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Steubenhöft


Das Steubenhöft ist eine Pier des Amerika-Hafens in Cuxhaven. Benannt ist sie nach Friedrich Wilhelm von Steuben. Genutzt wird sie heute von Kreuzfahrt-, Fähr- und Seebäderschiffen.

Geschichte

Bereits seit 1889 verkehrten Schnelldampfer der HAPAG auf der Route nach New York. Als Anfang des 20. Jahrhunderts die Transatlantikschiffe so groß wurden, dass sie ihren Heimathafen Hamburg nur noch mit Schwierigkeiten anlaufen konnten, wurde im damals hamburgischen Cuxhaven ab 1911 eine neue Anlegestelle – mit Anschluss an die Niederelbebahn nach Hamburg – errichtet, die 1913 fertiggestellt wurde. Hier legten dann in den letzten Jahren vor dem Ersten Weltkrieg die damals weltgrößten Schiffe der Imperator-Klasse nach New York und Boston ab. Hierdurch erhielt der Amerikahafen auch seinen Namen.

Zu den Schiffen konnten Reisende wie Auswanderer durch die Hapag-Hallen (errichtet 1900–1902) gelangen, die ihren eigenen „Cuxhaven Amerika-Bahnhof“ haben.

Die in Hamburg beheimatete Hanseatic der Reederei Deutsche Atlantic Linie war 1958 das erste Passagierschiff, das nach dem Zweiten Weltkrieg die Route zwischen Cuxhaven und New York wieder regelmäßig befuhr. Der Transatlantik-Linienverkehr endete 1972 nach dem Aufkommen der Langstreckenjets.

In den 1950er-Jahren wurde das Steubenhöft in die heutige Form umgebaut. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Restaurant und die Lotsenwache der Elblotsen. In der angegliederten Halle gibt eine kleine Ausstellung des Fördervereins Hapag-Halle Cuxhaven e.V. Kunde über das Geschehen in historischer Zeit. Zusätzlich kann online in der Datenbank CUXAUS nach Auswanderungen aus dem Landkreis Cuxhaven recherchiert werden.

Seit dem 20. August 2015 betreibt die Elb-Link Reederei die Fährroute zwischen Steubenhöft und Brunsbüttel.

Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 ging Cuxhaven von Hamburg an die preußische Provinz Hannover über; Hamburg behielt sich aber einige Rechte an den Häfen vor.[1] So waren bis zum 1. Januar 1993 der Amerika-Hafen und das Steubenhöft hamburgisches Eigentum, obwohl sie zum Cuxhavener Stadtgebiet gehören.[2]

Siehe auch

Literatur

  • Klaus-Peter Kiedel, Horst Koperschmidt: Rund um Steubenhöft und Alte Liebe. Schriften des Deutschen Schiffahrtsmuseums Bremerhaven, Oceanum Verlag, Wiefelstedt 2014, 96 S., 90 Fotos. ISBN 978-3-86927-084-5

Weblinks

 Commons: Steubenhöft  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Vierte Durchführungsverordnung zum Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen
  2. Text des Amerikahafen-Vertrages

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Steubenhöft (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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