The Masters Tournament - LinkFang.de





The Masters Tournament


Golf-Grand-Slam-Turniere
Turnier Ort Entstehung Termin
US Masters Augusta, Georgia 1934 April
U.S. Open USA 1895 Juni
The Open Championship UK 1860 Juli
PGA Championship USA 1916 August
Masters Tournament
Text zum Bild: Augusta National Golf Club, 10. Loch
Informationen
Staat: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Major (ja/nein): ja
Tour(en): PGA TOUR
PGA European Tour
Japan Golf Tour
veranstaltet seit: 1934
Austragungsort(e): Augusta National Golf Club
Länge in Yard: 7.435
Länge in Meter: 6.799
Par: 72
Spielform: Stroke Play
Preisgeld gesamt: 10.000.000US$
normaler Termin (Monat): April
Bestleistungen
Gesamtschlagzahl: (Name) (Jahr) 270 (Tiger Woods) (1997)
270 (Jordan Spieth) (2015)
unter Par: (Name) (Jahr) −18 (Tiger Woods) (1997)
−18 (Jordan Spieth) (2015)
Titelhalter(in)
Name: Danny Willett
Nationalität: England England
Titelhalter(in) seit: 2016

The Masters Tournament, das US-Masters, ist eines der vier Major-Turniere im Golfsport.

Allgemeines

Veranstalter des seit 1934 stattfindenden Turnieres ist der Augusta National Golf Club in Augusta (Georgia), USA. Im Gegensatz zu den anderen Major-Turnieren ist das Masters - ein offizielles Ereignis der PGA TOUR und PGA European Tour - ein Einladungsturnier. Jedoch gibt es einen Katalog von formalen Einladungskriterien, die sicherstellen, dass die weltbesten Spieler an den Start gehen können.

Das Golfturnier wird über vier Runden (Donnerstag bis Sonntag) ausgetragen. Nach zwei Runden wird das Teilnehmerfeld auf die besten 50 plus Schlaggleiche und alle, die innerhalb von zehn Schlägen des Führenden liegen, reduziert. Das Turnier ist so angesetzt, dass der Finaltag in der Regel der zweite Sonntag im April ist. Am Mittwoch davor findet seit 1960 der Par 3 Contest auf dem Kurzplatz statt.

Green Jacket

Der Gewinner wird seit 1949 mit einem grünen Sakko ("Green Jacket") und einem lebenslangen Teilnahmerecht ausgezeichnet. Es ist eine Tradition, dass der Gewinner des Vorjahres dem aktuellen Gewinner bei der Siegeszeremonie ins Jacket hilft. Dabei übersah man zunächst die Möglichkeit, dass der Vorjahresgewinner auch der aktuelle Gewinner sein kann. Jack Nicklaus zog sich bei seiner erfolgreichen Titelverteidigung 1966 das Jacket auf Vorschlag von Bobby Jones selber an. Bei den Wiederholungssiegen von Nick Faldo (1989 und 1990) und Tiger Woods (2001 und 2002) übernahm dann der Clubvorsitzende die assistierende Aufgabe.

Während der entscheidenden Phase des Turniers werden für alle möglich erscheinenden Sieger von den Mitgliedern Green Jackets in einer passenden Größe bereitgehalten, so dass die Siegerehrung zeitnah stattfinden kann. Anschließend wird der Sieger vermessen und erhält ein maßgeschneidertes Sakko, das er für ein Jahr mit nach Hause nehmen darf. Danach wird es im Clubhaus verwahrt und steht ihm bei Besuchen jederzeit zur Verfügung.

Weitere Trophäen

Neben dem Green Jacket erhält der Gewinner auch eine Goldmedaille und eine Replik des Clubhauses in Silber. Zusätzlich erwirbt er sich Einladungen in den kommenden fünf Jahren für die anderen drei Majors und die Players Championship, sowie eine fünfjährige Teilnahmeberechtigung bei der PGA Tour. Der Gewinner darf zudem das Menü am „Champions' Dinner“ im nächsten Jahr bestimmen. Ausländische Gewinner präsentieren meist Delikatessen aus ihrer Heimat: Bernhard Langer aus Deutschland brachte z. B. Sauerbraten[1] (1986) mit, der Schotte Sandy Lyle servierte Haggis (1989), der Spanier José María Olazábal wartete mit Paella (1995) auf, und Charl Schwartzel aus Südafrika ein südafrikanisches Barbecue (2012). Meist werden feine Dinners gehalten, aber 1998 ließ Tiger Woods ein deftiges Menü mit Cheeseburger, Hühnchen und Milkshakes servieren.[2]

Der Zweitplatzierte bekommt eine Silberplatte und eine Medaille, der beste Amateur den Silver Cup, der zweitbeste die Silver Medal.

Für die beste Runde des Tages gibt es eine Kristallvase, für ein Hole-in-one oder einen Albatross eine Kristallschüssel und für jeden Eagle zwei Kristallgläser.

