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Swiss Science Center Technorama


Das Swiss Science Center Technorama (im allgemeinen Sprachgebrauch meist einfach nur Technorama) in Winterthur ist das einzige Science Center der Schweiz. Auf einer Ausstellungsfläche von 6.500 Quadratmetern stehen über 500 Experimentierstationen bereit, um frei und selbstbestimmt Naturphänomene zu entdecken und neue Erfahrungen zu machen.

Inhalte

Das Technorama ist in erster Linie eine Ausstellung, die mehrere Sektoren (z. B. Magnetismus) umfasst. Dazu kommen insgesamt sechs Labore mit Workshops zu Bereichen der Biologie, der Chemie und der Physik. Täglich finden zudem Vorführungen statt, unter anderem über Elektrizität und Gase. Dazu kommen Sonderausstellungen, von denen einzelne Exponate später in die permanente Ausstellung integriert werden.

Es wird als grösster ausserschulischer Lernort der Schweiz regelmässig von Schulklassen genutzt. 2012 erzielte das Technorama mit über 270.000 Besucherinnen und Besuchern das drittbeste Resultat in seiner nunmehr 30-jährigen Geschichte.[1]

Während das Technorama selbst als Kulturgut von überregionaler Bedeutung geführt wird, zählt die zum Museum gehörende Spielzeugeisenbahn-Sammlung Bommer zum Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung.[2][3]

Finanzierung

Die Betriebskosten des Technorama werden zu 30 Prozent durch die Öffentliche Hand und zu 11 Prozent durch Wirtschaft, Stiftungen und Private finanziert; die übrigen 59 Prozent erwirtschaftet das Technorama selbst (Zahlen des Geschäftsjahres 2011).[4]

Lage und Verkehrsanbindung

Das Technorama liegt am Stadtrand von Winterthur im Stadtteil Oberwinterthur in der Nähe des Bahnhofs Oberwinterthur. Über die Buslinie 5 der örtlichen Verkehrsbetriebe Stadtbus Winterthur ist es zudem direkt an den Bahnhof Winterthur angebunden. Die Ausfahrt Oberwinterthur der Autobahn A1 ist rund 1,5 km entfernt.[5]

Geschichte

1947 wurde ein Verein zur Förderung und Entwicklung eines technischen Museums der Schweiz gegründet. 1969 entstand die Stiftung Technorama der Schweiz mit dem Ziel, „Wissenschaft und Technik in lebendiger Schau“ in Form einer Ausstellung zu präsentieren. Diese Ausstellung war ab 1982 noch als konventionelle, eher museale Ausstellung zu sehen. Ab 1990 entwickelte man unter Leitung des mittlerweile pensionierten Direktors Remo Besio ein neues Leitbild, die Umwandlung von einem Museum in ein Experimentierfeld, das handelnde Erfahrungen ermöglichen soll. Diese Umwandlung konnte etwa im Jahr 2000 abgeschlossen werden. Seit November 2008 leitet der deutsche Diplom-Biologe und Marketing-Spezialist Thorsten-D. Künnemann das Technorama.

Literatur

  • Hans-Erhard Lessing: Naturschön - Phänomene im Technorama. 208 S. vierfarbig, Verlag Huber, Frauenfeld 2006, ISBN 978-3-7193-1388-3

Weblinks

 Commons: Technorama  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Medienmitteilung vom 10. Januar 2013
  2. KGS-Inventar, Provisorische Liste der B-Objekte im Kanton Zürich (Stand: 30.10.2009). Abgerufen am 2. Oktober 2010.
  3. Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung, Kanton Zürich. Abgerufen am 2. Oktober 2010 (PDF; 388 kB).
  4. Technorama Geschäftsbericht 2011, S. 24.
  5. http://www.technorama.ch/informationen/besucherinformationen/wegbeschreibung/

Kategorien: Kindermuseum | Freizeit (Schweiz) | Technikmuseum | Science Center | Museum in Winterthur | Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Zürich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Swiss Science Center Technorama (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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