Surberg - LinkFang.de





Surberg


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: TraunsteinVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 650 m ü. NHN
Fläche: 23,73 km²
Einwohner: 3340 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83362
Vorwahlen: 0861, 08666, 08662
Kfz-Kennzeichen: TS
Gemeindeschlüssel: 09 1 89 148
Gemeindegliederung: 65 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Burgstraße 2
83362 Surberg
Webpräsenz: www.gemeinde-surberg.de
Bürgermeister: Josef Wimmer (FWG)
}

Surberg ist eine Gemeinde im Landkreis Traunstein in Oberbayern.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Surberg hat 65 Ortsteile:[2]

Das Elternhaus des emeritierten Papstes Benedikt XVI. steht im Ortsteil Hufschlag. Nach dem Ortsteil Hierankl wurde ein Kinofilm benannt.

Geschichte

Im Gebiet der heutigen Gemeinde gab es Edelsitze in Sur(r)berg und Hallabruck. Surberg gehörte bis zu den Verwaltungsreformen in Bayern um 1800 zum Rentamt Burghausen bzw. zum Landgerichtsbezirk Traunstein. 1818 wurde die jetzige politische Gemeinde gegründet. Die amtliche Schreibweise „Surberg“ wurde am 6. Juli 1937 verbindlich festgestellt.

Am 3. Mai 1945 wurden kurz vor Kriegsende – die US-Amerikaner marschierten gerade in Traunstein ein – an einem Waldrand nahe Surberg (Wüstenreit) 61 KZ-Häftlinge eines Todesmarsches aus dem KZ Flossenbürg von ihren SS-Wachmannschaften erschossen. Ein KZ-Friedhof, auf dem die Häftlinge begraben sind, und eine jüdische Gedenkstätte (Chanukkaleuchter) bei Surtal erinnern an das Massaker.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1970 wurde ein Teil der bis dahin selbstständigen Gemeinde Lauter eingegliedert.[3]

Wappen

Das Wappen der Gemeinde zeigt geteilt oben auf silbernem Grund den roten Löwen der Surberger über den silbernen Wellenleisten der Hallabrucker auf rotem Grund. Offizielle Beschreibung: Über rotem Schildfuß, darin drei silberne Wellenleisten, in Silber ein wachsender roter Löwe. Surberg bekam erst im Jahr 1967 ein eigenes Wappen. Der Gemeinderat beschloss am 9. Februar 1967 den von Heimatforscher Karl Schefczik aus Erlstätt erstellten Entwurf anzunehmen und zur Genehmigung dem Bayerischen Staatsarchiv vorzulegen. Mit Entschließung vom 29. Mai 1967 hat das Bayerische Staatsministerium des Inneren die Zustimmung zur Annahme des Wappens nach dem vorgelegten Entwurf erteilt.

Baudenkmäler

Literatur

  • Heimatbuch der Gemeinde Surberg; herausgegeben anlässlich der 1200-Jahrfeier 1990.

Weblinks

 Commons: Surberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111109/180623&attr=OBJ&val=572
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 581.

Kategorien: Ort im Landkreis Traunstein | Surberg | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Surberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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