Tikal (Spiel) - LinkFang.de





Tikal (Spiel)


Tikal

Daten zum Spiel
Autor Wolfgang Kramer,
Michael Kiesling
Grafik Franz Vohwinkel
Verlag Ravensburger,
Rio Grande Games
Erscheinungsjahr 1999
Art Brettspiel
Mitspieler 2 bis 4
Dauer 90 Minuten
Alter ab 10 Jahren
Auszeichnungen

Spiel des Jahres 1999
Deutscher Spiele Preis 1999: Platz 1
Gamers Choice Award 2000: Multiplayer Gewinner

Das Brettspiel Tikal ist ein Autorenspiel von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, das 1999 mit dem Kritikerpreis Spiel des Jahres und dem Deutschen Spiele Preis ausgezeichnet wurde. Es ist 1999 im Ravensburger Spieleverlag erschienen; im selben Jahr wurde die englische Übersetzung bei Rio Grande Games verlegt. Thema des Spiels sind Expeditionen zu versteckten Maya-Stätten in den Urwäldern Mexikos und Guatemalas, daher auch der Name in Anlehnung an die antike Maya-Stadt. Die Spielbrettgestaltung greift zahlreiche Motive der Maya-Kultur auf. Tempelebenen sind mit entsprechenden Maya-Zahlen versehen, die Grundidee der Erhöhung von Tempeln respektive deren schichtweise Freilegung korrespondiert mit der mesoamerikanischen Tradition des kontinuierlichen Überbaues alter Tempelanlagen.

Wenn ein Spieler an der Reihe ist, zieht er ein sechseckiges Geländeplättchen und legt dieses auf das Spielbrett. So wird der erforschte Urwald ständig ein wenig größer. Jeweils zehn Aktionspunkte hat der Spieler anschließend zu vergeben. Damit kann er seine Expeditionsteilnehmer aufs Spielbrett einsetzen. Oder er bewegt diese zum nächsten Geländeplättchen. Er kann auf bestimmten Feldern Schätze heben, die wertvolle Punkte bringen können. Auf anderen Feldern sind Tempel zu finden, die Schicht für Schicht ausgegraben werden können.

Immer wenn ein Plättchen mit einem Vulkan auf das Spielbrett gelegt wird, gibt es eine Zwischenwertung. Jetzt hat jeder Spieler noch einmal die Möglichkeit, seine Position auf dem Spielfeld mit zusätzlichen zehn Aktionspunkten zu optimieren. Wenn ein Spieler dies getan hat, wird sofort für ihn der Punktestand ermittelt. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe, seine zehn Aktionspunkte zu verbrauchen und daraufhin zu werten. Nachdem die letzte Geländeplatte gelegt wurde, erfolgt eine abschließende Wertung. Gewonnen hat der Spieler, der nach den insgesamt vier Wertungsrunden den höchsten Punktestand hat.

Eine ähnliche Spielidee, diesmal in den Weiten Indonesiens, verfolgt das 2000 erschienene Spiel Java des gleichen Autorenduos. Das 2002 erschienene Mexica ist der dritte Teil der Masken-Trilogie.

Weblinks


Kategorien: Spiel des Jahres | Spiel 1999 | Spiel mit Strategie und Zufall | Spiel von Wolfgang Kramer | Brettspiel

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tikal (Spiel) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.