Gewinner

Die Statistik führen Jack Nicklaus (6 Siege), Arnold Palmer und Tiger Woods (jeweils 4 Siege) an. Bernhard Langer siegte bisher als einziger Deutscher (1985 und 1993).

siehe auch: Liste der Sieger bei Golf-Major-Turnieren

Jahr Gewinner Nationalität Ergebnis ¹ Vorsprung
2016 Danny Willett England England -5 3
2015 Jordan Spieth Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -18 4
2014 Bubba Watson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -8 3
2013 Adam Scott Australien Australien -9 Playoff (2) ²
2012 Bubba Watson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -10 Playoff (2) ²
2011 Charl Schwartzel Sudafrika Südafrika -14 2
2010 Phil Mickelson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -16 3
2009 Ángel Cabrera Argentinien Argentinien -12 Playoff (3) ²
2008 Trevor Immelman Sudafrika Südafrika -8 3
2007 Zach Johnson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten +1 2
2006 Phil Mickelson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -7 2
2005 Tiger Woods Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -12 Playoff (2)
2004 Phil Mickelson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -9 1
2003 Mike Weir Kanada Kanada -7 Playoff (2)
2002 Tiger Woods Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -12 3
2001 Tiger Woods Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -16 2
2000 Vijay Singh Fidschi Fidschi -10 3
1999 José Maria Olazábal Spanien Spanien -8 2
1998 Mark O’Meara Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -9 1
1997 Tiger Woods Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -18 12
1996 Nick Faldo England England -12 5
1995 Ben Crenshaw Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -14 1
1994 José Maria Olazábal Spanien Spanien -9 2
1993 Bernhard Langer Deutschland Deutschland -11 4
1992 Fred Couples Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -13 2
1991 Ian Woosnam Wales Wales -11 1
1990 Nick Faldo England England -10 Playoff (2)
1989 Nick Faldo England England -5 Playoff (2)
1988 Sandy Lyle Schottland Schottland -7 1
1987 Larry Mize Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -3 Playoff (3)
1986 Jack Nicklaus Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -9 1
1985 Bernhard Langer Deutschland Deutschland -6 1
1984 Ben Crenshaw Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -11 1
1983 Seve Ballesteros Spanien Spanien -8 4
1982 Craig Stadler Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -4 Playoff (2)
1981 Tom Watson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -8 2
1980 Seve Ballesteros Spanien 1977 Spanien -14 4
1979 Fuzzy Zoeller Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -8 Playoff (3)
1978 Gary Player Sudafrika 1961 Südafrika -11 1
1977 Tom Watson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -12 2
1976 Raymond Floyd Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -17 8
1975 Jack Nicklaus Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -12 1
1974 Gary Player Sudafrika 1961 Südafrika -10 2
1973 Tommy Aaron Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -5 1
1972 Jack Nicklaus Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -2 3
1971 Charles Coody Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -9 2
1970 Billy Casper Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -9 Playoff (2)
1969 George Archer Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -7 1
1968 Bob Goalby Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -11 1
1967 Gay Brewer Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -8 1
1966 Jack Nicklaus Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten E Playoff (3)
1965 Jack Nicklaus Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -17 9
1964 Arnold Palmer Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -12 6
1963 Jack Nicklaus Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -2 1
1962 Arnold Palmer Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -8 Playoff (3)
1961 Gary Player Sudafrika 1961 Südafrika -8 1
1960 Arnold Palmer Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten -6 1
1959 Art Wall, Jr. Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -4 1
1958 Arnold Palmer Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -4 1
1957 Doug Ford Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -5 3
1956 Jack Burke, Jr. Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten +1 1
1955 Cary Middlecoff Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -9 7
1954 Sam Snead Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten +1 Playoff (2)
1953 Ben Hogan Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -14 5
1952 Sam Snead Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -2 4
1951 Ben Hogan Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -8 2
1950 Jimmy Demaret Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -5 2
1949 Sam Snead Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -6 3
1948 Claude Harmon Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -9 5
1947 Jimmy Demaret Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -7 2
1946 Herman Keiser Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -6 1
1945 Ausgefallen
1944 Ausgefallen
1943 Ausgefallen
1942 Byron Nelson Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -8 Playoff (2)
1941 Craig Wood Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -8 3
1940 Jimmy Demaret Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -8 4
1939 Ralph Guldahl Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -9 1
1938 Henry Picard Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -3 2
1937 Byron Nelson Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -5 2
1936 Horton Smith Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -3 1
1935 Gene Sarazen Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -6 Playoff (2)
1934 Horton Smith Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten -4 1

¹ Ergebnis im Vergleich zu Par.
² Die Anzahl in Klammern hinter Playoff (Stechen) gibt die Anzahl der beteiligten Spieler an.

Mehrfache Gewinner

Die folgenden Spieler gewannen das Turnier mehrmals:

  • 6 Siege
    • Jack Nicklaus: 1963, 1965, 1966, 1972, 1975, 1986
  • 4 Siege
    • Arnold Palmer: 1958, 1960, 1962, 1964
    • Tiger Woods: 1997, 2001, 2002, 2005
  • 3 Siege
    • Jimmy Demaret: 1940, 1947, 1950
    • Sam Snead: 1949, 1952, 1954
    • Gary Player: 1961, 1974, 1978
    • Nick Faldo: 1989, 1990, 1996
    • Phil Mickelson: 2004, 2006, 2010
  • 2 Siege
    • Horton Smith: 1934, 1936
    • Byron Nelson: 1937, 1942
    • Ben Hogan: 1951, 1953
    • Tom Watson: 1977, 1981
    • Seve Ballesteros: 1980, 1983
    • Bernhard Langer: 1985, 1993
    • Ben Crenshaw: 1984, 1995
    • Jose Maria Olazabal: 1994, 1999
    • Bubba Watson: 2012, 2014

Quellen

  1. Interview mit der BKK (PDF; 1,0 MB), Zugriff am 7. April 2012
  2. On the Menu: The Champions Dinner at The Masters , about.com

Weblinks

 Commons: Masters Tournament  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Golfturnier | Sportveranstaltung in Georgia

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/The Masters Tournament (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.