Tagesschau (ARD) - LinkFang.de





Tagesschau (ARD)


Seriendaten
OriginaltitelTagesschau
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)seit 1952
Produktions-
unternehmen
ARD-aktuell
Länge2–30 Minuten
GenreNachrichten
Titelmusik„Hammond Fantasy“
MusikHans Carste
Erstausstrahlung26. Dezember 1952 auf NWDR-Fernsehen[1]

Die Tagesschau ist eine Nachrichtensendung der ARD, die von ARD-aktuell produziert und täglich mehrmals in Das Erste und als Live-Stream auf tagesschau.de[2] sowie als Hauptausgabe um 20 Uhr zusätzlich in den Dritten Fernsehprogrammen (außer MDR), Phoenix, 3sat, einsfestival, tagesschau24 und ARD-alpha ausgestrahlt wird.

Die Tagesschau ist die älteste noch bestehende Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Redaktion und Produktion der Tagesschau sind beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Hamburg angesiedelt. Es werden bis zu 23 Ausgaben am Tag erstellt und ausgestrahlt. Die Hauptausgabe der Tagesschau sehen bis zu zehn Millionen Zuschauer. Die Internetseite tagesschau.de wird verantwortlich von der ARD erstellt und als Nachrichtenportal zunehmend mit einem eigenständigen Anteil aktueller Nachrichten in eigener Redaktion betrieben.

Geschichte

Im Herbst 1951 schloss der NWDR mit der Neuen Deutschen Wochenschau einen Vertrag: Aus dem Filmmaterial der Wochenschau sollte ein Redakteur mit zwei Cutterinnen eine Aktualitätenschau für das geplante Fernsehprogramm zusammenstellen. In einem Kellergebäude in der Hamburger Heilwigstraße arbeitete das kleine Team; die Filmrolle brachte der Redakteur mit der U-Bahn zum Heiligengeistfeld, denn vom dortigen Weltkriegsbunker aus wurde gesendet.[3]

Erste Sendungen

Die erste Tagesschau startete offiziell am 26. Dezember 1952,[4][5] einen Tag nach dem Programmstart des NWDR-Fernsehens im Nordprogramm des Senders[6] und fünf Tage nach der Erstausgabe ihres DDR-Pendants Aktuelle Kamera. Im NWDR-Versuchsprogramm lief die Tagesschau zuvor schon ab dem 4. Januar 1952 zunächst unter dem Namen Fernseh-Filmbericht und ab 1. November als Tagesschau[7] – nach abweichender Angabe erfolgte die Umbenennung bereits im August.[8][9] Anfangs wurden wöchentlich drei Ausgaben gesendet, montags, mittwochs und freitags um 20.00 Uhr (dazwischen wurde die Tagesschau um 22.00 Uhr wiederholt). Das Programm erreichte anfangs etwa 1000 Zuschauer. Thema der ersten Tagesschausendung war die Koreareise Eisenhowers, die schon mehrere Wochen zurücklag, das Richtfest für die Fernsehstudios in Hamburg-Lokstedt, eine Eisrevue und das Fußballspiel Deutschland gegen Jugoslawien.[10][11]

Der Unterschied zur Wochenschau lag vor allem darin, dass die Tagesschau aktueller und schneller war. Sie bestand jedoch ebenfalls aus Filmberichten und Standbildern ohne Nachrichten-Sprecher und mit einer für Filme typischen, der Filmhandlung folgenden live gesprochenen Kommentarstimme (Sprecher Cay-Dietrich Voss) aus dem Off.[12] Bis 1953 stammte das gesamte Material von der Wochenschau. Inhaltlich herrschte ein Mix aus Katastrophen, Sport und 'bunten Nachrichten' vor, die Politik spielte eine untergeordnete Rolle. Die Unterhaltung stand im Vordergrund.[13]

Als Zusammenfassung der Tagesschau wurde ab dem 4. Januar 1953 sonntags der Wochenspiegel ausgestrahlt.

1955 bis 1970

1955 wurde die Redaktion nach Hamburg-Lokstedt verlegt, wo der NDR seine ersten Fernsehgebäude errichtete; der Vertrag mit der Wochenschau lief aus. Jetzt lieferten vor allem Agenturen Filmbilder, und im Oktober 1958 begann der Nachrichtenaustausch der Eurovision. Seit 1. Oktober 1956 sendete die Tagesschau täglich montags bis samstags; sie bestand weiterhin nur aus Filmen. Ab dem 2. März 1959 lieferte der NDR-Hörfunk einen fünfminütigen Wortblock dazu; Karl-Heinz Köpcke war der erste Nachrichtensprecher. Aus der filmischen Nachricht wurde die illustrierte Wortnachricht – das ist die heute noch gültige Form.[12] „Für Millionen deutscher Staatsbürger ist die Tagesschau des Deutschen Fernsehens zu einer selbstverständlichen Gewohnheit geworden“, schrieb 1962 der damalige ARD-Vorsitzende Hans Bausch zum zehnten Jubiläum der Sendung, die seit September 1961 auch sonntags zu sehen ist. „Keine Sendung des Deutschen Fernsehens und keine Sendereihe hat eine so beständig hohe Zuschauerquote aufzuweisen wie dieser tägliche Fernseh-Nachrichtendienst.“

Seit 1960 verfügt die Tagesschau über eine eigene Wetterredaktion, die im Hessischen Rundfunk angesiedelt ist. Die erste Wettervorhersage lief unter der Bezeichnung Das Wetter von morgen am 1. März 1960. Die Daten werden vom Deutschen Wetterdienst bezogen.[14] Zunächst wurde auf den Wetterkarten Deutschland in den Grenzen von 1937 dargestellt.[15] Nachdem dies geändert wurde, protestierten die Vertriebenenverbände.

