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Höchenschwand

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Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: WaldshutVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 1008 m ü. NHN
Fläche: 29,55 km²
Einwohner: 2498 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79862
Vorwahlen: 07672 oder 07755 in den TeilortenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: WT
Gemeindeschlüssel: 08 3 37 051
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Waldshuter Straße 5
79862 Höchenschwand
Webpräsenz: hoechenschwand.de
Bürgermeister: Stefan Dorfmeister
}

Höchenschwand ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.

Geografie

Geografische Lage

Der heilklimatische Kurort Höchenschwand liegt im südlichen Hochschwarzwald an der B 500 etwa 20 km nördlich der Kreisstadt Waldshut-Tiengen auf einem leicht nach Süden geneigten Hochplateau im Naturpark Südschwarzwald. Bekannt ist das Dorf am Himmel für das hier vor allem bei Föhnlage weitgedehnte Alpenpanorama.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Häusern, im Osten an Schluchsee und Ühlingen-Birkendorf, im Süden an Weilheim sowie im Westen an Dachsberg und die Stadt St. Blasien.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Höchenschwand mit den früher selbständigen Gemeinden Amrigschwand und Tiefenhäusern gehören elf Dörfer, Höfe und Häuser. Zur ehemaligen Gemeinde Amrigschwand gehören die Dörfer Amrigschwand, Attlisberg, Ellmenegg, Segalen und Strittberg, das Gehöft Leinegg (Scheuerhof) und die Häuser Steinreusche. Zur Gemeinde Höchenschwand in den Grenzen von vor der Gemeindereform der 1970er Jahre gehört das Dorf Höchenschwand. Zur ehemaligen Gemeinde Tiefenhäusern gehören die Dörfer Tiefenhäusern, Frohnschwand, Heppenschwand, Oberweschnegg und Unterweschnegg.

Im Gebiet der Gemeinde Höchenschwand in den Grenzen von vor der Gemeindereform der 1970er Jahre liegen die Wüstungen Heidenschloß und Tombrugg sowie die abgegangene Burg Tombrugg.[2]

Geschichte

Höchenschwand wurde im Jahre 1173 erstmals urkundlich erwähnt. Schon zu dieser Zeit gehörte der Ort zum Kloster St. Blasien und blieb in dessen Besitz bis zur Säkularisation 1806. Seitdem gehört Höchenschwand zu Baden.

2600 Meter östlich von Höchenschwand sind noch Spuren einer frühen Turmburg, der Burg Tombrugg zu sehen.

Am 1. Juli 1971 wurde Tiefenhäusern eingemeindet. Die Eingemeindung von Amrigschwand erfolgte am 1. Oktober 1974.

Wappen der früher selbstständigen Gemeinden


Amrigschwand

Tiefenhäusern

Politik

Höchenschwand gehört dem Gemeindeverwaltungsverband St. Blasien mit Sitz in St. Blasien an.

Gemeinderat

In Höchenschwand führte die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
50
40
30
20
10
0
47,7 %
32,1 %
20,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
+8,5 %p
-11,0 %p
+2,5 %p
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 47,7 6 39,2 5
FWV Freie Wählervereinigung 32,1 4 43,1 5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 20,2 2 17,7 2
gesamt 100,0 12 100,0 12
Wahlbeteiligung 53,9 % 57,5 %

Partnerschaften

Höchenschwand unterhält seit 1988 partnerschaftliche Beziehungen zu der kleinen französischen Gemeinde Arradon in der Bretagne.

Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

Am zweiten Augustwochenende findet in der St.-Georg-Straße von Höchenschwand seit 1993[4] jährlich die Schlemmermeile statt. Die 15. Veranstaltung dieser Art im Jahr 2008 hatte einige 1000 Besucher.[5]

Alle zwei Jahre findet ein Strohskulpturenwettbewerb statt. Mindestens lebensgroße Skulpturen mit Stroh werden von den örtlichen Vereinen gefertigt und im Herbst im Ortsteil Frohnschwand ausgestellt. Der letzte Wettbewerb fand 2015 statt.[6]

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Bernhard Porten sen. (1898–1975), Hotelier[7]
  • Werner Rautenberg, Bürgermeister i. R.[8]

Töchter und Söhne der Gemeinde

  • Beringer, ab 934 Prior und von 946 bis 1045 Abt im Kloster St. Blasien
  • Arnold II., 1247 bis 1276 Abt im Kloster St. Blasien

Persönlichkeiten, die in dieser Gemeinde gewirkt haben

  • Paul Kaestner (1876–1936), Jurist, Ministerialdirektor und Kirchenliederdichter, starb in Höchenschwand
  • Alfred Döblin (1878–1957), Arzt und gesellschaftskritischer Schriftsteller, besuchte 1955 eine Klinik in Höchenschwand[9]
  • Christian Gotthard Hirsch (1889–1977), Landschaftsmaler
  • Karl Wurm (1906–2005), Forscher für Sarkoidose und behandelnder Arzt in Höchenschwand

Literatur

Weblinks

 Commons: Höchenschwand  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 1017–1019.
  3. Johanneskirche Höchenschwand : Ansicht
  4. Höchenschwand: Ein durchweg geschmackvolles Fest . In: Badische Zeitung. 16. August 2011, abgerufen am 17. März 2013.
  5. Lothar Köpfer: Höchenschwand: Erlesene Speisen zum Verwöhnen . In: Badische Zeitung. 12. August 2008, abgerufen am 17. März 2013.
  6. Strohskulpturen / Höchenschwand / Orte / Entdecken / Ferien Südschwarzwald / Homepage - Ferien Südschwarzwald. Abgerufen am 15. Oktober 2015.
  7. (kbl): Eine bewegte Geschichte . In: Südkurier vom 2. Dezember 2010.
  8. Stefan Pichler: Medaille für Emil Kaiser . In: Südkurier. vom 10. März 2011.
  9. alfred-doeblin.de: Chronik , Zugriff am 7. November 2010.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Höchenschwand (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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