Starlancer - LinkFang.de





Starlancer


Starlancer
StudioVereinigtes Konigreich Warthog
Vereinigte Staaten Digital Anvil
PublisherVereinigte Staaten Microsoft
Erstveröffent-
lichung
Windows
Nordamerika 31. März 2000
Dreamcast
Nordamerika 27. November 2000
Europaische Union 30. März 2001
PlattformWindows, Dreamcast
GenreWeltraum-Flugsimulation
SpielmodusEinzelspieler, Mehrspieler
SteuerungMaus & Tastatur, Gamecontroller
MediumCD-ROM
SpracheDeutsch
Altersfreigabe

StarLancer ist ein von Digital Anvil entwickeltes Computerspiel für den PC und die SEGA Dreamcast, das im Jahr 2000 von Microsoft veröffentlicht wurde und dem Genre der Weltraum-Flugsimulationen angehört.

Bis heute gibt es keinen offiziellen Patch, obwohl das Spiel nicht ganz fehlerfrei ist.

Geschichte

Das Spiel beschreibt den Konflikt zwischen der Allianz (Amerikaner, Australier, Franzosen, Spanier, Italiener, Japaner, Briten und Deutsche) und der Koalition (Russen und Chinesen), den beiden Fraktionen der menschlichen Rasse, die sich inzwischen über das ganze Sonnensystem ausgebreitet hat. Bei der Unterzeichnung eines Friedensvertrags wird die Allianz von der Koalition hintergangen; die meisten Allianz-Stellungen und -Raumschiffe werden zerstört sowie viele Soldaten und Zivilisten getötet. Einige Schiffe der Allianz können sich jedoch retten und errichten eine provisorische Einsatzbasis, von der aus sie den Kampf gegen die Koalition aufnehmen.

An dieser Stelle steigt der Spieler in die Geschichte ein. Er spielt einen namenlosen Piloten, der sich freiwillig auf der Seite der Allianz, welche die „Guten“ repräsentiert, zum Militär gemeldet hat. Noch während des Intros wird er dem 45. Freiwilligengeschwader zugeteilt und auf den Carrier ANS Reliant versetzt. Carrier entsprechen den heutigen Flugzeugträgern und können kleinere Raumjäger starten, einen solchen fliegt der Spieler. Die Führer des Geschwaders sind Commander Maria Enriquez, welche die Missionsbriefings abhält und gelegentlich zur Unterstützung mitfliegt, sowie Brad Callan (Spitzname Viper), welcher das Geschwader zu Beginn des Spiels während der Missionen führt. Später im Spiel explodiert Callans Raumschiff aufgrund eines technischen Defekts und Marc Bannister (Spitzname Bandit) ersetzt ihn. Trotz der im Spiel verwendeten gleichen Bezeichnungen steht Enriquez im Rang über Callan und Bannister.

Da der Spieler andere Piloten bitten kann, sein Ziel für ihn zu zerstören oder ihm zu helfen, weil er beschossen wird, wird der Spieler in vielen Berichten über das Spiel mit dem Geschwaderführer verwechselt. Tatsächlich handelt sich hierbei aber nur um Bitten, denen die anderen Piloten nachkommen, damit die Verluste während der Missionen möglichst gering sind und der Einsatz optimal abläuft.

Mit der Zeit gelingt es der Allianz trotz ihrer zahlen- und waffenmäßigen Unterlegenheit, die Koalition immer weiter zurückzudrängen und schließlich (am Ende des Spiels) sogar den Drahtzieher des Hinterhalts bei der Unterzeichnung des Vertrags auszuschalten. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Allianz allerdings auch selbst noch einige Verluste hinnehmen, so wird beispielsweise der Carrier des Spielers zerstört, sodass das Gesamte 45. Geschwader auf die ANS Yamato verlegt wird. Auch das Geschwader, über das die Yamato zu diesem Zeitpunkt bereits verfügt, die Ronin, geht verloren.

