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Stephen C. Levinson


Stephen Curtis Levinson (* 6. Dezember 1947 in London)[1][2] ist ein britischer Sozialwissenschaftler dessen Hauptaugenmerk auf Studien und Beziehungen zwischen Kultur, Sprache und der Kognitionspsychologie gerichtet ist. Levinson ist im Augenblick wissenschaftlicher Direktor am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen, in den Niederlanden. Er ist Mitglied der Fellow of the British Academy (FBA).

Seine schulische Ausbildung begann Levinson an der Bedales School und späterhin am King's College in Cambridge wo er seinen Bachelor (BA) in Archäologie und Social Anthropology erwarb. Er verlegte seinen Lebensmittelpunkt von England nach Kalifornien und studierte weiter an der University of California, Berkeley. Er beschloss sein Studium mit einer Promotion (PhD) in linguistischer Anthropologie, linguistic anthropology.[2] Seine ersten wissenschaftlichen Felduntersuchungen führte er mit John Gumperz (1922–2013), im Bereich der interaktiven Linguistik (Pragmatik) durch, so untersuchten sie die Interaktionsmuster in einer multilingualen Gemeinschaft in Indien.

Ab dem Jahre 1991 verfügte Levinson in der Max Planck Gesellschaft und am Max-Planck Institut für Psycholinguistik über eine eigene Forschungsgruppe und eigene Forschungsmittel. Seine Arbeitsgruppe setzte neue Maßstäbe auf dem Gebiet der semantischen Typologie.[3]

Werke (Auswahl)

  • Pragmatics. Cambridge Textbooks in Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 1983, ISBN 0-521-22235-4.
  • Presumptive Meanings: The Theory of Generalized Conversational Implicature. MIT Press, Cambridge, MA 2000.
  • Space in language and cognition: explorations in cognitive diversity. Cambridge University Press, Cambridge 2003.
  • Penelope Brown, Stephen C. Levinson: Politeness: Some Universals in Language Usage. Studies in interactional sociolinguistics. Cambridge University Press, Cambridge 1987, ISBN 0-521-30862-3.
  • Stephen C. Levinson, Penelope Brown: Background to "Immanuel Kant among the Tenejapans. Anthropology Newsletter 34 (1993) (3): 22–23.
  • Stephen C. Levinson, Penelope Brown: Immanuel Kant among the Tenejapans: Anthropology as empirical philosophy. Ethos 22 (1994)(1): 3–41. doi:10.1525/eth.1994.22.1.02a00010 .
  • Nicholas Evans, Stephen C. Levinson: The Myth of Language Universals: Language diversity and its importance for cognitive science. Behavioral and Brain Sciences 32 (2009): 429–492. doi:10.1017/S0140525X0999094X .
  • John J. Gumperz, Stephen C. Levinson: Rethinking Linguistic Relativity. Current Anthropology 32 (5): (Dezember 1991) 613–623. doi:10.1086/204009 .
  • Stephen C. Levinson, Pierre Jaisson: Evolution and culture. MIT Press, Cambridge, MA 2006.
  • Stephen C. Levinson, David P. Wilkins: Grammars of space. Cambridge University Press, Cambridge 2006.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Biographie auf Max-Planck-Gesellschaft, München
  2. 2,0 2,1 LEVINSON, Prof. Stephen Curtis , Who's Who 2014, A & C Black, 2014; online edn, Oxford University Press, 2014
  3. Christian Lehmann Sprachtypologie


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen C. Levinson (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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