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Tannenkirch


Dieser Artikel behandelt den Ort in Baden-Württemberg. Siehe auch Thannenkirch, Elsass.
Tannenkirch
Stadtteil von Kandern
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Fläche 7,53 km²
Einwohner 836
Bevölkerungsdichte 111 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1974
Postleitzahl 79400
Vorwahl 07626
Politik
Ortsvorsteher Fritz Höferlin

Tannenkirch ist der westlichste Stadtteil von Kandern in Markgräflerland und nach Einwohnerzahl der zweitgrößte. Der Ort liegt erhöht am Südhang der Hohen Schule und ist bekannt für seinen Weinanbau. Zu Tannenkirch gehören die Ortsteile Gupf[1], Ettingen[2] und Uttnach[3].

Geschichte

Erste urkundliche Erwähnung war 1179, als in einer päpstlichen Bulle die Kirche erwähnt wird („Ecclesia de Tannenkilch“). Nach der Bürgler Chronik wurde bereits 1138 dem Kloster Bürgeln ein Weinberg in Tannenkirch geschenkt. Im Jahr 1184 war das Cluniazenser-Priorat St. Ulrich Patronatsherr der Gemeinde. Die Kirche Tannenkirchs wurde 1223 als Pfarrkirche genannt („plebanus de Tannenkirch“). 1388 wurde der Ort Markgraf Rudolf III. durch den Bischof von Basel als Kirchenzehnten belehnt.

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten

Im Ortskern beginnt ein 5 km langer Rundwanderweg (Steingäßle-Weg) durch die Weinberge des Orts. In Tannenkirch werden die Rebsorten Gutedel, Müller-Thurgau und Silvaner auch der Blaue Spätburgunder sowie der Regent angebaut.[4]

Im Rathaus von Tannenkirch befindet sich ein Museum für das Küfer-Handwerk.[5] Gegenüber dem Rathaus steht die Evangelische Pfarrkirche Tannenkirch St. Matthias, welche aus einem mittelalterlichen Chorturm und einem 1973 neu erbauten Kirchenschiff besteht.

Literatur

  • Arno Herbener, Rolf Rubsamen, Dorothee Philipp, Jost Grosspietsch: Kunst. Thermen. Wein. Entdeckungsreisen durch das Markgräflerland, Kunstverlag Josef Fink 2006, ISBN 978-3-89870-273-7, Seiten 60–63.
  • Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Lörrach (Hrsg.): Der Landkreis Lörrach, Band II (Kandern bis Zell im Wiesental), Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, Seiten 66–71.
  • Giselher Haumesser: Zur Geschichte Kanderns und seiner Teilorte. In: Das Markgräflerland, Heft 2/1990, S. 5–25; Tannenkirch s. S. 21–22
  • Franz Xaver Kraus: Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden, Tübingen und Leipzig, 1901, Fünfter Band - Kreis Lörrach; S. 51–52 online
  • Ursula Tanner und Irmgard Heß: Ortsfamilienbuch Tannenkirch [1588-2015), Teilort der Stadt Kandern. Lahr-Dinglingen: Albert Köbele Nachfolger 2015 (= Badische Ortssippenbücher 006/1)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eintrag Gupf auf Landeskunde entdecken online - leobw
  2. Eintrag Ettingen auf Landeskunde entdecken online - leobw
  3. Eintrag Uttnach auf Landeskunde entdecken online - leobw
  4. Der Tannenkircher Steingässle-Weg
  5. Das Markgräfler Küfermuseum in Tannenkirch

Kategorien: Ort im Landkreis Lörrach | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach) | Kandern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tannenkirch (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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