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Tanvald


Dieser Artikel behandelt eine Stadt in Tschechien. Tannwald ist auch eine Ortschaft in der Schweizer Gemeinde Alchenstorf im Kanton Bern.
Tanvald

Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Liberecký kraj
Bezirk: Jablonec nad Nisou
Fläche: 1244,7281[1] ha
Geographische Lage:
Höhe: 455 m n.m.
Einwohner: 6.477 (1. Jan. 2016)[2]
Postleitzahl: 468 41
Kfz-Kennzeichen: L
Verkehr
Bahnanschluss: Liberec–Tanvald
Tanvald–Harrachov
Železný Brod–Tanvald
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Petr Polák (Stand: 2007)
Adresse: Palackého 359
468 41 Tanvald
Gemeindenummer: 563820
Website: www.tanvald.cz
Lageplan

Tanvald (deutsch Tannwald) ist eine Stadt im Okres Jablonec nad Nisou in Tschechien. Sie liegt im Isergebirge an der Einmündung der Desná in die Kamenice. Durch Tanvald verläuft die Europastraße 65 und die Fernstraße Rychlostní silnice 14.

Geographie

Nördlich von Tanvald liegt die Kleinstadt Desná, im Süden Velké Hamry und zum Westen Smržovka. Das Wintersportzentrum Harrachov liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich von Tanvald.

Geschichte

Der Ort entstand im 16. Jahrhundert aus einer Holzhauerkolonie, deren erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1586 stammt. Ab 1628 gehörte Tannwald zur Grundherrschaft Morchenstern (Smržovka) der Grafen Desfours auf Schloss Groß Rohosetz. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die erste Glasschleiferei erbaut, und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die Textil- und Maschinenbauindustrie hinzu. Im Jahr 1850 nach Aufhebung der Patrimonialherrschaft wurde Tannwald Verwaltungssitz des Gerichtsbezirk Tannwald.

1868 gründete der Náchoder Textilindustrielle Isaak Mautner im jetzigen Ortsteil Šumburk (Schumburg) eine mechanische Weberei, in der um 1880 550 mechanische Webstühle und etwa 23.500 Spindeln im Einsatz waren. 1894 erhielt Tannwald durch die Reichenberg-Gablonz-Tannwalder Eisenbahn Bahnanschluss. 1886 hatte Tannwald 2726 Einwohner. 1905 wurde die Gemeinde Tannwald zur Stadt erhoben. Der Bruch der Talsperre an der Weißen Desse am 29. Juli 1916 richtete auch in Tannwald schwere Schäden an. 1942 wurden die Städte Tannwald und Schumburg an der Desse zur Stadt Tannwald (Isergebirge) zusammengeschlossen.

Stadtgliederung

Die Stadt Tanvald besteht aus den Ortsteilen Šumburk nad Desnou (Schumburg an der Desse), Tanvald (Tannwald) und Žďár (Brand).[3] Grundsiedlungseinheiten sind Český Šumburk (Böhmisch Schumburg), Horní Tanvald (Obertannwald), Malý Špičák, Popelnice (Popelnitz), Průmyslový obvod, Světlá (Swetla 2. Teil), Špičák, Šumburk, Šumburk-střed, Tanvald-střed, Výšina und Žďár.[4]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Šumburk nad Desnou und Tanvald.[5]

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche des hl. Franz von Assisi im Ortsteil Šumburk. Sie wurde im Jahr 1900 errichtet.
  • Tanvaldský Špičák (Tannwalder Spitzberg), Zentrum der Skiabfahrt im Isergebirge mit einem steinernen Aussichtsturm.
  • Terezínka (Theresienhöhe) Felsenaussicht, 1853 öffentlich zugänglich gemacht.

Söhne und Töchter der Stadt

Freizeiteinrichtungen

Stadion für Athletik, Rasenfußballplatz, Sporthalle und Turnsaal, Mehrzwecksportplatz mit Kunstrasen. Tennisplatz, Waldbad, Miniaturgolf. Skiareal Tanvaldský Špičák (Spitzberg), mit Skiabfahrt, Skischule, Skiverleih. Magistrale des Isergebirges für Skilanglauf. Konzerte, Theater.

Partnerstädte

Literatur

  • Erich Huyer: Tannwald – mein Heimatort. Königsbrunn: Selbstverlag Augsburg 1951.

Weblinks

 Commons: Tanvald  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.uir.cz/obec/563820/Tanvald
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)
  3. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/563820/Obec-Tanvald
  4. http://www.uir.cz/zsj-obec/563820/Obec-Tanvald
  5. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/563820/Obec-Tanvald

Kategorien: Ort im Okres Jablonec nad Nisou | Gemeinde im Liberecký kraj

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tanvald (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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