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Standard Lüttich


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Standard Lüttich
Voller Name Royal Standard Club de Liège
Ort Lüttich, Belgien
Gegründet 1. April 1900
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Maurice-Dufrasne-Stadion
Plätze 30.023
Präsident Belgien Bruno Venanzi
Trainer Belgien Yannick Ferrera
Homepage www.standard.be
Liga Jupiler Pro League
2015/16 7. Platz
Heim
Auswärts

Standard Lüttich, offizieller Name Royal Standard Club de Liège, ist einer der erfolgreichsten Fußballvereine Belgiens und in Lüttich beheimatet. Er spielt in der ersten belgischen Liga.

Geschichte

Der Royal Standard Club de Liège wurde am 1. April 1900 von Studenten als Standard FC gegründet. 1923 ergänzte er den Vereinsnamen mit dem verliehenen königlichen Prädikat. Der Vereinsname wurde ursprünglich durch Standard de Paris, einen weiland populären französischen Klub inspiriert. 1996 schloss sich der vormalige Erstligist RFC Seraing dem Verein an.

Standard Lüttich, der Zweite in der ewigen Ligatabelle Belgiens, wurde bislang zehnmal belgischer Meister und gewann sechsmal den belgischen Pokal. Entsprechend hatte der Verein auch international viele Auftritte. Dabei drang er 1982 im Europapokal der Pokalsieger bis ins Finale vor, unterlag dort aber nach einer frühen 1:0-Führung im Camp Nou Stadion von Barcelona knapp dem FC Barcelona mit 1:2. Der frühere Mönchengladbacher und Fußballer des Jahres von Europa Allan Simonsen erzielte dabei einen der Treffer für die Katalanen.

Am 20. April 2008 konnte sich das Team erstmals seit 1983 im vorentscheidenden Heimspiel durch ein 2:0 gegen den RSC Anderlecht die belgische Meisterschaft sichern. Nach Saisonende verlängerte Meistertrainer Michel Preud’homme seinen auslaufenden Vertrag nicht und wechselte zum KAA Gent. Bei der Entscheidung Preud'hommes gegen ein weiteres Engagement in Lüttich war die Laufzeit seines neuen Vertrages der Knackpunkt. Während der Trainer einen Zweijahresvertrag favorisierte, wollte der Verein lieber einen Einjahreskontrakt abschließen. Vom Juni 2008 bis Februar 2010 wurde die Mannschaft vom ehemaligen rumänischen Nationalspieler László Bölöni trainiert.

In der Saison 2008/09 konnte Standard den Titel nach zwei Entscheidungsspielen gegen den RSC Anderlecht verteidigen. Die Entscheidungsspiele waren notwendig geworden, nachdem beide Klubs die Saison mit jeweils 77 Punkten und 24 Siegen abgeschlossen hatten. Die Tordifferenz spielt in Belgien keine Rolle.

Nach einem 1:1 im Hinspiel siegte Standard gegen den Rekordchampion im Rückspiel in Lüttich mit 1:0. Es war der zehnte Titelgewinn von Lüttich.

Am 10. Februar 2010 wurde der Vertrag mit Bölöni aufgelöst und der technische Direktor Dominique D'Onofrio übernahm das Training der Mannschaft bis zum Saisonende.

Stadion

Der Verein trägt seine Heimspiele im drittgrößten Stadion Belgiens, dem 1984 erbauten Maurice-Dufrasne-Stadion, inoffiziell Stade Sclessin genannt, aus. Das Stadion hat eine Kapazität von rund 30.000 Zuschauern.

Erfolge

Bekannte ehemalige Spieler der Vereinsgeschichte

Torhüter

Abwehrspieler

Mittelfeldspieler

Stürmer

Rekordspieler

Die meisten Spiele

# Name Spiele
1 Luxemburg Guy Hellers 474
2 Belgien Gilbert Bodart 469
3 Belgien Guy Vandersmissen 465
4 Belgien Léon Semmeling 449

