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Tauberrettersheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: WürzburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Röttingen
Höhe: 235 m ü. NHN
Fläche: 8,56 km²
Einwohner: 868 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97285
Vorwahl: 09338
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 192
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Judenhof 1
97285 Tauberrettersheim
Webpräsenz: www.tauberrettersheim.de
Bürgermeister: Hermann Öchsner (UWG/Freie Wähler)
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Tauberrettersheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Röttingen.

Geschichte

1103 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Tauberrettersheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.

Ab 1909 war Tauberrettersheim durch eine Nebenstrecke der württembergischen Bahn, später der Deutschen Reichsbahn und danach der Deutschen Bundesbahn an das Schienennetz angebunden. Über diese Nebenstrecke bestand auch eine Verbindung zur Gaubahn von Röttingen nach Ochsenfurt, die bei Bieberehren abzweigte und bis Röttingen mit der württembergischen Nebenstrecke identisch war. Der Personenverkehr wurde bereits 1967, der Güterverkehr in den 1980er Jahren eingestellt. Danach wurden die Gleise abgebaut und die Trasse des Taubertalradwegs in diesem Bereich auf den Bahndamm gelegt. Heute erinnert nur noch der frühere Bahndamm an die Zeit mit Eisenbahnanschluss.

Historische Bauwerke

Die Tauberbrücke wurde 1733 nach einem Entwurf von Balthasar Neumann errichtet.

Die Länge der fast symmetrischen Brücke beträgt zirka 54 Meter. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der mittlere Teil gesprengt und 1947 die Brücke wieder vervollständigt.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Tauberrettersheim

Politik

Bürgermeister ist Hermann Öchsner (UWG/Freie Wähler).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 260.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 22.000 Euro.

Der Gemeinderat hat neun Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Tauberrettersheim ist ein fränkischer Weinort an der Tauber.

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 22 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 19 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 291. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 49 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 507 Hektar, davon waren 417 Hektar Ackerfläche und 52 Hektar Dauergrünfläche.

Sport

Der 1922 gegründete 1. FC Taubertal Tauberrettersheim ist der einzige Sportverein im Ort und bietet Aktivitäten in den Bereichen Fußball, Tennis und Gymnastik an. Die erste Fußballmannschaft spielt im Fußballbezirk Hohenlohe.

Persönlichkeiten

  • Kilian Heller (1695–1738), als Bonifacius I. Heller 55. Abt des Benediktinerklosters in Seligenstadt
  • Joseph Ziegler (1902–1988), römisch-katholischer Priester, Alttestamentler und Rektor der Universität Würzburg

Weblinks

 Commons: Tauberrettersheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).

Kategorien: Weinort in Franken | Ort im Landkreis Würzburg | Tauberrettersheim | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tauberrettersheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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