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Stockburg


Dieser Artikel behandelt den St. Georgener Stadtteil Stockburg. Für die gleichnamige Burg in Badenweiler, siehe Burg Stockburg.
Stockburg
Einwohner: 98 (31. Jul. 2009)[1]
Eingemeindung: 1. April 1974
Postleitzahl: 78112
Vorwahl: 07725

Stockburg ist mit 98 Einwohnern der kleinste Stadtteil von Sankt Georgen im Schwarzwald im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg.[1]

Stockburg liegt am östlichen Abhang des mittleren Schwarzwaldes überwiegend rechtsseits des Donauzuflusses Brigach und nördlich des ihr zulaufenden Röhlinbachs.[1]

Weil es viele Quellen auf dem Gebiet Stockburgs gab, siedelten sich hier Bauernhöfe an. Wegen des relativ rauen Klimas können aber nur wetterharte Pflanzensorten angebaut werden. Deshalb betrieben und betreiben die meisten Bauernhöfe Viehzucht und Milchwirtschaft.[1]

Stockburg wurde in der Gründungsurkunde des St. Georgener Klosters im Jahre 1086 erstmals urkundlich erwähnt. Es wird inzwischen vermutet, dass ein 1270 und 1296 erwähnter Burkard von Stokka oder Stocka eher in Stockburg zu verorten sei als in Stockach.[2] Zwischen 1500 und 1588 ist mit den Stähling von Stockburg Ortsadel nachweisbar, darunter Georg Stählin, der 1518 als Obervogt in der Baar war.[2] Sie vermachten den Ort dem Kloster, das ihn in Gestalt des württembergischen Klosteramtes bis 1810 besaß. Am 2. November 1810 gelangte der Ort durch einen Staatsvertrag an das Großherzogtum Baden,[3] wo er in das Amt Hornberg eingegliedert wurde.[4] 1820 kam der Ort zum Bezirksamt Villingen, zu dem er 1813 bereits vorübergehend gehört hatte.[2]

Am 1. April 1974 wurde Stockburg von der Stadt St. Georgen eingemeindet. Es war im Rahmen der Kreisreform von 1973 Teil des Schwarzwald-Baar-Kreises geworden.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Roland Zimmermann: Ortsteil Stockburg , st-georgen.de, abgerufen am 1. März 2013
  2. 2,0 2,1 2,2 Stockburg , LEO BW, abgerufen am 1. März 2012
  3. Großherzoglich-badisches Regierungsblatt vom 16. November 1810, Band 8, Macklot, Karlsruhe 1810, S. 345, Volltext in der Google-Buchsuche
  4. Großherzoglich-badisches Regierungsblatt vom 4. Dezember 1810, Band 8, Macklot, Karlsruhe 1810, S. 361, Volltext in der Google-Buchsuche

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stockburg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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