Seit den Anfängen wird jede Tagesschau-Sendung mit einem Gongschlag eingeleitet. Die ab 1956 verwendete und später mehrfach abgewandelte Erkennungsmusik der Tagesschau entstammt der Komposition Hammond-Fantasie von Hans Carste und wurde von Rudolf Kühn für das Rundfunkorchester arrangiert. Zwischen beiden Komponisten kam es ab 1967 zum Rechtsstreit über beider Anteil an dem Werk.

1970 bis 2000

Seit 29. März 1970[16] sendet die Tagesschau in Farbe, das Design wurde verändert, Illustrationen sollten die Nachrichtenthemen verdeutlichen. Seit demselben Tag verzichtet die Redaktion bei der Wetterkarte auf die alten Reichsgrenzen.

Ab Januar 1972 wurde das Blue-Screen-Verfahren zur Projektion von veränderbaren Bildern auf den künstlichen Studiohintergrund eingesetzt.[17]

Ab 1976 trat als erste weibliche Tagesschau-Sprecherin Dagmar Berghoff auf.[18]

Im Januar 1978 ging die erste Tagesthemen-Sendung über den Bildschirm: Eine längere Sendung am späten Abend, die meist 30 Minuten dauert, neben aktuellen Geschehnissen die Hintergründe im politischen und kulturellen Geschehen beleuchtet. Hanns Joachim Friedrichs, seit Oktober 1985 einer der beiden Tagesthemen-Moderatoren, war bald „Mister Tagesthemen“ und wie Karl-Heinz Köpcke ein Markenzeichen für journalistische Qualität.

Am 25. Juli 1988 verhinderte ein durch die damalige Rundfunk-Gewerkschaft RFFU (Rundfunk-Fernseh-Filmunion) organisierter Warnstreik erstmals in der Geschichte der ARD die Ausstrahlung der Tagesschau aus Hamburg (NDR) um 20:00 Uhr. Als Ersatz wurde die Sendung kurzfristig vom Bayerischen Rundfunk in München produziert.[19] Sprecher dieser Ausgabe war Michael Winter. Zur Begründung hieß es in dieser Sendung, die Tagesschau werde „heute wegen höherer Gewalt aus München“ gesendet.[20]

1992 startete das Frühstücksfernsehen mit Tagesschau-Ausgaben im Halbstunden-Takt. Ab dem 1. März 1995 ersetzte das moderierte Nachtmagazin die Nachtausgabe der Tagesschau. 1997 kam die moderierte Tagesschau um Fünf am Nachmittag, der schnell weitere lange Ausgaben um 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr folgten. Seit 2000 wurde die traditionelle Eröffnungsfanfare mit einer ähnlichen, aber markant geänderten Melodie gespielt, bei der sich die letzten vier der insgesamt sechs Töne von der Ursprungsversion unterschieden.

2001 schloss Das Erste schließlich die Nachtlücke mit zwei aktuell produzierten Tagesschau-Sendungen gegen 2:30 Uhr und 4:45 Uhr – die Tagesschau wurde zum 24-Stunden-Betrieb.

2000 bis 2014

Seit dem Neubau des ARD-aktuell-Komplexes auf dem Gelände des NDR in Hamburg-Lokstedt gibt es zwei nahezu baugleiche Studios. Im ersten, größeren werden die Sendungen für das Erste-Programm produziert sowie die Nacht- und Wochenendausgaben der Tagesschau in 100 Sekunden. Aus dem zweiten Studio wird täglich das Programm von tagesschau24 gesendet. Im Bedarfs- oder Notfall kann dieses Studio als Ersatz für das erste Studio genutzt werden. Bei Überschneidungen im Sendebetrieb, wenn sich im Ersten beispielsweise die 20-Uhr-Ausgabe verschiebt, diese in den Dritten Programmen der ARD aber pünktlich starten muss, sind beide Studios gleichzeitig in Benutzung.