Die meisten Tore

# Name Tore
1 Belgien Jean Capelle 245 (285)
2 Belgien Roger Claessen 161 (229)
3 Belgien Maurice Gillis 124 (275)

Ehemalige Trainer

Aktueller Kader der Saison 2015/16

Nr. Nat. Name Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis[1]
Torhüter
01 Spanier Víctor Valdés 14. Januar 1982 2016 2016 (Leihe)
16 Franzose Yohann Thuram 31. Oktober 1988 2014 2017
26 Belgier Senne Vits 31. August 1996 2015 2017
28 Belgier Guillaume Hubert 11. Januar 1994 2012 2016
Abwehrspieler
02 Haitianer Réginal Goreux 31. Dezember 1987 2015 2016
13 Däne Alexander Scholz 24. Oktober 1992 2015 2019
20 Belgier Samy Mmaee 11. November 1983 2014 2018
24 Belgier Corentin Fiore 24. März 1995 2012 2018
27 Kolumbianer Darwin Andrade 11. Februar 1991 2015 2019
32 Kameruner Collins Fai 13. August 1992 2016 2020
33 Serbe Miloš Kosanović 28. Mai 1990 2016 2020
36 Belgier Dino Arslanagić 24. April 1993 2011 2018
Mittelfeldspieler
07 Grieche Giannis Maniatis 12. Oktober 1986 2016 2016 (Leihe)
08 Brasilianer Gabriel Boschilia 5. März 1996 2016 2016 (Leihe)
10 Franzose Jean-Luc Dompé 12. August 1995 2016 2019
12 Belgier Beni Badibanga 19. Februar 1996 2014 2018
14 Belgier Christian Brüls 30. September 1988 2015 2016 (Leihe)
17 Togoer Matthieu Dossevi 12. Februar 1988 2015 2020
21 Kameruner Eyong Enoh 23. März 1986 2014 2017
22 Brasilianer Edmílson Junior 19. August 1994 2016 2019
23 Franzose Adrien Trebel (C) 3. März 1991 2014 2019
30 Belgier Jonathan Legear 13. April 1987 2015 2018
Stürmer
09 Belgier Renaud Emond 5. Dezember 1991 2015 2020
11 Ghanaer Benjamin Tetteh 10. Juli 1997 2015 2018
18 Kroate Ivan Santini 21. Mai 1989 2015 2019
97 Belgier Ryan Mmaee 1. November 1997 2014 2018
Stand: 13. März 2016[2]

Transfers während der Sommerpause der Saison 2016/17

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
Malier Birama Touré FC Nantes Sommer 2016
Belgier Ibrahima Cissé KV Mechelen
Belgier Jean-François Gillet Catania Calcio
Ugandaer Farouk Miya Vipers SC
Belgier Hugo Cuypers Standard Lüttich Reserve
Belgier Jonathan Okita Standard Lüttich Reserve
Belgier Jerome Déom eigene U-19
Bosnier Deni Milosevic Waasland-Beverenw.a.
Belgier Yanis Mbombo FC Sochauxw.a.
Türke Alpaslan Öztürk Eskişehirsporw.a.
Guineer Mohamed Yattara SCO Angersw.a.
Kongolese Paul-José Mpoku Chievo Veronaw.a.
Belgier Lucas Pirard Lommel Unitedw.a.
Belgier François Marquet Royal Excel Mouscronw.a.
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
Kongolese Paul-José Mpoku Chievo Verona Sommer 2016
Bosnier Deni Milosevic Konyaspor
Belgier Lucas Pirard VV St. Truiden
Kameruner Juan Olivier Simo Kingue unbekanntw.a.
Ugandaer Farouk Miya Vipers SCw.a.
Brasilianer Gabriel Boschilia AS Monacow.a.
Belgier Christian Brüls Stade Rennesw.a.
a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

Frauenfußball

Die Frauenfußballabteilung spielt seit der Saison 2012/2013 in der BeNe League Red und wurde seit ihrer Gründung 1975, 14-mal Meister in der Eerste Klasse. Daneben konnte man auch fünfmal den belgischen Super Cup, sowie zweimal den BeNe Super Cup gewinnen.[3] Zu den Leistungsträgern gehören seit Jahren die belgischen Nationalspielerinnen Kelly Ickmans, Maud Coutereels, Julie Biesmans, Audrey Demoustier, Cécile De Gernier, Aline Zeler, Davina Philtjens und die marokkanische Nationalspielerin Ibtissam Bouharat.

Basketball

Bei Standard wird auch seit Jahrzehnten eine Basketball-Abteilung betrieben. Im wichtigsten Europapokal dieser Sportart, dem Landesmeisterpokal, schaffte es Lüttich 1969 ins Halbfinale. Zudem spielte man diverse Male im Korać-Cup mit, wo man 1972 ebenfalls das Halbfinale erreichte. Die nationale Meisterschaft gewann Standard dreimal, 1968, 1970 und 1977.

Einzelnachweise

  1. transfermarkt.de – Standard Lüttich
  2. standard.be – L'équipe
  3. Standard Femina

Weblinks

 Commons: Standard Lüttich  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Standard Lüttich (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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