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Stimulans


Dieser Artikel erläutert die Substanzen, die anregend auf den Organismus wirken; für Biostimulanzien siehe Pflanzenstärkungsmittel.

Als Stimulantia, Stimulanzien (v. lat. stimulare „anregen“, Singular: das Stimulans), auch Psychostimulanzien, Psychotonika, Psychoanaleptika oder umgangssprachlich Upper, werden psychotrope Substanzen bezeichnet, die anregend auf den Organismus wirken. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Stimulanzien als Substanzen, die die Aktivität der Nerven erhöhen, beschleunigen oder verbessern.

Einteilungen

Die Stimulanzien lassen sich wie folgt einteilen:

Amphetamin-Derivate

Cathinone
Entaktogene aus der Gruppe der Amphetamin-Derivate mit zusätzlich stimulierender Wirkung[1]

Xanthine

Piperazin-Derivate

Diverse Substanzen

Gefahren

Viele Stimulanzien haben ein Abhängigkeitspotenzial. Überdosierungen von Stimulanzien können je nach Substanz Bluthochdruck, Herzrasen, Schweißausbrüche und Übelkeit bewirken. Die psychischen Symptome schließen Erregung, Aggressivität, Selbstüberschätzung und Schlaflosigkeit ein. Bei Kokain und Amphetaminderivaten ist der Ausbruch von Psychosen möglich. Einige Appetitzügler gehören ebenfalls zu den Stimulanzien oder weisen ähnliche chemische Strukturen auf.

Verwendungen

Stimulanzien vom Xanthintyp (Theophyllin) finden in der Lungenheilkunde zur Behandlung von Asthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Schlafapnoe Verwendung. Methylphenidat und Amphetamin werden zur Behandlung der ADHS und Narkolepsie eingesetzt, Modafinil bei Narkolepsie. Ephedrin wird bei Erkältungskrankheiten zum Abschwellen der Schleimhäute verwendet.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. D.E. Nichols: Differences Between the Mechanism of Action of Mdma, Mbdb, and the Classic Hallucinogens. Identification of a New Therapeutic Class: Entactogens. In: Journal of Psychoactive Drugs. Band 18, Nr. 4, 1986, S. 305–313 (englisch; online auf scribd.com; doi:10.1080/02791072.1986.10472362 ).
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Kategorien: Neurologie | Stimulans

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