Bei ARD-aktuell – so heißt die Redaktion seit 1977 – arbeiteten 2005 etwa 90 Redakteure. Sie produzieren Tagesschau-Ausgaben für Das Erste und den digitalen Kanal tagesschau24, täglich eine Tagesthemen-Ausgabe, von montags bis freitags gegen 0:00 Uhr oder später ein Nachtmagazin und sonntags den Wochenspiegel – an einem normalen Werktag sind das 240 Minuten Programm. Sondersendungen bei wichtigen Ereignissen gehören zur Routine; nach der Ausstrahlung sind die Sendungen unter tagesschau.de im Internet zu sehen. Dort lässt sich die 20-Uhr-Ausgabe als Podcast-Format (Audio und Video) herunterladen. Die Tagesschau wird mindestens seit 2005 auch als Live-Stream auf tagesschau.de gesendet.[2][21]

Die Tagesschau wird seit dem 1. Juli 2007 in 16:9 ausgestrahlt. Außerdem gibt es im Rahmen der neuen ARD-Digitalstrategie eine Tagesschau in 100 Sekunden, die seit dem 16. Juli 2007 per Handy und im Internet abrufbar ist. Diese wird von 9:00 bis 21:00 Uhr stündlich aktualisiert. Seit Februar 2008 wurde das Nachrichtenangebot von EinsExtra (heute tagesschau24) ausgeweitet.[22]

Ende 2009 wurde eine kostenlose Tagesschau-App für das iPhone und den iPod Touch für das erste Quartal 2010 angekündigt.[23] Daraufhin kritisierte die Axel Springer AG dieses Vorhaben in einer Pressemitteilung und beschrieb eine solche App als „Wettbewerbsverzerrung“.[24] Es folgte weitere Kritik von Politikern (Wolfgang Börnsen, Bernd Neumann und Burkhardt Müller-Sönksen), sowie des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger.[25][26][27] Kai Gniffke, durch dessen Gespräch mit der dpa, in welchem er die App ankündigte, die Diskussion startete, verteidigte in zwei Beiträgen in seinem Blog die Pläne zur Veröffentlichung der App.[28][29] Entgegen den Plänen, die Tagesschau-App bereits im ersten Quartal des Jahres zu veröffentlichen, startete das Angebot erst am 21. Dezember 2010. Über die vorerst kostenlose App sollen keine zusätzlichen Inhalte angeboten werden, vielmehr stellt das neue mobile Angebot nach eigenen Angaben von NDR-Intendant Lutz Marmor einen zeitgemäßen Service für die Zuschauer dar.[30] Am 20. Juni 2012 gewann die Tagesschau-App den Grimme Online Award-Publikumspreis[31] und im Oktober 2012 den Eyes & Ears Award.[32]

Am 31. Dezember 2010 wurde die 20.000. 20-Uhr-Sendung der Tagesschau ausgestrahlt.

Sowohl der im Internet verfügbare Live-Stream als auch die als „Online-Stream“ oder Podcast abrufbare Fassung der Tagesschau unterscheiden sich von der zuvor bzw. zeitgleich gesendeten Fernseherversion. Manche Beiträge – insbesondere Beiträge aus der Rubrik Sport – werden entweder komplett ausgeklammert oder ein Wartebildschirm eingeblendet. In diesem Falle wird mitgeteilt: „Kurze Unterbrechung (Dieser Beitrag darf im Internet aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden)“. Andere Beiträge werden vor der Veröffentlichung im Internet redaktionell nachgebessert. In diesem Falle wird mitgeteilt: „Hinweis: Der Beitrag „XY“ wurde nachträglich bearbeitet“.[33][34]

Das Durchschnittsalter der Zuschauer beträgt 61 Jahre (Stand: 2013).[35]

Seit 2014

Ab dem 19. April 2014 wird aus dem erneuerten Tagesschau-Studio gesendet.[36] Seitdem wird eine 18 Meter breite, halbrunde Medienwand verwendet, die von hinten mit sieben Beamern bespielt wird. Ein computergesteuertes Grafikprogramm korrigiert dabei Verzerrungen in Echtzeit. Die Produktion erfolgt außerdem in HD – zuvor wurde das Bild für die Ausstrahlung in HD nachträglich hochgerechnet. Zwei separate Tische geben den Moderatoren mehr Bewegungsfreiheit.

Die Eröffnungsfanfare von Hans Carste wurde von Henning Lohner neu arrangiert. Sie nutzt nun wieder die ursprüngliche Melodie statt der veränderten Fassung von 2000. Die Begrüßung wurde von Claudia Urbschat-Mingues eingesprochen, der deutschen Synchronstimme von Angelina Jolie.[37]

Täglich werden bis zu 20 Tagesschau-Ausgaben aus dem 320 Quadratmeter großen Studio gesendet, außerdem der digitale Nachrichtenkanal tagesschau24, die Tagesthemen, das Nachtmagazin und bis zum 24. August 2014 der Wochenspiegel.[38] Die Baukosten für das neue Studio betragen 23,8 Millionen Euro, finanziert aus öffentlichen Gebührengeldern.[39]

Nachdem das OLG Köln im Dezember 2013 noch den sogenannten 'Drei-Stufen-Test' als ausreichend erachtet hatte,[40] um sicherzustellen, dass die Tagesschau App kein presseähnliches Produkt darstellt, gab der I. Zivilsenat des BGH dem Revisionsantrag der klagenden Zeitungsverlage statt und verwies den Fall im April 2015 an die Vorinstanz zurück. Diese muss nun erneut prüfen, inwieweit die Inhalte der App ein presseähnliches Angebot darstellen und damit ein unlauterer Wettbewerb der öffentlich-rechtlichen Sender wären.[41] Die Gewerkschaft ver.di bedauerte in einer Pressemitteilung die Entscheidung gegen den NDR.[42]

