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Tautenhain


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Tautenhain (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte

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Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Holzland-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Erfüllende Gemeinde: Bad Klosterlausnitz
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 8,91 km²
Einwohner: 975 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07639
Vorwahl: 036601
Kfz-Kennzeichen: SHK, EIS, SRO
Gemeindeschlüssel: 16 0 74 098
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 3
07639 Bad Klosterlausnitz
Webpräsenz: www.bad-klosterlausnitz.de
Bürgermeister: Andreas Weisleder
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Tautenhain ist eine Gemeinde im Osten des Saale-Holzland-Kreises im Bundesland Thüringen. Erfüllende Gemeinde ist Bad Klosterlausnitz. Sie zählt zu den Holzlandgemeinden, welche dem Kreis einen Teil seines Namens gaben.

Geografie

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Bad Klosterlausnitz, die Stadt Eisenberg, Silbitz und Weißenborn im Saale-Holzland-Kreis sowie die Stadt Bad Köstritz (OT Reichardtsdorf) und Kraftsdorf im Landkreis Greiz.

Geschichte

Am 13. Januar 1284 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt.[2] Oberhalb des Himmelsgrundes 2 km östlich vom Ort auf dem Burgstädel befand sich eine Burg. Es war wohl ein hochmittelalterlicher Herrensitz.[3]

Hauptartikel: Burg Tautenhain

Tautenhain gehörte zum wettinischen Kreisamt Eisenberg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kam der Ort mit dem Südteil des Kreisamts Eisenberg und der Stadt Eisenberg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Ab 1920 gehörte er zum Freistaat Thüringen.

Auf dem Weg zur Schlacht bei Jena und Auerstedt zogen 1806 - von Köstritz kommend - Truppen Napoleons durch das Dorf, die eine defekte Kanone zurückgelassen haben. Nach dieser ist der Gasthof "Zur Kanone" benannt.

Tautenhain war bis 1974 Luftkurort.[4] Die Stationierung von Raketentruppen der NVA im nahegelegenen Wald auf 135 ha war Anlass, dem Ort den Besuch von Urlaubern zu entziehen. Die Einheiten der 3. Raketenbrigade waren vom Mai 1975 bis 1990 hier stationiert.

Im Ort war ab etwa 1960 das Bezirksinstitut für Landwirtschaft und später eine Folgeeinrichtung mit Experten, Technikern und Laboranten tätig. So wurde 1962 nach der Hochschulreform die landwirtschaftliche Bibliothek nach Auflösung der Landwirtschaftlichen Fakultät Jena nach Tautenhain verlegt. Am 31. Dezember 1991 wurde die Tautenhainer Einrichtung abgewickelt und die Bibliothek an die LUFA Jena mit Sitz in Zwätzen rückverlagert.[5][6]

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 1769
  • 1995 - 1769
  • 1996 - 1746
  • 1997 - 1672
  • 1998 - 1584
  • 1999 - 1492
  • 2000 - 1430
  • 2001 - 1393
  • 2002 - 1367
  • 2003 - 1319
  • 2004 - 1279
  • 2005 - 1249
  • 2006 - 1211
  • 2007 - 1169
  • 2008 - 1154
  • 2009 - 1124
  • 2010 - 1096
  • 2011 - 1059
  • 2012 - 1021
  • 2013 - 1011
  • 2014 - 994
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das jährlich stattfindende Maibaumsetzen ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt und für die jüngeren gibt es sogar ein Kinder-Maibaumsetzen.

Der Musikverein Tautenhain e.V. trägt sehr zur Kultur in der Holzlandgemeinde bei. Die 16 aktiven Musikerinnen und Musiker spielen neben der traditionellen Blasmusik auch moderne Arrangements.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer Verlag Rocksruhl Bad-Langensalza 2010 ISBN 978-3-86777-202-0 S.282
  3. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche WohnplätzeJenzig-Verlag,2001,ISBN 3-910141-43-9,S.77
  4. O.V.: Touristen-Thüringen-Saaletal, O.V.:Touristen-Thüringen-Saaletal,Internet, 2011
  5. Heike Brückner: Geschichte und Bestand der Agrarwissenschaftlichen Bibliothek Jena,Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, Naumburger Str. 98, 07743 Jena, 8. Geschichtsheft,2002,ISSN 0944-0348 ,S. 98–108
  6. Karl Eggerer:,Zur Geschichte der Landwirtschaft Ostthüringens von 1945 bis 1989,Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, Naumburger Str.98,07743 Jena, 3. Geschichtsheft,1996, ISSN 0944-0348 ,S. 61–107

Weblinks

 Commons: Tautenhain  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Tautenhain | Ort im Saale-Holzland-Kreis | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tautenhain (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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