Militärpatrouillenlauf.

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2011 in Nové Město na Moravě erreichte Eckhoff nach Rang 16 im Sprint in der Verfolgung den fünften Platz. Mit der Staffel verpasste sie als Vierte nur knapp eine Medaille. Zum Ende der Saison 2010/11 startete Eckhoff in Oslo erstmals im Biathlon-Weltcup, blieb aber weit hinter den Punkterängen zurück. Ab der Saison 2011/12 gehörte sie fest zum Weltcup-Kader der Norweger. Verpasste sie bei den Weltcups in Östersund und Hochfilzen noch deutlich die Punkteränge, gelang es ihr mit Rang 18 im Sprint von Pokljuka erstmals in die Weltcup-Punkteränge zu laufen. Ihr bestes Saisonresultat erreichte sie mit dem siebenten Rang beim Massenstart in Chanty-Mansijsk. Die Saison beendete Eckhoff auf dem 54. Platz der Gesamtwertung.

In der Saison 2012/13 verbesserte sich Eckhoff deutlich. So gelang ihr mit Rang sechs in Oslo ihr bis dahin bestes Einzelergebnis. Die Saison schloss sie als 29. der Gesamtwertung ab. Ihren endgültigen Durchbruch feierte Eckhof zur Saison 2013/14. So stand sie in Annecy als Dritte der Verfolgung erstmals auf dem Podium.

Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewann Eckhoff drei Medaillen: Gold mit der Mixed-Staffel, Bronze im Massenstart und mit der Frauenstaffel.

Zum Auftakt der Saison 2014/2015 feierte Eckhoff im Sprint in Östersund ihren ersten Weltcup-Sieg.

Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2016 in Oslo wurde Eckhoff Weltmeisterin im Sprint und mit der Staffel. Außerdem gewann sie bei ihren Heimweltmeisterschaften Bronze mit der Mixed-Staffel.

National gewann Eckhoff mit Fanny Horn und Julie Bonnevie-Svendsen als Vertretung der Region Oslo og Akershus den Staffeltitel in Stryn bei den Norwegischen Meisterschaften. 2009 verpasste sie in Lillehammer als Viertplatzierte eine weitere Medaille im Staffelrennen, 2010 gewann sie mit Nicolaisen und Horn in Simostranda Bronze.

Statistik

Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 2 3
2. Platz 2 2
3. Platz 2 1 2 4 9
Top 10 2 7 6 6 15 36
Punkteränge 5 24 18 12 15 74
Starts 8 31 21 12 15 87
Stand: 22. März 2015

Weltcupsiege

Weltcupsiege in Einzelrennen

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 06. Dez. 2014 Schweden Östersund Sprint
2. 05. Mär. 2016 Norwegen Oslo (WM) Sprint

Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 19. Feb. 2014 Russland Sotschi (Olympia) Mixed-Staffel1
2. 06. Feb. 2015 Tschechien Nové Město na Moravě Mixed-Staffel2
3. 29. Nov. 2015 Schweden Östersund Mixed-Staffel2
4. 11. Mär. 2016 Norwegen Oslo (WM) Staffel3

Weblinks

 Commons: Tiril Eckhoff  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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