Die Tagesschau in 100 Sekunden wird seit dem 16. November 2015 zusätzlich in englischer und arabischer Sprache produziert und ist im Internet abrufbar. Diese Formate werden von Montag bis Freitag zweimal täglich um 11:00 Uhr und um 18:00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen einmal täglich um 13:00 Uhr aktualisiert.[43]

Rezeption

Die Tagesschau-Hauptausgabe ist die mit Abstand meistgesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Im Jahr 2015 erreichte sie im Durchschnitt 9,11 Millionen Zuschauer im Ersten, den Dritten Programmen der ARD, auf 3sat, Phoenix und Tagesschau24.[44] Der Marktanteil der Tagesschau-Hauptausgabe um 20 Uhr lag 2015 bei 32,7 Prozent. 2014 waren es 8,9 Millionen Zuschauer gewesen, der Marktanteil lag 2014 bei 31,9 Prozent. Im Ersten kam die Tagesschau auf durchschnittlich rund 5 Millionen Zuschauer. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2015 die Heute-Nachrichten im ZDF von durchschnittlich 3,60 Millionen Zuschauern gesehen. An dritter Stelle lag 2015 RTL aktuell um 18:45 Uhr mit 3,14 Millionen Zuschauern im Schnitt. Die Tagesschau erreichte damit im Ersten sowie zeitgleich in mehreren Dritten Programmen, auf 3sat, Phoenix und Tagesschau24 mehr Zuschauer als die Hauptnachrichten von ZDF, RTL und Sat.1 zusammen.[45]

Wenn von der Tagesschau die Rede ist, meint man in der Regel die Hauptausgabe um 20:00 Uhr. Sie definiert nach wie vor den Beginn des Hauptabendprogramms. Ende der 1990er Jahre versuchten u. a. Sat.1 und ProSieben, mit dieser Gewohnheit zu brechen, indem sie ihr Abendprogramm bereits um 20:00 Uhr starteten. Nach nur wenigen Monaten kehrten beide Sender wieder zur gewohnten Zeit um 20:15 Uhr zurück – zu groß war die Gewohnheit der Zuschauer an diese Zeit. Der ehemalige RTL-Chef Helmut Thoma sagte in diesem Zusammenhang einmal den Satz „Die Tagesschau ist keine Sendung, sondern pure Gewohnheit. Die kann man auch in Latein verlesen.“[46] Die 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau ist die einzige Nachrichtensendung, bei der die Sprecher sichtbar vom Blatt lesen und nicht ausschließlich den Teleprompter benutzen. Jedoch werden seit 2009 in der Hauptausgabe zahlreiche Passagen vom Teleprompter abgelesen. Nach der offiziellen Darstellung unterstütze der „Prompter“ die Sprecher lediglich, damit diese in den ersten und letzten Sekunden ihrer Moderationsblöcke länger Blickkontakt mit ihren Zuschauern halten können.[47]

Der Begriff „Tagesschau“ ist markenrechtlich geschützt. Die taz musste ihre so bezeichnete Rubrik umbenennen, nachdem sie von der ARD verklagt worden war (sie heißt jetzt „verboten“). Das Vorhaben, die ProSieben-Nachrichten Anfang der 1990er Jahre Tagesbild zu nennen, wurde aufgrund einer behaupteten Verwechslungsgefahr und Rufausbeutung des Titels Tagesschau durch das Urteil des OLG Hamburg in zweiter Instanz unterbunden. In letzter Instanz unterlag die ARD jedoch im Jahre 2001 vor dem Bundesgerichtshof, der eine Verwechslungsgefahr verneinte. Weiterhin räumte der BGH Konkurrenten der Tagesschau ein, für eine tägliche Sendung einen Titel mit dem Wortbestand Tages- zu verwenden, da die Auswahl an aussagekräftigen Titeln begrenzt sei.[48] Das Urteil wurde von ProSieben nicht genutzt, da man während des zehnjährigen Rechtsstreits von dem Projekt Tagesbild Abstand genommen hatte.

Derzeitige Ausgaben

Montag–Freitag

Wenn das gemeinsame Informationsprogramm von ARD und ZDF am Vormittag von der ARD produziert wird, so werden die ersten Ausgaben halbstündlich zwischen 05:30 und 08:30 Uhr (innerhalb des ARD-Morgenmagazins) gesendet, wenn das ZDF das gemeinsame Informationsprogramm produziert, folgt die erste Sendung erst um 09:00 Uhr, um 10:44 Uhr und um 12:00 Uhr folgen weitere. Letztere ist die erste ausführliche Sendung mit 15 Minuten Länge, in der ein Bericht von der Frankfurter Börse gesendet wird.

