Sulzfeld am Main - LinkFang.de





Sulzfeld am Main


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: KitzingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Kitzingen
Höhe: 202 m ü. NHN
Fläche: 7,68 km²
Einwohner: 1329 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 173 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97320
Vorwahl: 09321
Kfz-Kennzeichen: KT
Gemeindeschlüssel: 09 6 75 170
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Sulzfeld a. Main
Friedrich-Ebert-Straße 5
97318 Kitzingen
Webpräsenz: www.sulzfeld-main.de
Bürgermeister: Gerhard Schenkel (Sulzfelder Kommunale Liste)
}

Sulzfeld am Main (amtlich: Sulzfeld a.Main) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen.

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt im südlichen Maindreieck zwischen Kitzingen und Ochsenfurt. Sulzfeld a. Main ist über die A7, A3 sowie über die Bahnverbindung Kitzingen günstig erreichbar. Wander- und Fahrradwege in die Nachbargemeinden sind sehr gut ausgebaut.

Gemeindegliederung

Sulzfeld am Main hat nur einen Ortsteil[2].

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Kitzingen, Marktsteft, Segnitz, Frickenhausen am Main und Ochsenfurt.

Geschichte

Bis 2014 glaubte man, dass die erste urkundliche Erwähnung Sulzfelds aus dem Jahr 915 stammte. Das stellte sich jedoch als falsch heraus, weswegen eine für 2015 bereits geplante große 1100-Jahr-Feier vom Gemeinderat abgesagt wurde.[3] Ältester Nachweis für die Existenz von Sulzfeld ist nun eine kirchliche Urkundenfälschung aus dem Jahre 1007.[4] Am 8. August 1266 fand vor dem Ort die Cyriakus-Schlacht, eine der großen Ritterschlachten des Mittelalters, statt. Im Dreißigjährigen Krieg zweimal von den Schweden geplündert, wurde der Ort 1796 durch französische Revolutionstruppen gebrandschatzt. Der Besitz des Hochstifts, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, kam nach der Säkularisation 1803 und den Wirren der Napoleonischen Kriege nach kurzer Zugehörigkeit zum Großherzogtum Würzburg 1814 endgültig zum Königreich Bayern.

Politik

Dem Gemeinderat gehören der Bürgermeister und 12 ordentliche Mitglieder an. Diese werden seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 jeweils zur Hälfte von der Sulzfelder Kommunalen Liste (SKL/CSU/UFCW/GRÜNE/unabhängige Persönlichkeiten) und der Wählergemeinschaft pro Sulzfeld gestellt. Im Frühjahr 2013 wurde eine parteilose Gruppierung, die Wählergemeinschaft pro Sulzfeld gegründet. Zur Kommunalwahl 2014 tritt diese mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten an. Allerdings konnte sich bei dieser Wahl Gerhard Schenkel von der Sulzfelder Kommunalen Liste mit 59,23 % der gültigen Stimmen durchsetzen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das Dorf hat bis heute eine fast vollständig erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage mit 21 Türmen. Es hat auch sein spätmittelalterliches Ortsbild weitgehend bewahrt. Bekannt ist Sulzfeld außerdem als fränkischer Weinort; bekannte Lagen sind der Sulzfelder Cyriakusberg und das Sulzfelder Maustal. Sulzfeld gilt außerdem als Geburtsort der Meterbratwurst, einer Variante der fränkischen Bratwurst. In einem örtlichen Gasthaus liegt der Verzehrrekord bei über sechs Meter. Der Wirt versichert: „Wer diesen Rekord bricht, der hat sämtliche Verzehrkosten frei“.

Der Ort wurde 2009 Bezirks- und Landessieger beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ und mit Goldmedaillen ausgezeichnet. Beim Bundesentscheid erreichte der Ort 2010 unter den 30 schönsten Ortschaften Deutschlands die Silbermedaille.

Bilder aus Sulzfeld

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/175452&attr=OBJ&val=1674
  3. Ralf Weiskopf: Ohne Urkunde keine Feier. Mainpost, Würzburg, 17. Oktober 2014 http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Urkunden;art779,8383435
  4. Hans Michael Hensel: Gefälscht ist auch ein Dokument. Mönche verfälschten Stiftungsurkunden zugunsten der Kirche. 11. November 2014 http://www.hmhensel.com/1000-jahre-sulzfeld-aber-niemand-feiert/

Weblinks

 Commons: Sulzfeld am Main  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Weinort in Franken | Ort im Landkreis Kitzingen | Sulzfeld am Main | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sulzfeld am Main (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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