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Steffen Bilger


Steffen Bilger (* 16. Februar 1979 in Schongau) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Beruflicher Werdegang

Nach dem Abitur 1998 am Max-Born-Gymnasium Backnang leistete Bilger seinen Zivildienst ab. Danach absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, welches er 2004 mit der ersten juristischen Staatsprüfung beendete. Darauf schloss Bilger 2006 ein Rechtsreferendariat am Landgericht Stuttgart mit der zweiten juristischen Staatsprüfung ab. 2007 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen und gründete gemeinsam mit zwei Kollegen eine Rechtsanwaltskanzlei. Seit 2006 war Bilger zudem in der Strategieabteilung eines Mannheimer Energiedienstleistungs-Unternehmens tätig.

Partei

Schon als Schüler trat Bilger 1996 in die Junge Union[1] ein und wurde auch Mitglied der CDU. Von 1998 bis 1999 fungierte er als Landesvorsitzender der Schüler Union Baden-Württemberg sowie von 1998 bis 2000 als Bundesgeschäftsführer der Schüler Union Deutschland. 2006 wurde Bilger zum Landesvorsitzenden der Jungen Union Baden-Württemberg gewählt und in den Jahren 2008, 2009 und 2010 im Amt bestätigt.[2] Seit Mai 2010 ist er Vorsitzender des Verkehrsforums der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT).

Am 1. Oktober 2011 wurde Bilger zum Bezirksvorsitzenden der CDU Nordwürttemberg, dem größten der vier CDU-Bezirke in Baden-Württemberg, gewählt.[3] Er setzte sich dabei deutlich gegen seinen Mitbewerber, den ehemaligen Kunst-Staatssekretär Dietrich Birk, durch.[4] Nach seiner Wahl zum CDU-Bezirksvorsitzenden kandidierte er nicht erneut als Landesvorsitzender der Jungen Union und wurde in diesem Amt am 12. November 2011 vom Mannheimer CDU-Stadtrat Nikolas Löbel abgelöst.[5][6]

Abgeordneter

2009 gewann Bilger bei der Bundestagswahl mit 39,9 % der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis 265 Ludwigsburg und wurde Mitglied des Deutschen Bundestages. Im 17. Bundestag war er ordentliches Mitglied[7] im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Gesundheit und Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Außerdem war er ordentliches Mitglied in der Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität.

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 errang Steffen Bilger mit 50,4 % erneut das Direktmandat im Wahlkreis 265 Ludwigsburg. Im 18. Bundestag ist er ordentliches Mitglied[8] im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung, Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung.

Innerhalb der Arbeitsgruppe Verkehr der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist Bilger u. a. Berichterstatter für Alternative Antriebe. Er leitet auch den Parlamentskreis Elektromobilität des Deutschen Bundestages. Außerdem ist er Vorsitzender der Jungen Gruppe,[9] des Zusammenschlusses aller Unionsabgeordneten unter 35 Jahren.

Leben

Seit April 2013 ist er mit Isabell Bilger (geb. Siedler) verheiratet.

Weblinks

 Commons: Steffen Bilger  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Junge Union Baden-Württemberg
  2. Heilbronner Stimme: Der Nachwuchs haut auf den Putz
  3. SWR: Bilger führt CDU-Bezirk Nordwürttemberg 1. Oktober 2011
  4. StZ: Bilger ist neuer Bezirkschef 1. Oktober 2011
  5. SWR: Nikolas Löbel neuer JU-Landeschef 12. November 2011
  6. Schwarzwälder Bote: Südwest-JU hat einen neuen Chef 12. November 2011
  7. http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a15/mitglieder.html
  8. http://bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/B/bilger_steffen/258230
  9. Junge Gruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag


Kategorien: Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg) | CDU-Mitglied | Geboren 1979 | Politiker (21. Jahrhundert) | Politiker (20. Jahrhundert) | Rechtsanwalt (Deutschland) | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Steffen Bilger (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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