Wenn die ARD das Mittagsmagazin um 13:00 Uhr produziert, wird gegen 13:10 Uhr ein kurzer Tagesschau-Nachrichtenüberblick gesendet, wenn das ZDF das Mittagsmagazin produziert, folgt die nächste Sendung erst um 14:00 Uhr.

Zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr folgen dann stündlich weitere moderierte Tagesschau-Ausgaben.

Neben der Hauptausgabe der Tagesschau um 20:00 Uhr folgen dann meist um 22:15 Uhr die Tagesthemen und in der Regel zwischen 00:00 und 01:00 Uhr das Nachtmagazin als letzte ausführliche Sendung mit den Nachrichten des Tages. Im Nachtprogramm werden dann zwischen 01:00 Uhr und 05:30 Uhr zwei Ausgaben der Tagesschau in 100 Sekunden ausgestrahlt.

Sendung Sendezeit Länge Sonstiges
Tagesschau (innerhalb des ARD-Morgenmagazins) 05:30 Uhr – 08:30 Uhr halbstündlich 3–5 min Im wöchentlichen Wechsel mit den heute Xpress-Nachrichten
Tagesschau 09:00 Uhr 5 min
Tagesschau 10:40 Uhr 3 min in Form der tagesschau 100sec
Tagesschau um Zwölf 12:00 Uhr 15 min erste ausführliche Nachrichten, moderierte Ausgabe
Tagesschau (innerhalb des ARD-Mittagsmagazins) ca. 13:10 Uhr 3–5 min Im wöchentlichen Wechsel mit den heute Xpress-Nachrichten, in Form der tagesschau 100sec
Tagesschau 14:00 Uhr 10 min moderierte Ausgabe
Tagesschau um Drei 15:00 Uhr 10 min moderierte Ausgabe
Tagesschau 16:00 Uhr 10 min moderierte Ausgabe
Tagesschau um Fünf 17:00 Uhr 15 min moderierte Ausgabe, Übernahme auf EinsPlus
Tagesschau 20:00 Uhr 15 min Hauptausgabe, Übernahme auf 3sat, tagesschau24, einsfestival, BR Fernsehen, hr-fernsehen, NDR Fernsehen, Phoenix (mit Gebärdensprache), rbb Fernsehen, SWR Fernsehen, Radio Bremen TV, SR Fernsehen, WDR Fernsehen und ARD-alpha
Tagesthemen i.d.R. 22:15 Uhr, freitags 21:45 Uhr 30 min moderierte Magazin-Sendung mit Schwerpunkten des Tages inkl. Nachrichtenblock mit einem Tagesschau-Sprecher
Nachtmagazin i.d.R. 00:00 Uhr, Nacht auf Di. 00:15 Uhr, Nacht auf Sa. 01:00 Uhr 20 min letzte ausführliche Ausgabe mit den Nachrichten des Tages inkl. Nachrichtenblock mit einem Tagesschau-Sprecher
Tagesschau zw. 01:00–05:30 Uhr 2 min noch zwei kurze Nachtausgaben, die der Tagesschau in 100 Sekunden ähneln

Samstag

Die erste Tagesschau am Samstag wird um 10:00 Uhr gesendet, weitere Ausgaben folgen um 12:00 Uhr, um 12:55 Uhr, 17:00 Uhr und um 17:50 Uhr. Am Abend folgen dann die Hauptausgabe um 20:00 Uhr, die Tagesthemen, und zwei bis drei Ausgaben der Tagesschau in 100 Sekunden.

Sonntag

Am Sonntag wird die erste Tagesschau um 10:00 Uhr gesendet, es folgt eine Ausgabe um 12:00 Uhr, alle Tagesschauen bis zu diesem Zeitpunkt sind nicht länger als fünf Minuten. Die nächste Tagesschau ist die erste ausführliche Ausgabe, sie beginnt um 13:15 Uhr, eine weitere Ausgabe folgt um 17:15 Uhr und dauert 15 Minuten. Nach der 20-Uhr-Tagesschau folgen dann um 22:45 Uhr die Tagesthemen. Im Nachtprogramm wird die Tagesschau in 100 Sekunden mehrmals ausgestrahlt.

Bemerkungen

Die moderierten Tagesschau-Ausgaben am Nachmittag werden nur von Montag bis Freitag gesendet.

Vor allem am Wochenende kommt es immer wieder zu unterschiedlichen Anfangszeiten der Tagesschau-Ausgaben am Vor- und Nachmittag.

Historische Sendungen

Im Sender tagesschau24 und einigen Dritten Fernsehprogrammen werden historische Sendungen wiederholt, siehe Tagesschau vor ….

