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Thomas Hoeren


Thomas Hoeren (* 22. August 1961 in Dinslaken) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler mit Schwerpunkt Informations- und Medienrecht.[1]

Leben

Von 1980 bis 1987 studierte Thomas Hoeren Theologie und Rechtswissenschaften in Münster (Westfalen), Tübingen und London. Dabei erwarb er 1986 den Grad eines kirchlichen Lizentiaten der Theologie und absolvierte 1987 sein erstes Juristisches Staatsexamen. 1989 wurde er an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster mit einer Arbeit zum Thema Softwareüberlassung als Sachkauf promoviert. 1991 legte er das zweite Juristische Staatsexamen ab. Nach der 1994 erfolgten Habilitation, ebenfalls in Münster zum Thema Selbstregulierung im Banken- und Versicherungsrecht, wurde Hoeren 1995 Universitätsprofessor an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wobei er die Professur für Bürgerliches Recht und internationales Wirtschaftsrecht erhielt.

Von 1996 bis Ende 2011 war Hoeren Richter am OLG Düsseldorf. 1997 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Juristischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo er die Zivilrechtliche Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht leitet. Darüber hinaus ist er als Forscher am dortigen European Research Center for Information Systems tätig. Er besitzt die Lehrbefugnis für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsinformatik.

Bis 1997 war Hoeren Rechtsberater der Europäischen Kommission/DG XIII im Legal Advisory Board on Information Technology, Mitglied der Task Force Group on Intellectual Property der Europäischen Kommission. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der DENIC sowie Kuratoriumsmitglied des Research Center for Information Law der Universität St. Gallen.

Seit Juni 2000 arbeitet Hoeren bei der World Intellectual Property Organization als Domain Name Panelist mit. Er ist außerdem seit 2004 Mitglied (Research Fellow) am Oxford Internet Institute/Balliol College, Mitglied des Fachausschusses Kommunikation der Deutschen UNESCO-Kommission, Mitglied der Arbeitsgruppe „Neue Medien“ der Hochschulrektorenkonferenz und Mitglied des Fachausschusses für Urheber- und Verlagsrecht der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht. Von 2012 bis 2014 war er Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster.

Hoeren ist verheiratet und hat zwei Kinder; er lebt privat in Steinfurt. Er arbeitet nebenberuflich als selbständiger Fotograf.

Auszeichnungen

Zeitschriften

Werke (Auswahl)

  • Thomas Hoeren: Internetrecht. Oktober 2012. Download als PDF-Datei (586 Seiten, ca. 2,3 MByte)
    Wird regelmäßig aktualisiert und mit veränderter URL neu veröffentlicht, diese Übersichtsseite des Instituts der Uni Münster nennt den neuesten Stand.
  • In der Universitätsbibliothek Münster: Über 200 Aufsätze von Thomas Hoeren

Weblinks

 Commons: Thomas Hoeren  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Artikel Prof. Dr. Thomas Hoeren , Internetauftritt der Universität Münster, abgerufen am 23. September 2015


Kategorien: Richter (Oberlandesgericht Düsseldorf) | Person (Steinfurt) | Hochschullehrer (Westfälische Wilhelms-Universität) | Geboren 1961 | Hochschullehrer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) | Rechtswissenschaftler (21. Jahrhundert) | Rechtswissenschaftler (20. Jahrhundert) | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas Hoeren (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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