Steven A. Kivelson - LinkFang.de





Steven A. Kivelson


Steven Allan Kivelson (* 13. Mai 1954 in Boston, Massachusetts)[1] ist ein US-amerikanischer theoretischer Festkörperphysiker.

Kivelson ist der Sohn der Astrophysikerin Margaret Kivelson und des Chemieprofessors Daniel Kivelson. Er studierte an der Harvard University mit dem Master-Abschluss 1977 und wurde 1979 an der Princeton University promoviert. Als Post-Doktorand war er an der University of Pennsylvania und der University of California, Santa Barbara. An der UCSB blieb er 1981 bis 1989, als er Professor an der University of California, Los Angeles (UCLA), wurde. Seit 2004 ist er Professor an der Stanford University.

Kivelson befasste sich mit korrelierten elektronischen Systemen in Festkörpern. In den 1990er Jahren entwickelte er mit Victor Emery eine Theorie der Hochtemperatursupraleiter in Kupraten, in der unter anderem die Bildung von Streifenmustern beschrieben wird.[2] In jüngster Zeit entwickelte er mit Mitarbeitern Theorien über hypothetische Phasen korrelierter Elektronensysteme bei tiefen Temperaturen, die zwischen der Fermigas-Phase gewöhnlicher Metalle und Wigner-Kristallen liegen (von ihnen elektronische Flüssigkristalle genannt) und die in Hochtemperatursupraleitern und im Quantenhalleffekt beobachtbar sein sollen.[3] Weiter befasst er sich mit dem Glasübergang in unterkühlten Flüssigkeiten.[4]

Seit 2010 ist er Mitglied der National Academy of Sciences. 1984 war er Sloan Fellow, 1996 Guggenheim Fellow und 1997 Fellow der American Physical Society.

Schriften

  • mit D.-H. Lee, S.-C. Zhang Electrons in Flatland, Scientific American, März 1996

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Geburtsdaten nach Bericht der Guggenheim Stiftung 1996
  2. V.J.Emery, S.A.Kivelson, J.M.Tranquada Stripe Phases in High Temperature Superconductors, Proc. Natl. Acad. Sci., 96, 8814 (1999)
  3. S.A.Kivelson, E. Fradkin, V. Emery Electronic Liquid Crystal Phases of a Doped Mott Insulator, Nature 393, 550 (1998). E.Fradkin, S.A.Kivelson Liquid Crystal Phases of Quantum Hall Systems, Phys. Rev. B 59, 8065 (1999)
  4. Daniel Kivelson, Steven Kivelson,X. Zhao, Z. Nussinov,G. Tarjus A Thermodynamic Theory of Supercooled Liquids as they Get Glassy, Physica A 219, 27-38 (1995)


Kategorien: Hochschullehrer (University of California, Los Angeles) | Hochschullehrer (Stanford) | Geboren 1954 | Physiker (20. Jahrhundert) | US-Amerikaner | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Steven A. Kivelson (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.