Im Laufe der Handlung macht sich das Geschwader, in dem der Spieler dient, durch zahlreiche schwierige, aber erfolgreich absolvierte Einsätze einen guten Ruf, bis es schließlich von 45. Freiwilligengeschwader in 45. Flying Tigers umbenannt und so zu einem „echten“ Geschwader wird. Zusammen mit dem Lob (bzw. der Kritik), die die Piloten nach jeder Mission vom Geschwaderführer erhalten, soll dies den Spieler für seinen Einsatz belohnen und ihn motivieren.

Da jeder Pilot mit einem Namen, einem Foto und einem Lebenslauf ausgestattet ist, können dem Spieler einige Piloten, die häufig mitfliegen, regelrecht ans „Herz wachsen“. Insgesamt fühlt sich der Spieler, auch durch Kleinigkeiten, wie beispielsweise andere Besatzungsmitglieder, die ihn auf dem Weg durch das Raumschiff grüßen, als Teil des Spiels und wird vollkommen in die Geschichte hineingezogen.

Spielablauf

Das Spiel besteht aus 24 einzelnen Missionen. Vor jeder Mission wird der Spieler zusammen mit anderen Piloten aus seinem Geschwader in einer Einsatzbesprechung über die nächste Mission aufgeklärt und kann sich dementsprechend einen Raumjäger sowie dessen Raketenbestückung aussuchen. Es fliegen immer nur der Geschwaderführer, der Spieler sowie vier weitere Piloten mit, obwohl das Geschwader aus wesentlich mehr Piloten besteht. Diese stehen für die folgenden Missionen bereit, falls jemand abgeschossen wird. Während der einzelnen Missionen erhält das Geschwader zumeist keinen Nachschub, weder an Waffen noch an Piloten.

Im Laufe des Spiels steigt der Spieler, abhängig von der Anzahl der abgeschossenen gegnerischen Schiffe, im Rang auf, und erhält so Zugriff auf bessere Schiffe und Raketen. Zwischen den einzelnen Missionen kann er sich frei in seinem Quartier bewegen und diverse Extras ansehen oder benutzen. So stehen immer ein neuer Nachrichtenbericht im Fernsehen, ein CD-Player, ein Kasten mit den bereits erspielten Medaillen, ein Aquarium, ein Flugsimulator zum Training (und als Tutorial) sowie ein Computer zur Verfügung. Letzterer bietet neben den bisherigen Missionsergebnissen und einer Textfassung aller bisherigen Nachrichtensendungen auch Informationen über eigene und gegnerische Schiffe und Piloten sowie die Möglichkeit, alle bisherigen Videosequenzen anzusehen.

Zu einem gewissen Grad hat der Spieler Einfluss darauf, wie seine Missionen aussehen. Wird beispielsweise ein wichtiges Ziel in einer Mission nicht zerstört, kann es passieren, dass nachfolgende Missionen deswegen schwerer werden. Zum Beispiel kann ein zuvor nicht zerstörter, gegnerischer Carrier plötzlich ins Missionsgebiet eintreten, sodass der Spieler eine zusätzliche gegnerische Jägerstaffel bekämpfen muss. Es ist sogar möglich eine Mission (erfolgreich) abzuschließen, obwohl man abgeschossen wurde. Die Geschichte selbst, die zahlreiche Wendungen enthält, kann der Spieler so allerdings nicht entscheidend verändern.

Weitere Versionen

Die Sega Dreamcast-Version verzichtet auf viele der oben erwähnten Extras. Es gibt kein begehbares Trägerschiff, das Briefing wurde auf den Missionsdaten-Bildschirm nebst Sprache reduziert und viele Kleinigkeiten wie die Piloten- und Schiffsdatenbank fallen unter den Tisch. Die Missionen sind jedoch komplett identisch mit denen der PC-Version.

Literatur

  • Offizielles Lösungsbuch: Doug Radcliffe: StarLancer aus der Reihe „Strategien und Lösungen“. Sybex, ISBN 3-8155-5158-7

Weblinks


Kategorien: Weltraumsimulator | Dreamcast-Spiel | Computerspiel 2000 | Windows-Spiel | USK 12

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Starlancer (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.