Tiefenbach (Hunsrück) - LinkFang.de





Tiefenbach (Hunsrück)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Simmern/Hunsrück
Höhe: 361 m ü. NHN
Fläche: 5,79 km²
Einwohner: 773 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 134 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55471
Vorwahl: 06761
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 150
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 2
55469 Simmern/Hunsrück
Webpräsenz: www.tiefenbach-hunsrueck.de
Ortsbürgermeister: Klaus Imig
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Tiefenbach ist eine Ortsgemeinde im Hunsrück im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück an. Tiefenbach ist aus den Ortsteilen Unter- und Obertiefenbach zusammengewachsen.

Geographie

Tiefenbach liegt inmitten des Hunsrücks im Tal des Brühlbaches an der Nordseite des Soonwaldes.

Geschichte

Die Frühgeschichte Tiefenbachs ist verbunden mit der Wildburg, die 1253 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Später war das am nördlichen Fuß des Soonwaldes gelegene Tiefenbach Teil von Pfalz-Simmern, das 1556 die Reformation einführte. 1673 kam der Ort zur Kurpfalz und wurde mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen Teil von Frankreich. 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. 1912 wurde eine katholische Kapelle erbaute. Nach dem Ersten Weltkrieg war der Ort zeitweise wieder französisch besetzt. In den 1930er Jahren wurde die örtliche Erzgrube Märkerei stillgelegt. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. 1961 wurde die evangelische Kirche errichtet.[2]

1921 erhielt Tiefenbach einen Bahnanschluss mit Stationsgebäude, diese Bahnstrecke Simmern–Gemünden (Hunsrück) wurde 1963 stillgelegt, bis 1965 wurden alle Gleise entfernt. Bis 2006 war von der Strecke noch ein Viadukt vorhanden, das dann wegen Baufälligkeit gesprengt wurde. Der Bahndamm ist nordöstlich von Tiefenbach noch erhalten.[3] Die letzte Straßenunterführung des Damms wurde im August 2009 abgerissen.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Tiefenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Nach der Wahl verteilen sich die Mitglieder auf insgesamt zwei Wählergruppen[4]

Wappen

Das Wappen zeigt oben auf dem Rautenmuster der Kurpfalz Hammer und Schlägel für das frühere Eisenbergwerk. Der Pfälzer Löwe in der unteren, rechten Ecke verweist ebenfalls auf die frühere Herrschaft der Kurpfalz. Die silberne Bandschnalle in der rechten Hälfte steht für die Freiherren der Schmidtburg, den Wildgrafen, die im Dorf mehrere Hofstellen hatten. Das Wappen wurde am 22. September 1980 von der damaligen Bezirksregierung Koblenz genehmigt.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Zwei Kirchen
  • Marienfigur im Hang
  • Altes Erzbergwerk
  • Wildburg

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Tiefenbach

Dorfleben

Die Wildburghalle wurde als Mehrzweckhalle im Jahre 1988 errichtet. Mehrere Vereine, unter anderem ein Männergesangverein (ältester Ortsverein, gegründet 1903), ein Sportverein, ein Motorsportverein und die Freiwillige Feuerwehr, gestalten geselliges und kulturelles Leben im Dorf. Außerdem gibt es einen evangelischen Kindergarten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Tourismus

Der Schinderhannes-Soonwald-Radweg von Gemünden nach Simmern verläuft durch den Ort. In weiterer Entfernung liegt der neu angelegte Wanderweg „Soonwaldsteig“.

Bildergalerie

Wimmersbacher Hof Holzbach Riesweiler
Belgweiler der Soonwald
Sargenroth und Mengerschied der Soonwald der Soonwald

Weblinks

 Commons: Tiefenbach (Hunsrück)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Fritz Schellack, „Chronik Tiefenbach“, Herausgeber: Ortsgemeinde Tiefenbach, Böhmer Druck Service, Tiefenbach/Simmern 2007

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Fritz Schellack, „Chronik Tiefenbach“, Herausgeber: Ortsgemeinde Tiefenbach, Böhmer Druck Service, Tiefenbach/Simmern 2007, S. 11
  3. Die Strecke Simmern-Gemünden: Teil 2 - Betrieb, Niedergang und Abbau “, Hunsrückerquerbahn, Abgerufen 23. Dezember 2008
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Fritz Schellack, „Chronik Tiefenbach“, Herausgeber: Ortsgemeinde Tiefenbach, Böhmer Druck Service, Tiefenbach/Simmern 2007, S. 10

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefenbach (Hunsrück) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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