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Tiefgraben


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Oberösterreich. Für den Zufluss der Pegnitz in Bayern siehe Tiefgraben (Pegnitz).
Tiefgraben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 38,26 km²
 :
Höhe: 740 m ü. A.
Einwohner: 3.966 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 5310
Vorwahl: 06232
Gemeindekennziffer: 4 17 42
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wredeplatz 2
5310 Mondsee
Website: www.tiefgraben.at
Politik
Bürgermeister: Johann Dittlbacher (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
15
6
4
15 
Lage der Gemeinde Tiefgraben im Bezirk Vöcklabruck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Tiefgraben ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 3966 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde gehörte bis 1. Juli 2013 zum Gerichtsbezirk Mondsee, seither zum Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Geografie

Tiefgraben liegt auf 740 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,9 km, von West nach Ost 7,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 38,2 km², 52,1 % der Fläche sind bewaldet, 41,6 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gliederung

Ortsteile der Gemeinde sind: Gaisberg, Guggenberg, Hof, Tiefgraben.

Wappen

Blasonierung:

Geteilt durch einen blauen, oben golden gesäumten Balken, darin ein silberner Einbaum; oben in Grün eine silberne, dreifach gebogene, gestürzte Spitze, unten in Gold eine blaue, steigende Spitze.“

Die Gemeindefarben sind Gelb-Blau-Weiß.

Das Gemeindewappen wurde 1985 verliehen. Das obere Drittel verweist auf die Lage der Gemeinde im Tal der Zeller Ache, das vom Kolomannsberg im Westen und vom Lackenberg im Osten begrenzt wird und erklärt damit auch den Ortsnamen.[1]

Die beiden blauen Felder stehen für den Mondsee und den Irrsee, die die südliche bzw. nördliche Gemeindegrenze bilden. Der typische Mondseer Einbaum wurde schon in der Jungsteinzeit am Mondsee verwendet und hat sich bis heute erhalten.[2]

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Johann Dittlbacher von der ÖVP.

Die drei Nachbargemeinden von Mondsee Innerschwand, St. Lorenz und Tiefgraben haben ein gemeinsames Gemeindeamt im „Rathaus“ am Wredeplatz in Mondsee (ähnlich einer deutschen Verwaltungsgemeinschaft).

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2722 Einwohner, 2001 dann 3071 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tiefgraben

Weblinks

 Commons: Tiefgraben  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Dies gilt aber als nachträgliche Umdeutung, seit alters her war Tiefgraben die Ortslage am Mondseeberg und Lackenberg, als Höhenlage also durchaus erstaunlich; der Name dürfte also den Graben des Steinerbachs und die Passlandschaft am Wildmoos bezeichnen.
    Vergl. etwa die Beschriftung der Karte S. Schütz, F. Müller: Mappa von dem Land ob der Enns. Im Jahr 1781 reducirt und gestochen von C. S. Schütz und geschrieben von F. Müller 1787 (online bei DORIS, Thema Erste Landesaufnahmen); der Ortsname wird bis heute am Nordwestkmm des Mondseebergs verortet.
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 7. Nachtrag (1984–1987). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 4, 1988, S. 245 (PDF )

Kategorien: Ort im Salzkammergut | Irrsee | Ort am Mondsee | Salzkammergut-Berge | Ort im Bezirk Vöcklabruck | Tiefgraben | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefgraben (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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