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Stetteldorf am Wagram


Stetteldorf am Wagram
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Korneuburg
Kfz-Kennzeichen: KO
Fläche: 25,73 km²
 :
Höhe: 213 m ü. A.
Einwohner: 1.032 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 40 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3463
Vorwahl: 02278
Gemeindekennziffer: 3 12 28
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kremser Straße 26
3463 Stetteldorf am Wagram
Website: www.stetteldorf-wagram.gv.at
Politik
Bürgermeister: Josef Germ (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
15
4
15 
Lage der Marktgemeinde Stetteldorf am Wagram im Bezirk Korneuburg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Stetteldorf am Wagram ist eine Marktgemeinde mit 1032 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich. Sie liegt - ebenso wie ihr Ortsteil Eggendorf - nördlich der Donau am markanten Höhenzug des Wagram und ist vor allem durch ihren Weinbau bekannt.

Geografie

Stetteldorf am Wagram liegt im Weinviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 25,74 Quadratkilometer, wovon ein großer Teil Weingärten und 1,0 Prozent bewaldet sind.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Eggendorf am Wagram (304)
  • Inkersdorf (56)
  • Starnwörth (143)
  • Stetteldorf am Wagram (537)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eggendorf am Wagram, Inkersdorf, Starnwörth und Stetteldorf am Wagram.

Geschichte

Das um 1120 erstmals genannte Stetteldorf gehörte den Grafen von Peilstein und wurde nach ihrem Aussterben durch König Rudolf von Habsburg 1278 dem Burggrafen von Nürnberg, Friedrich von Zollern, verliehen. Dieser brandenburgische Besitz wurde an verschiedene Adelige verlehnt. 1330 wurde Stetteldorf durch Auspfarrung aus Hausleiten Pfarre, und seit 1460 ist es Markt. 1461 wurde hier ein Landtag abgehalten. 1582 verkaufte Bartholomäus von Starhemberg die Herrschaft und den Markt an Graf Julius II. zu Hardegg, Glatz und im Machland, der hier das 1588 fertiggestellte Schloss Juliusburg erbauen ließ. Sein Neffe Graf Georg Friedrich verlegte die Verwaltung seiner Güter Oberabsdorf, Oberrußbach, Schmida, Seitzersdorf, Unterparschenbrunn und Wolfpassing in die Juliusburg. Unter Graf Julius IV. kam 1717 noch das vom Gut Sierndorf abgetrennte passauische Oberzögersdorf mit dem halben Ort Oberolberndorf dazu. 1683 tagte im Schloss der große Kriegsrat unter König Johann Sobieski von Polen, ehe der König auf seinem Zug zum Entsatz des von den Türken belagerten Wien bei Neuaigen die Donau überschritt. Letzter Majoratsherr war Johann Friedrich von Hardegg in Stetteldorf, der in den letzten Kriegstagen 1945 fiel.

Im Ort Eggendorf sind frühmittelalterliche Gräber und Siedlungsreste bekannt.

Bevölkerungsentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1021 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 935 Einwohner, 1981 884 und im Jahr 1971 1024 Einwohner.

Politik

  • Bürgermeister der Marktgemeinde ist Josef Germ, Amtsleiterin Maria Straka.
  • Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung:

ÖVP 15, SPÖ 4

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stetteldorf am Wagram

Bauwerke

Im 1588 erbauten Schloss Juliusburg planten 1683 der Polenkönig Jan Sobieski, Herzog Karl von Lothringen und deutsche Fürsten die Befreiung Wiens von den Türken.

Parks

Die Reste des Schlossparks und des Hofgartens von Schloss Juliusburg werden kulturell genutzt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 25, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 59. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 489. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,67 Prozent.

Sonstiges

  • Die Marktgemeinde Stetteldorf am Wagram ist Mitglied der Region Wagram, Klimabündnis- und Bodenbündnisgemeinde.
  • 2007 wurde sie als eine der seniorenfreundlichsten Gemeinden Niederösterreichs ausgezeichnet.
  • Seit kurzem ist die Marktgemeinde auch die "vereinsfreundlichste Gemeinde" des Bezirks Korneuburg 2007.

Literatur

  • Karl Keck in Handbuch der historischen Stätten - Österreich, Erster Band: Donauländer und Burgenland, hrsg. v. Karl Lechner, Stuttgart 1970, S. 568 f.
  • Geschichte der Marktgemeinde Stetteldorf am Wagram, OSR Franz Mayer, 2. Aufl. überarbeitet von Rosa Maria Ailer, Eigenverlag der Marktgemeinde Stetteldorf am Wagram, 2004

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften

Weblinks

 Commons: Stetteldorf am Wagram  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Bezirk Korneuburg | Stetteldorf am Wagram | Gemeinde in Niederösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stetteldorf am Wagram (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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