Steinbach (Eichsfeld) - LinkFang.de





Steinbach (Eichsfeld)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: EichsfeldVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Leinetal
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 8,46 km²
Einwohner: 542 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 036085
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 089
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 73
37308 Bodenrode-Westhausen
Webpräsenz: steinbach-etzelsbach.de
Bürgermeister: Jörg Schneider (CDU)
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Steinbach ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1297 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde gehörte bis 1945 zur preußischen Provinz Sachsen.

1945 bis 1949 war der Ort Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Steinbach von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.

Wappen

Blasonierung: „In blauem Schild eine goldene Eule; links oben eine silberne Lilie; im silbernen Schildfuß ein blauer Wellenbalken mit fünf goldenen Steinen belegt.“

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 578
  • 1995: 581
  • 1996: 577
  • 1997: 594
  • 1998: 591
  • 1999: 598
  • 2000: 590
  • 2001: 575
  • 2002: 571
  • 2003: 567
  • 2004: 572
  • 2005: 573
  • 2006: 580
  • 2007: 586
  • 2008: 571
  • 2009: 564
  • 2010: 563
  • 2011: 560
  • 2012: 555
  • 2013: 549
  • 2014: 548
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Steinbach setzt sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 5 Sitze
  • FWG: 2 Sitze
  • Wahlvorschlag CAS: 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[2]

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Mauritius Hünermund (CDU) wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Katholische St. Mauritiuskirche
    Die barocke Kirche wurde 1779 erbaut. Der Altar und der Orgelprospekt sind ebenfalls barock.
  • Etzelsbachkapelle
    Die neugotische Wallfahrtskapelle wurde durch Paschalis Gratze 1898 errichtet. Die Ausstattung ist im Wesentlichen frühmodern. Die Kapelle ist durch die sogenannte Pferdewallfahrt über die Landesgrenzen bekannt geworden.[4]

Persönlichkeiten

Literatur

  • Gertrud Weber, Monika Klingbeil: 700 Jahre Steinbach 1297–1997. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Steinbach. o.O. 1997, S. 72.
  • Andreas Anhalt: Etzelsbach – Ein Beitrag zur Wallfahrtsgeschichte im Bistum Erfurt. Mecke, Duderstadt 1998, ISBN 3-932752-29-5, S. 112.
  • Peter Anhalt: Steinbach. Beiträge zur Ortsgeschichte und Heimatkunde. Teil 1. Selbstverlag, o.O. 1997, S. 208.
  • Peter Anhalt: Steinbach. Eine Fotodokumentation. Beiträge zur Ortsgeschichte und Heimatkunde. Teil 2. Mecke, Duderstadt 2007, ISBN 978-3-936617-71-9, S. 240.
  • Peter Anhalt: Uhlnfaddern. Gereimtes und Mundartliches aus Steinbach. Hrsg.: Heimatverein "Karl Leineweber". Cordier, Heiligenstadt 2001, ISBN 3-929413-66-3, S. 144.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.
  4. Anhalt, Peter: "allwo die seligste Mutter Gottes Himmelfahrt Patronin wäre". Dechant Johannes Simerodt, Begründer der Pferdewallfahrt zu Etzelsbach. In: EJb 17 (2009), S. 99-114.

Weblinks

 Commons: Steinbach (Eichsfeld)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Eichsfeld | Steinbach (Eichsfeld) | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Steinbach (Eichsfeld) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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