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Thekla Reuten


Thekla Reuten (* 16. September 1975 in Bussum) ist eine niederländische Schauspielerin.

Leben

Thekla Reuten studierte Schauspiel an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Schon während ihrer Ausbildung übernahm sie Rollen in niederländischen Film- und Theaterproduktionen und spielte unmittelbar nach ihrem Abschluss in Europäischen Filmen. Sie war unter anderem in belgischen, deutschen, italienischen und den niederländischen Werken wie De Trip van Teetje, Krümelchen (Kruimeltje), Rosenstraße, wo sie unter anderem an der Seite von Katja Riemann und Jürgen Vogel spielte, Una Bellezza Che Non Lascia Scampo und dem Film Jeder ist ein Star! zu sehen, der für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.

2004 wurde sie als eines der Nachwuchstalente Europas ausgezeichnet und erhielt den Shooting Star Award der European Film Promotion für ihre Darstellung von Lotte in dem Film Die Zwillinge, der ebenfalls als bester fremdsprachiger Film für einen Oscar nominiert wurde. Es folgten Rollen in Kinofilmen wie Brügge sehen… und sterben? mit Colin Farrell, Hotel Lux neben Michael Herbig und The American an der Seite von George Clooney. 2009 spielte sie die Hauptrolle im Film Waffenstillstand von Lancelot von Naso. Der Film erhielt Auszeichnungen auf den Festivals von Montreal und Zürich sowie bei den Hofer Filmtagen.

Thekla Reuten spricht fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch und Italienisch). Neben ihrer Kinokarriere spielte sie auch in Fernsehserien wie Hidden (BBC, Großbritannien), Restless (BBC, Großbritannien) und Sleeper Cell (Showtime, USA). Die Darstellerin arbeitet für Film und Fernsehen und spielte aber auch immer wieder am Theater. So war sie unter anderem in den Inszenierungen Fall der Götter von Johan Simons zu den Salzburger Festspielen und der Ruhrtriennale sowie in Rufus NorrisBluthochzeit am Almeida in London an der Seite von Gael García Bernal zu sehen.

Filmografie (Auszug)

Schauspielerin

  • 1996: Verhalen uit de bijbel – De man op de ezel (Regie: Rein van Schagen)
  • 1997: Arends (Regie: Jelle Nesna)
  • 1998: Baantjer (Regie: Pollo de Pimentel)
  • 1998: De Trip van Teetje (Regie: Paula van der Oest)
  • 1998: Het 14e kippetje (Regie: Hany Abu-Assad)
  • 1998: Wij Alexander (Regie: Rimko Haanstra)
  • 1999: De rode zwaan (Regie: Martin Lagestee)
  • 1999: Klokhuis (Regie: Niek Barendsen and Barbera Bredero)
  • 1999: Krümelchen (Regie: Maria Peters)
  • 1999: Moët und Chandon (Regie: Marc de Cloe)
  • 2000: Jeder ist ein Star! (Iedereen beroemd!; Regie: Dominique Deruddere)
  • 2000: De zwarte Meteoor (Regie: Guido Pieters)
  • 2001: Chalk (Regie: Diederik van Rooijen)
  • 2001: De Acteurs (Regie: Bram van Splunteren)
  • 2001: Una bellezza che non lascia scampo (Regie: Francesca Pirani)
  • 2002: Bella Bettien (Regie: Hans Pos)
  • 2002: Die Zwillinge (De Tweeling; Regie: Ben Sombogaart)
  • 2002: Spagaat (Regie: Hans Pos)
  • 2003: Brush with fate (Regie: Brent Shields)
  • 2003: Mijn zusje Zlata (Regie: Roel Welling)
  • 2003: Parels & Zwijnen (Regie: Diederik van Rooijen)
  • 2003: Rosenstraße (Regie: Margarethe von Trotta)
  • 2004: Co/Ma (Regie: Roel Welling)
  • 2004: De Band (Regie: Albert Jan van Rees)
  • 2004: Suske en Wiske: De duistere diamant (Regie: Rudi van den Bossche)
  • 2005: Not She (Filminstallation; Regie: Ine Lamers)
  • 2005: Boy meets Girl Stories – Smachten (Kurzfilm; Regie: Mark de Cloe)
  • 2006: Boks – De verdwenen Van Gogh (Regie: Hans Pos)
  • 2006: Ober (Regie: Alex van Warmerdam)
  • 2006: Sleeper Cell, II. Staffel (Regie: Charles S. Dutton, Leslie Libman, Nick Gomez)
  • 2007: Highlander – Die Quelle der Unsterblichkeit (Regie: Brett Leonard)
  • 2008: Brügge sehen… und sterben? (In Bruges; Regie: Martin McDonagh)
  • 2008: In Tranzit (Regie: Tom Roberts)
  • 2008: Lost, IV. Staffel (Regie: Jack Bender)
  • 2008: Wit Licht (Regie: Jean van de Velde)
  • 2009: Waffenstillstand (Regie: Lancelot von Naso)
  • 2010: Day One (Regie: Alex Graves)
  • 2010: The American (Regie: Anton Corbijn)
  • 2011: Hotel Lux (Regie: Leander Haußmann)
  • 2012: Hidden (Regie: Niall MacCormick)
  • 2012: Ruhelos (Restless; Regie: Edward Hall)
  • 2013: Da geht noch was (Regie: Holger Haase)
  • 2013: Het Diner (Regie: Henno Meyjes)
  • 2013: Speelmann (Regie: Klaartje Quirijns)
  • 2014: Atlantic. (Regie: Jan-Willem van Ewijk)
  • 2014: Die Legende der weißen Pferde (The Legend of Longwood; Regie: Lisa Mulcahy)

Synchronsprecherin

Theater (Auswahl)

Auszeichnungen

  • 1997: Förderpreis beim belgischen Theaterfestival „Theater aan Zee“ für Susn
  • 1998: Nominierung zum Goldenen Kalb für darstellerische Leistung in De Trip van het Teetje
  • 1998: Nominierung zum NOS Kultur Preis für darstellerische Leistung
  • 2004: Shooting Star der Berlinale für herausragende darstellerische Leistungen in Die Zwillinge
  • 2009: Nominierung zum Rembrandt Award für darstellerische Leistung in Wit Licht

Weblinks


Kategorien: Schauspieler | Geboren 1975 | Niederländer | Frau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Thekla Reuten (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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