Chefredakteure der Tagesschau

Name von – bis
Martin S. Svoboda 1952–1960
Hans-Joachim Reiche 1960–1970
Hartwig von Mouillard 1970–1977
Dieter Gütt 1978–1980
Edmund Gruber 1981–1988
Henning Röhl 1988–1991
Gerhard Fuchs 1991–1993
Ulrich Deppendorf 1993–1998
Bernhard Wabnitz 1999–2005
Kai Gniffke seit 2006

Sprecher und Moderatoren

Chefsprecher der Tagesschau

Name Sprecher Chefsprecher seit Chefsprecher bis
Karl-Heinz Köpcke ab 1959 1964 11. Sep. 1987
Werner Veigel ab 1966 12. Sep. 1987 24. Jan. 1995
Dagmar Berghoff ab 1976 1995 31. Dez. 1999
Jo Brauner ab 1974 1. Jan. 2000 2004
Jan Hofer ab 1985 10. Okt. 2004

Heutige Sprecher der Hauptausgabe

Name Einstieg Hauptausgabe
Jan Hofer 1985 seit 1985
Ellen Arnhold 1987 seit 1987
Jens Riewa 1994 (seit 1991 Off-Sprecher) seit 6. Sept. 1995
Susanne Daubner 1999 seit 1999
Thorsten Schröder 2000 seit 20. Sept. 2007
Judith Rakers 2005 seit 18. März 2008
Linda Zervakis 2010 seit 17. Mai 2013

Die Sprecher der Hauptausgabe werden flexibel für andere Sendungen eingeplant, wie bspw. am Wochenende oder in der Nacht.

Moderierte Tagesschau-Ausgaben

Name Einstieg Bemerkung
Claus-Erich Boetzkes 1997 1995–1997 Nachtmagazin, sprach am 11. September 2001 die Hauptausgabe der Tagesschau um 20 Uhr
Susanne Holst 2001 zudem vertrat sie bis 2012 Caren Miosga und Tom Buhrow regelmäßig – über lange Strecken – bei den Tagesthemen
Susanne Stichler (Vertretung) 2004 seit 2013 als feste Moderatorin beim Nachtmagazin
Kirsten Gerhard (Vertretung) 2014 sonst bei tagesschau24 oder bei den nicht moderierten Ausgaben in der Nacht und am Morgen
Michail Paweletz (Vertretung) 2014 sonst bei tagesschau24 oder bei den nicht moderierten Ausgaben in der Nacht und am Morgen

Weitere Sprecher der Nacht-, Früh- und Vormittagsausgaben

Name Einstieg Bemerkung
Astrid Vits 2004 Nachtausgaben der Tagesschau
Michail Paweletz 2004 Nachtausgaben; Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24
Tarek Youzbachi 2004 Nachtausgaben; Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24
Kirsten Gerhard 2012 Nachtausgaben; Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24
Kerstin Petry 2012 Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24
Gerrit Derkowski 2012 Tagesschau-Ausgaben am Vormittag; sonst bei tagesschau24
Kristina zur Mühlen 2012 Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24
Ina Böttcher 2012 Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24
Isabelle Delling 2013 Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24
Charlotte Maihoff 2014 Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24
Jan Malte Andresen 2014 Tagesschau-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende; sonst bei tagesschau24

Offsprecher

Name Einstieg Ausstieg
Christoph Henn 1959 1959
Hans Daniel 1959 2000
Fabian Wander 1968 1975
Wolfgang Hahn 1971 1973
Gerd Timmermann 1974 1974
Georg Hopf 1975 12. Apr. 1985
Nikolai Huebner 1982 31. Mrz. 2012
Hans-Stefan Heyne 1985 31. Dez. 2011
Carsten Coelln 1990 1992
Albrecht Lachmann 1992 1993
Peter Kazantzakis 25.04.1995[49] aktiv
Silke Jürgensen 2001 aktiv
Kilian Wahl 2002 2002
Alfred Rücker 2011 aktiv

Ehemalige Sprecher und Moderatoren

Name Einstieg Ausstieg
Cay Dietrich Voss 1952 1962
Claus Wunderlich 1959 1962
Diether von Sallwitz 1959 1963
Martin Thon 1959 1964
Karl-Heinz Köpcke 2. Mrz. 1959 11. Sep. 1987
Siegmar Ruhmland 1960 1963
Karl Fleischer 1960 27. Mai 1994
Manfred Schmidt 1962 1964
Gerd Ribatis 1963 1963
Wilhelm Stöck 1965 23. Sep. 1984
Werner Veigel 1966 24. Jan. 1995
Wilhelm Wieben 1966 29. Jun. 1998
Lothar Dombrowski 1967 1974
Günter Wiatrek 1974 1975
Jo Brauner 1974 9. Okt. 2004
Georg Hopf 1975 12. Apr. 1985
Dagmar Berghoff 16. Jun. 1976 31. Dez. 1999
Harry Teubner 1978 1980
Klaus Eckert 1978 1983
Elfi Marten-Brockmann 1981 1984
Daniela Witte 1985 11. Jun. 1987
Robert Schröder 17. Feb. 1988 26. Feb. 1989
Michael Winter 25.07.1988 25. Jul. 1988
Franz Laake 1988 1993
Eva Herman 1988 24. Aug. 2006
Susan Stahnke 1992 1999
Gabi Bauer (Mod.) 1997 1997
Ina Bergmann (Mod.) 1997 2001
Marc Bator 2000 27. Apr. 2013
Laura Dünnwald 2001 16. Jul. 2007
Silke Jürgensen 2001 2005
Caroline Hamann-Winkelmann 19. Feb. 2007 9. Jun. 2007
Christine Dohnau 2007 2009
Katrin Prüfig 2012 2014
Simone von Stosch 2012 2015

