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Stattegg


Stattegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Graz-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: GU
Fläche: 25,83 km²
 :
Höhe: 432 m ü. A.
Einwohner: 2.847 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 8046
Vorwahl: 0316
Gemeindekennziffer: 6 06 46
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 1
8046 Stattegg
Website: www.stattegg.eu
Politik
Bürgermeister: Karl Zimmermann (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
10
2
2
1
10 
Lage der Gemeinde Stattegg im Bezirk Graz-Umgebung
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Stattegg ist eine Gemeinde mit 2847 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) in der Steiermark nördlich angrenzend an Graz, am Fuße des Schöckls.

Geografie

Geografische Lage

Stattegg liegt im Tal des Andritzbaches, direkt nördlich des Grazer Stadtbezirkes Andritz. Es erstreckt sich zwischen 387 m und 1340 m Seehöhe am Niederschöckl. Die Gemeinde gehört zum Grazer Bergland. Im Gemeindegebiet befinden sich vier Berge über 1000 m Höhe: der Zwölferkogel (1192 m), der Hohenberg (1048 m), die Erhardhöhe (1049 m) und die Hohe Rannach (1018 m).

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 13 Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Buch (68)
  • Eichberg (233)
  • Hochgreit (195)
  • Hohenberg (103)
  • Hub (550)
  • Kalkleiten (47)
  • Krail (143)
  • Leber (72)
  • Mühl (286)
  • Neudorf (367)
  • Rannach (159)
  • Steingraben (21)
  • Ursprung (551)

Die Gemeinde besteht aus den beiden Katastralgemeinden Stattegg und Stattegg-St. Veit ob Graz.

Nachbargemeinden

Gratkorn Semriach Sankt Radegund bei Graz
Gratkorn Weinitzen
Gratkorn Graz Graz

Name

Der Name Stattegg leitet sich vom Namen der Burg ab, die auf einem Hügel errichtet wurde. Die erste Silbe kommt von „sta“ (althochdeutsch: stehen), „eck/egg“" ist ein scharfer Geländewinkel (circa 120 Grad). Weil dort das ebene Land am Berg ansteht, wurde sie „Stadeck“ genannt[2]

Geschichte

Im Mittelalter waren die Stadecker ein bedeutendes Ministerialengeschlecht (Diener des Landesfürsten). Ihr Stammsitz war die Burg Stadeck im heutigen Ortsteil Hub auf dem Hügel zwischen Huberwirt und Volksschule. Sie stellten einen Erzbischof von Salzburg (Erzbischof Ulrich I. von Stadeck, 26. Erzbischof von Salzburg, 1256–1265), einen Minnesänger, Rudolf von Stadegge und mehrere Landeshauptleute (Leutold von Stadeck (1255), Hartnid von Stadeck (1292–1299), Leutold von Stadeck (1362–1364), Hans von Stadeck (1396–1398)). Im Jahr 1400 sind sie mit dem Tod von Hans von Stadeck und dessen Sohn Leuthold ausgestorben.[2]

Seit 1951 wird der Stattegger Schlossberg von der Freiwilligen Feuerwehr Stattegg als Übungsgelände benützt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1869 1880 1890 1900 1910 1923 1934 1939
Einwohner 734 806 891 847 880 850 1.004 819
Jahr 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2005 2015
Einwohner 919 1.031 1.303 1.761 2.158 2.399 2.580 2.793

Quelle: Statistik Austria

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stattegg

  • Kirche Maria Schutz in Kalkleiten, erbaut 1962 (am Hochplateau im Osten am Schöckl)
  • Altes Kalk- und Schotterwerk (gegründet 1890, eingestellt 1966, zwei Kalköfen seit 1981 unter Denkmalschutz)
  • Andritz-Ursprungquelle (Jakob-Lorber-Begegnungsstätte), wird von vielen als Heilwasser mit besonderen Wirkungen bezeichnet. Untersuchungen zeigen jedoch, dass es sich um einfaches Quellwasser handelt, das in dieser Form im ganzen Alpenraum zu finden ist. Weiters fand man aufgrund der darin schwimmenden Fische und Enten zahlreiche Verunreinigungen des Wassers. Der Quellteich ist von einer 400-jährigen Mauer umgeben.
  • Ruinenreste der Burg Stadeck auf dem Stattegger Schlossberg zwischen Huberwirt und Volksschule (heute Festplatz der Freiwilligen Feuerwehr)
  • Alpengarten Rannach (auf dem Höhenrücken westlich des Statteggertales, 2007 wieder eröffnet)[3]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Stattegg liegt abseits der Hauptverkehrsstraßen. Da die Gemeinde am Talschluss liegt, gibt es keinen Durchgangsverkehr. Die Pyhrn Autobahn (A 9) ist rund fünf Kilometer entfernt und über die Anschlussstelle Graz-Nord (175) erreichbar. Die Grazer Straße (B 67) ist etwa vier Kilometer entfernt.

In Stattegg befindet sich kein Bahnhof. Die Entfernung zum Hauptbahnhof Graz beträgt circa. sieben Kilometer. Die Linie 53 der Graz AG Verkehrsbetriebe fährt vom Hauptbahnhof nach Stattegg, Fuß der Leber und die Linie 45 von Andritz über St. Veit nach Rannach. Die Linie 47 von Andritz über Kalkleiten zur Leber wurde im Jahr 2015 eingestellt.

Der Flughafen Graz ist rund 17 km entfernt.

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister ist Karl Zimmermann (ÖVP).

Dem Gemeindevorstand gehören weiters Vizebürgermeister Richard Kohlbacher (ÖVP) und Gemeindekassierin Martina Gruber (ÖVP) an.[4]

Amtsleiter ist Wolfgang Ozek.

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandataren folgender Parteien zusammen:

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten die folgenden Ergebnisse:

Partei 2015 2010
Sti.  % M. Sti.  % M.
ÖVP 1055 63 10 1033 62 10
SPÖ 0266 16 02 0423 25 04
Die Grünen 0256 15 02 0130 08 01
FPÖ 0111 07 01 0090 05 00
Wahlbeteiligung 73 % 75 %

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juni 1954.

Blasonierung (Wappenbeschreibung): Ein silberner Pfahl im grünen Felde.[5]

Persönlichkeiten

Ehrenbürger:

  • 1952 Josef Krainer (1903–1971), Landeshauptmann
  • 1952 Ulrich Lässer, Gemeinderat
  • 1954 Heribert Ringer, Bürgermeister 1951–1965
  • 1965 Alexander Mayer
  • 1978 Friedrich Niederl (1920–2012), Landeshauptmann
  • 1978 Eduard Matzenauer, Bürgermeister 1965–1988
  • 1984 Josef Krainer (* 1930), Landeshauptmann
  • 2006 Helmut Möstl, Bürgermeister 1988–2006

Mit Stattegg verbundene Persönlichkeiten:

Weblinks

 Commons: Stattegg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  2. 2,0 2,1 Friedrich Stehlik: "Stattegg", Eigenverlag der Gemeinde Stattegg, 1984.
  3. Alpengarten Rannach
  4. Gemeinde Stattegg: Gemeinderat (abgerufen am 12. Februar 2016)
  5. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 12, 1962, S. 43
  6. Sigi Palz: Vergoldetes Urgestein; in: Kleine Zeitung vom 7. September 2010, S.46.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stattegg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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