Auszeichnungen

  • 1987: Goldene Kamera Beste Fernsehdame 1. Platz für Dagmar Berghoff
  • 1997: Goldenes Kabel Publikumspreis in Silber für die beste Nachrichtensendung
  • 2000: Deutscher Comedypreis Sonderpreis für unfreiwillige Komik
  • 2003: Bayerischer Filmpreis Sonderpreis für die Redaktionen in 50 Jahren
  • 2012: Grimme Online Award für die „Tagesschau“-App
  • 2014: Im Rahmen der Münchner Medientage wurde ARD-aktuell mit dem Eyes and Ears Award ausgezeichnet. Auszeichnungen gab es für das neue Tagesschau-Studio und sowie für Grafiken und Animationen.

Sonstiges

  • Die Erkennungsmelodie der Sendung entstammt der Komposition Hammond-Fantasie des Filmmusikers Hans Carste, die er in sowjetischer Kriegsgefangenschaft schrieb. Der Jazzklarinettist Rolf Kühn bearbeitete das Stück und ließ es 1956 von einem Rundfunkorchester für die Tagesschau einspielen. Die Melodie wurde in den Jahren 1994, 1997 und 2005 neu vertont. Eine erneute Überarbeitung war für das Jahr 2012 geplant.[50] Nach Einwänden der Witwe des Komponisten gegen die überarbeitete Fassung und aufgrund technischer Probleme wurde bis zum 19. April 2014 noch die Fassung von 2005 verwendet.[51] Seit dem 19. April 2014 wird eine Fassung verwendet, die sich sehr stark an der Originalmelodie orientiert. Es gibt eine weitere, etwas kürzere Variante, die dann zum Einsatz kommt, wenn die Tagesschau ausnahmsweise nicht mit der Begrüßung des Sprechers, sondern mit Bildern einsetzt.[52]
  • Am 26. Dezember 2012 feierte die Tagesschau ihren 60. Geburtstag. Zeitgleich sollte ein neues Nachrichtenstudio in Betrieb genommen werden. Aufgrund technischer Probleme konnte dieser Termin nicht eingehalten werden,[53] Das neue Studio wurde stattdessen am 19. April 2014 in Betrieb genommen.
  • Als bekannteste deutsche Nachrichtensendung ist die Tagesschau mehrfach von Komikern parodiert worden. Anlässlich ihres 60. Jubiläums konnte im Internet öffentlich über die beliebtesten abgestimmt werden. Dabei belegten die Parodien von Loriot, Rudi Carrell und Otto Waalkes die Plätze 1–3.[54]
  • Am 25. Jubiläum des Mauerfalls, dem 9. November 2014 sendete der Twitter-Account der Tagesschau ab 9 Uhr keine aktuellen Nachrichten, sondern wiederholte die Geschehnisse des 9. November 1989 unter dem Hashtag #mauerfall in Echtzeit. Zu diesem Anlass wurde das Logo im Profilbild durch ein entsprechendes Logo von 1989 ersetzt.

Literatur

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Tagesschau (ARD)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ABC der ARD: Tagesschau. Abgerufen am 30. Mai 2010.
  2. 2,0 2,1 tagesschau.de: So nutzen Sie die Medien auf tagesschau.de . Abgerufen am 19. Juni 2010.
  3. ndr.de
  4. ndr.de
  5. die Nachrichtensendung, die der NWDR einen Tag zuvor im Programm für Berlin ausgestrahlt hatte, hieß nicht Tagesschau [1]
  6. an den ersten Sendetagen war das NWDR-Programm noch dreigeteilt (je eines für den Norden, den Westen und für Berlin)
  7. http://www.fernsehserien.de/tagesschau Angabe der Tagesschau selbst
  8. Angabe des NDR
  9. tvprogramme.net
  10. bpb.de
  11. ndr.de
  12. 12,0 12,1 Manfred Muckenhaupt: Fernsehnachrichten gestern und heute. Gunter Narr Verlag, 2000, ISBN 3-8233-5214-8, S. 41– (online ).
  13. Nea Matzen, Christian Radler: Die Tagesschau. Zur Geschichte einer Nachrichtensendung. UVK, Konstanz 2009, ISBN 978-3-86764-143-2, S. 64.
  14. 50 Jahre „Tagesschau“-Wetterkarte aus Frankfurt. Hörfunk: Meldung 23. Februar 2010.
  15. Cornelia Wystrichowski: Vor 50 Jahren hat die „Tagesschau“ die Wetterkarte eingeführt . auf: tagblatt.de, 27. Februar 2010, aufgerufen am 9. Februar 2013.
  16. Augsburger Allgemeine, 29. März 2010, Rubrik Das Datum
  17. bpb.de
  18. bpb.de
  19. Alles ruck, zuck. In: Der Spiegel. Nr. 31, 1988 (online ).
  20. Mitschnitt der Sendung
  21. Dominik Schöneberg: Fernsehen im Internet: Streaming-Angebote der ARD. 16. Oktober 2005. Abgerufen am 19. Juni 2010.
  22. ARD beschließt Strategie für die digitale Medienwelt. (Memento vom 19. März 2013 im Internet Archive) ard.de, 19. Juni 2007.
  23. Springer sieht in „Tagesschau“-App Wettbewerbsverzerrung. heise.de, abgerufen am 31. Dezember 2009.
  24. Wettbewerbsverzerrung durch elektronische Gratiszeitung der ARD. axelspringer.de, abgerufen am 31. Dezember 2009.
  25. Gebührenfinanziertes Gratis-App der ARD schadet Verlagen. (Memento vom 26. Februar 2010 im Internet Archive) vdz.de, abgerufen am 31. Dezember 2009.
  26. Kulturstaatsminister kritisiert Smartphone-Apps der ARD. heise.de, abgerufen am 31. Dezember 2009.
  27. Politiker kritisieren geplante Tagesschau-App. heise.de, abgerufen am 31. Dezember 2009.
  28. Tagesschau App (Memento vom 2. Januar 2010 im Internet Archive) blog.tagesschau.de, abgerufen am 31. Dezember 2009; musste leider mittlerweile „depubliziert“ werden
  29. Nochmals Tagesschau App (Memento vom 9. Februar 2010 im Internet Archive) blog.tagesschau.de, abgerufen am 31. Dezember 2009; musste leider mittlerweile „depubliziert“ werden
  30. Anja Janotta: Die iPhone-App der Tagesschau geht online. 20. Dezember 2010, abgerufen am 21. Dezember 2010.
  31. Lebensnahe und relevante Themen – Publikumspreis an die Tagesschau-App. In: Grimme-Institut. Abgerufen am 20. Juni 2012.
  32. Tagesschau App mit Eyes & Ears Award ausgezeichnet. (Memento vom 19. März 2013 im Internet Archive) In: tagesschau.de. 26. Oktober 2012.
  33. Tagesschauunterbrechung aus rechtlichen Gründen
  34. tagesschau.de. 20. August 2011, abgerufen am 21. August 2011.
  35. Carolin Emcke: Aller Tage Abend. In: Zeitmagazin. Nr. 26, 20. Juni 2013, S. 22–32 (online ).
  36. Neues Tagesschau-Studio nimmt am Karsamstag 2014 seinen Betrieb auf. (Memento vom 18. April 2014 im Internet Archive) auf tagesschau.de, 15. April 2014. Abgerufen am 18. April 2014.
  37. „Mit der deutschen Stimme von Angelina Jolie“ , Der Tagesspiegel online, aufgerufen am 3. Mai 2014.
  38. "Wochenspiegel" wird nach 61 Jahren eingestellt auf dwdl.de, 2. Juli 2014. Abgerufen am 22. September 2014.
  39. Neues Tagesschau-Studio: Kosten von 24 Millionen Euro auf spiegel.de, 15. April 2014. Abgerufen am 18. April 2014.
  40. Tagesschau: Urteil des OLG Köln - Klage gegen Tagesschau-App abgewiesen
  41. T-Online: BGH-Urteil - Verlage erfolgreich im Streit um Tagesschau-App
  42. ver.di bedauert Urteil des Bundesgerichtshofs zur Tagesschau-App
  43. tagesschau auf Englisch und Arabisch. tagesschau.de, 16. November 2015.
  44. digitalfernsehen.de, Tagesschau liegt auch 2015 vorn, aufgerufen am 1. Januar 2016
  45. NDR jubelt über steigende Tagesschauquoten, aufgerufen am 1. Januar 2016
  46. Die Mutter aller Nachrichtensendungen. Stern.de vom 16. Dezember 2002.
  47. Seriös in alle Ewigkeit. In: Berliner Zeitung. 28. Dezember 2010.
  48. Pressemitteilung des BGH zum Rechtsstreit Tagesbild
  49. tagesschau.de
  50. „Tagesschau“ überarbeitet Fanfare. In: Neue Westfälische. 11. September 2012 (abgerufen am 11. September 2012).
  51. „Tagesschau“: Neuer Streit um Titelmelodie. In: Der Tagesspiegel. 9. Februar 2013.
  52. „Tagesschau“: ARD variiert die Tagesschaumelodie. In: Rheinische Post. 2. Mai 2014.
  53. Neues «Tagesschau»-Studio lässt weiter warten. auf: quotenmeter.de, 3. März 2013.
  54. Es ist 20 Uhr – Ihre Highlights aus 60 Jahren Tagesschau. NDR-Sendung vom 1. Januar 2013.
  55. Kritik an der Tagesschau. Wo der Zuschauer nur Zaungast ist. In: Spiegel Online. 30. September 2007.
  56. Die 15 Minuten. (Memento vom 8. Juni 2010 im Internet Archive) Rezension. In: Das Parlament. 9/2009.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tagesschau (ARD) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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